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Glucosinolate

Glucosinolate sind schwefelhaltige chemische Verbindungen, die auch unter der Bezeichnung Senfölglycoside bekannt sind. Allen Glucosinolaten ist gemeinsam, dass sie aus einem Glucosemolekül und Schwefelmolekülen bestehen. Die Glucosinolate kommen in Pflanzen vor und zwar vor allem speziell in der Familie der Kreuzblütler.

Welche positiven Effekte auf die menschliche Gesundheit haben Glucosinolate

Es wird angenommen, dass die Bildung dieser Stoffgruppe im Zusammenhang mit Abwehrreaktionen gegenüber von Fressfeinden zu sehen ist. In vielen wissenschaftlichen Studien wurde inzwischen nachgewiesen, dass die Stoffgruppe der Glucosinolate, die ca. 120 verschiedene Glucosinolate umfasst, für den Menschen viele positive gesundheitliche Wirkungen zeigen. Damit reihen sich die Glucosinolate in die Reihe anderer sekundärer Pflanzenstoffe ein. Es hat sich gezeigt, dass z.B. Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel bei Atemwegs- sowie Harnwegsinfektionen helfen können. Allgemein haben Glucosinolate eine starke antibakterielle und antivirale Wirkung. Es ist außerdem erwiesen, dass Glucosinolate eine antikanzerogene Wirkung haben.

In welchen Lebensmitteln kommen Glucosinolate vor

Diese Stoffgruppe kommt vor allem in Kohlgemüse, wie schon erwähnt in Meerrettich und Kapuzinerkresse, aber auch in Senf vor. Glucosinolate sind hitzeempfindlich, daher sollte man Gemüse immer schonend kochen und wenn möglich das Kochwasser mit verwenden. Außerdem lassen sich auch aus Kohlgemüse leckere Rohkostspeisen zubereiten. Nicht ohne Grund stehen daher Kohlgemüsespeisen, zu denen Brokkoli, Rosenkohl, Blumenkohl, Weißkohl und Chinakohl zählen in der Winterzeit vermehr auf dem Speiseplan.

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