Rosenkohl

Rosenkohl
Rosenkohl

Rosenkohl, auch Sprossenkohl oder Brüsseler Kohl genannt, ist ein sehr vielfältiges Gemüse. Obwohl er in den Medien oft zusammen mit Brokkoli und Spinat eine Art "Antigemüse" darstellt, gehört er doch zu den meist verzehrten Gemüsen in Deutschland. Die Röschen passen hervorragend in Gemüsesuppen, zu roten oder weißem Fleisch und auch kurz gedünstet im Salat ist der kleine Kohl sehr lecker.

 
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Rosenkohl Anbau

Als Klassiker kennt man ihn zum Weihnachtsbraten, da er neben Rotkohl zu den beliebtesten Beilagen zählt.
Ideal geeignet ist der Rosenkohl auch für die Kalorien reduzierte Kost. Sein Brennwert ist zwar etwas höher als bei anderen Kohlsorten, aber durch seine hohe Spannweite an Vitalstoffen ist er für nahezu jede Diät ein einwandfreie Begleitung.

Die Röschen des Rosenkohls sind hell bis dunkelgrün. Die Blätter schließen sehr dicht aneinander. Frischer Rosenkohl ist druckfest und gibt kaum bis gar nicht nach. Gelbe Außenblätter zeigen an, dass es sich nicht um frische Ware handelt.

Die Rosenkohlpflanze wurde erstmals im 19. Jahrhundert im Brüsseler Raum kultiviert. Die zweijährige Pflanze wird im Durchschschnitt etwa 80cm hoch, kann aber auch einen ganzen Meter erreichen.
Das Wintergemüse liebt den kühlen, nächtlichen Tau. Am Tag mag er es sonnig und warm. Die späteren Sorten können bis in den Winter hinein stehen bleiben. Allgemein ist der Rosenkohl eine langsame Pflanze und benötigt viel Geduld. Das langwierige Wachstum von etwa 200 Tagen macht eine frühe Aussaat im April oder Mai notwendig. Sechs Wochen später, aber spätestens im Juli, wird das Pflänzchen ins Freie gesetzt. Schwere Böden wie Löß- oder Lehmböden sind perfekt geeignet. Die lange Kulturdauer ist nötig, da die Röschen sonst nicht die bekannte Festigkeit erreichen. Auch ein Zuviel an Dünger sorgt für lasche Köpfchen. Im zweiten Jahr trägt die Pflanze Blüten, aber nie wieder Früchte, weshalb sie gewöhnlich nach der Ernte anderen Pflanzen weichen muss.

Rosenkohl Ernte

Typisch für das Wintergemüse ist die Erntezeit von Dezember bis Februar. Wie auch der Grünkohl mag der Rosenkohl einen ersten, leichten Frost ehe er abgeerntet wird. Sein charakteristischer Eigengeschmack tritt deutlicher hervor, er wird zarter und leichter verdaulich. Sobald die Rosen die Größe einer Walnuss erreicht haben, ist der Rosenkohl bereit für die Ernte. Bei Minusgraden wird der ganze Strunk geerntet und dann im Haus aufgetaut. Dort kann man die Köpfchen dann ohne Probleme ausbrechen. Beträgt die Temperatur über 0 Grad Celsius lassen sich die Röschen ganz einfach einzeln ernten. Das Besondere ist, dass beim Rosenkohl die Ernte von unten nach oben erfolgt.

Rosenkohl im Handel

Kauft man Rosenkohl, so sollte man auf eine glatte, helle Schnittfläche achten. Und wie bereits erwähnt, Rosen mit gelben Blättern meiden, da diese nicht frisch sind. Überwiegend wird der kleine Kohl in Netzen verkauft, beim Gemüsehändler ist er aber oftmals auch als lose Ware erhältlich. Im Einzelhandel findet man in den Tiefkühlabteilungen das ganze Jahr über Rosenkohl.

 

Nährwert
(auf 100g Rosenkohl)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 3,3 g
Proteine: 4,5 g
Fett: 0,185 g
Wasser: 0 g
Cholesterin: mg
Vitamine
(auf 100g Rosenkohl)
Niacin: 0,7 mg
Vitamin A: 94 µg
Vitamin B1: 0,13 mg
Vitamin B2: 0,13 mg
Vitamin B6: 0,3 mg
Vitamin C: 112 mg
Vitamin E: 0,6 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Rosenkohl)
Calcium: 31 mg
Eisen: 1,1 mg
Kalium: 450 mg
Magnesium: 22 mg
Natrium: 9 mg
Phosphor: 84 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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