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Weißkohl
Weißkohl

Weißkohl

Den Weißkohl gibt es in vielen Varianten, er wird in großen Gemüsefarmen, wie dem Rheinland, angebaut und hat im Herbst und Winter Saison. Das größte zusammenhängende Kohlanbaugebiet liegt jedoch in Schleswig Holstein bei Friedrichskoog. Dort wird auf einem fruchtbaren Boden, der dem Wattenmeer abgerungen wurde, eine sehr vitaminreiche Sorte des Weißkohls gezogen.

Weißkohl - gesundes Gemüse aus heimischem Boden

Der Kohl kann im Grunde ganzjährig gepflanzt und geerntet werden, hat aber seine ertragreichste Zeit im Herbst und Frühwinter. Weißkohl wird oftmals noch mit der Hand geerntet. Bei einer Temperatur von einem Grad Celsius wird der Kohl dann gelagert. Dazu werden Metallboxen verwendet, dies ist aus Hygienegründen angesagter als Holzpaletten. Bei diesen optimalen Bedingungen kann der Verkauf oder die Weiterverarbeitung bis zu sechs Monate später erfolgen, der Weißkohl verdirbt nicht und behält auch all seine guten Inhaltsstoffe.

Verwendung von Weißkohl

Weißkohl kann man roh als Salat verzehren, er kann geraspelt, gewürfelt oder in Streifen geschnitten hervorragend als Gemüse gekocht oder gedünstet werden. In der Heilkunde ist Weißkohl ebenso bekannt. Kohlsaft soll helfen, Magengeschwüre im Zaum zu halten und sogar Zwölffingerdarm Geschwüre positiv zu beeinflussen. Mit Milchsäure vergorener Kohl, bekannt als Sauerkraut, hilft bei Verdauungsbeschwerden. Sauerkrautsaft ist vitaminreich und wirkt unterstützend bei Diäten. Bei Wunden, Geschwüren oder Furunkeln helfen zerquetschte Kohlblätter, die direkt aufgelegt werden. Weißkohl ist quasi ein Allround Heilmittel. Auch hier gilt das Frischegebot. Egal wann die Ernte war, solange die Blätter hellgrün und knackig sind, haben die wichtigen Inhaltsstoffe noch ihre ganze Wirkung. Übrigens wird die Erfindung des Sauerkrauts den Chinesen zugeschrieben, was doch einigermaßen erstaunlich ist, da es in keinem Chinarestaurant in Deutschland Sauerkraut gibt. Vielleicht ist das ja in China anders.

Weißkohl eignet sich auch hervorragend, um im eigenen Garten gezogen zu werden. Man kann damit beginnen, die Samen in Aussaatkisten auf dem Fensterbrett anzusetzen. Ab Mitte Mai kann dann direkt im Garten gesät oder die Setzlinge verpflanzt werden. Sie müssen sehr tief eingesetzt werden und brauchen einen nahrhaften, gut gedüngten Boden. Wichtig sind eine regelmäßige Bewässerung und ein Schutz gegen Kohlschädlinge, besonders muss auf den großen Kohlweißling geachtet werden. Dieser kann beträchtlichen Schaden anrichten. Da die Kohlköpfe recht groß werden können, muss auf einen ausreichenden Pflanzabstand geachtet werden. 50 bis 60 cm zwischen den einzelnen Setzlingen sollten es schon sein.

Weißkohl in der Geschichte

Bevor es Kühlung und Haltbarmachung von Lebensmitteln gab, war es im Winter oft ein Problem, genügend Vitamine zu bekommen. Frisches Obst war getrocknet und eingelagert, andere Gemüsesorten oft nicht lange genug haltbar um die langen Wintermonate zu überstehen. Da waren der Weißkohl und mit ihm verwandte Kohlsorten ein wichtiges Nahrungsmittel gerade der ärmeren Bevölkerungsschichten. Kohl hielt sich lange und konnte hervorragend in dunklen und kühlen Kellern aufbewahrt werden. Oftmals bis weit in den Frühling hinein, bis endlich wieder frische Kräuter und erste Obstsorten geerntet werden konnten. Ohne den Weißkohl hätte wohl manch armer Tagelöhner im Mittelalter die harten nordeuropäischen Winter nicht überlebt.

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