Chinakohl

Chinakohl
Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

 
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Chinakohl für die Gesundheit

Der Chinakohl enthält verschiedene Substanzen, wie etwa Brassinin, Senföl oder Vitamin C, denen krebshemmende und immunstärkende Wirkungen nachgesagt werden. Auch deshalb wird der Chinakohl schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa angebaut.

Chinakohl und seine Sorten

Der Chinakohl ist auch bekannt unter der Bezeichnung Kochsalat. Im Handel ist der Kohl in zwei Formen erhältlich: in der breiteren, gedrungenen Form, wie zum Beispiel bei den Sorten "Hongkong" oder "Nagaoka". Oder den eher zylindrisch geformten Chinakohl-Sorten, wie etwa "Jade Pagoda" oder "Granat". In Deutschland ist Chinakohl aus Freilandanbau zwischen September und März im Handel verfügbar.

Anbau von Chinakohl in Europa

Die Pflanze ist in Europa nur einjährig. Die Saat erfolgt ab Mitte Juni. Nach zwei bis drei Monaten können die Kohlköpfe geerntet werden. Ein Kopf kann über ein halbes Kilo wiegen und über 60 cm hoch werden. Abgeschnitten wird der noch geschlossene Kopf der Pflanze. Der Kopf wächst nach der Ernte übrigens noch einmal nach. Bei einer Ernte im Spätherbst wird von Gärtnern empfohlen die Pflanze mit Wurzelballen aus der Erde zu entfernen. Kühl gelagert ist Chinakohl bis zu drei Monate haltbar. Die im Spätherbst geernteten Pflanzen können über den Winter - in Zeitungspapier eingeschlagen - in luftigen kühlen Räumen gelagert werden.

Chinakohl ist ein robustes und vielseitiges Gemüse

Um unnötige Abfälle zu vermeiden, sollte der Kohlkopf beim Kauf in einem guten Zustand sein. Knackige und feste Blattränder ebenso wie frische, helle Schnittflächen sind ein wichtiger Hinweis. Alle Teile des Kohlkopfes können in Gerichten verwendet werden. Der Kohl kann im Kühlschrank - eingepackt in Folie - bis zu zehn Tage problemlos aufbewahrt werden. Chinakohl kann in Salaten oder in gekochten Gerichten verwendet werden. Er hat eine Garzeit von acht bis zehn Minuten, kann aber auch längere Kochzeiten vertragen. Besonders in Wokgerichten und Suppen wird häufig Chinakohl verwendet. Er eignet sich besonders gut für die Zubereitung von Schonkost, da das zarte Blattgemüse für den Magen leicht verdaulich ist.

 

Nährwert
(auf 100g Chinakohl)
kcal: 12 KJ
KJ: 52 KJ
Kohlenhydrate: 1,2 g
Proteine: 1,2 g
Fett: 0,3 g
Wasser: 95,4 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Chinakohl)
Niacin: 0,4 mg
Vitamin A: 71 µg
Vitamin B1: 0,03 mg
Vitamin B2: 0,04 mg
Vitamin B6: 0,12 mg
Vitamin C: 26 mg
Vitamin E: 0,24 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Chinakohl)
Calcium: 40 mg
Eisen: 0,6 mg
Kalium: 144 mg
Magnesium: 11 mg
Natrium: 19 mg
Phosphor: 30 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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