Broccoli

Broccoli
Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

 
Anzeige

Beschreibung von Broccoli

Die Gemüsepflanze Broccoli oder Brokkoli entstammt aus der Familie der Kreuzblütengewächse. Derzeit sind 12 Arten der Pflanze bekannt. Das Gemüse ist eng verwandt mit dem weißköpfigen Blumenkohl und wird auch Spargel- oder Sprossenkohl genannt. Die auffälligen "Rösschen" des Kopfes bestehen aus unvollständig entwickelten Blütenständen. Die aus den befruchteten Blüten entstehenden Früchte werden als Schoten bezeichnet. Die Vermehrung des Broccolis kommt durch Fremdbestäubung zustande.

Wertvolle Inhaltsstoffe des Broccoli

Broccoli gilt als besonders gesund und leicht verdaulich. Neben reichlich Vitamin A, C und E enthält er auch viele weitere Mineralstoffe. Dem Broccoli wird nachgesagt, dass er krebshemmend und immunstärkend sei. Der Genuss von Broccoli ist gar, jedoch auch roh möglich. Durch kurzes dämpfen bzw. anbraten bleiben die gespeicherten Vitamine und Mineralstoffe besser erhalten. Da Broccoli ein hervorragender Calciumlieferant ist, eignet er sich besonders zum Verzehr für Menschen, die keine Milchprodukte vertragen. Zudem ist Broccoli für Diabetiker gut bekömmlich, da die enthaltenen Balaststoffe für einen konstanteren Blutzuckerspiegel sorgen.

Verwendung und Lagerung von Broccoli

Die Gemüsepflanze wird meist als leichte Beilage dargereicht oder als Grundstock für Suppen verwendet. Nicht nur die "Rösschen" sondern auch die Stängel und Blätter sind zum Verzehr geeignet.
Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Knospen noch ungeöffnet bzw. dass keine gelben Verfärbungen vorhanden sind. Nach dem Einkauf sollte der Broccoli maximal 2 Tage gelagert werden. Ansonsten gehen die enthaltenen Vitamine verloren. In der Gefriertruhe hält sich Broccoli bis zu zehn Monate. Vorab sollte er jedoch gewaschen und 3 Minuten in kochendem Wasser erhitzt werden. So werden evtl. Keime und Ungeziefer abgetötet.

Anbau von Broccoli

Im Gegensatz zu Blumenkohl, gedeiht Broccoli auch auf kargem Boden und bei kühlem Klima. Allerdings bevorzugt er einen sonnigen Standort und fruchtbaren lehmigen Boden. Durch den Anbau in Italien, Spanien, Frankreich, Holland, England und Deutschland, ist ein ganzjähriges Angebot möglich. Deutscher Broccoli ist von Juni bis November erhältlich.

 

Nährwert
(auf 100g Broccoli)
kcal: 26 KJ
KJ: 108 KJ
Kohlenhydrate: 2,5 g
Proteine: 3,3 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 89,4 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Broccoli)
Niacin: 1,1 mg
Vitamin A: 146 µg
Vitamin B1: 0,1 mg
Vitamin B2: 0,2 mg
Vitamin B6: 0,28 mg
Vitamin C: 115 mg
Vitamin E: 0,6 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Broccoli)
Calcium: 58 mg
Eisen: 0,8 mg
Kalium: 256 mg
Magnesium: 24 mg
Natrium: 19 mg
Phosphor: 63 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

Weitere Bilder von Broccoli