Meerrettich

Meerrettich
Meerrettich

Vom Meerrettich wird nur die Wurzel verwendet, deren scharfer Geschmack sehr ausgeprägt ist. Dadurch bekommen nicht nur Fleisch- und Fischspeisen ein besonderes Aroma, sondern Meerrettich ist auch zur Herstellung von Saucen oder Dipps sehr gut geeignet. Am aromatischsten schmeckt der Meerrettich, wenn er frisch verwendet wird. Im Handel ist Meerrettich das ganze Jahr über frisch erhältlich, so dass nicht unbedingt auf in Gläser konservierten Meerrettich zurückgegriffen werden muss.

 
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Verwendung von Meerrettich

Gewaschen und geschält sollte immer nur das Stück der Meerrettichwurzel werden, das auch verarbeitet wird. Reste lassen sich im Kühlschrank aufbewahren und bleiben im Gemüsefach einige Wochen frisch. Eine frische Meerrettichwurzel ist fast geruchlos, die typische Schärfe entwickelt sich erst kurz nach dem Schälen und Reiben. Nach dem Waschen und Schälen empfiehlt es sich den Meerrettich zu reiben und danach sofort zu verwenden, da sich die wertvollen ätherischen Öle sehr rasch verflüchtigen. Nach dem Reiben kann der Meerrettich zu Wurst oder Fleisch gereicht, oder Saucen und Quarkgerichten beigefügt werden.

Herkunft und Ernte von Meerrettich

Ursprünglich wurde Meerrettich eigentlich in Süd- und Osteuropa angebaut. In den mitteleuropäischen Regionen kann Meerrettich in seiner Wildform sehr oft vorgefunden werden. Um seine langen scharfen Wurzeln entwickeln zu können, benötigt der Meerrettich für ein optimales Wachstum einen lockeren und tiefgründigen Boden. Geerntet wird der Meerrettich vom Herbst bis in das Frühjahr hinein.

Meerrettich hat sich zu einem beliebten Gewürz und Gemüse entwickelt, das sehr vielseitig bei der Zubereitung von Speisen eingesetzt werden kann. Da sich Meerrettich sehr gut einlagern lässt, ist er das ganze Jahr über frisch erhältlich. Besonders gut haltbar werden die scharfen Wurzeln, wenn diese sofort nach der Ernte oder dem Kauf in feuchten Sand eingeschlagen und in einem kühlen Raum aufbewahrt werden.

Meerrettich - eines der interessantesten Gewürze

Die im Meerrettich enthaltenen Senföle wirken im menschlichen Körper Appetit anregend und fördern eine gesunde Verdauung. Deshalb benutzen in den letzten Jahren wieder immer mehr Hausfrauen und Köche Meerrettich bei der Zubereitung von Speisen. Es gibt zahlreiche Gerichte, die erst durch das Zugeben von Meerrettich ihre besondere geschmackliche Note entfalten. Meerrettich ist als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten aus der einheimischen Küche nicht mehr wegzudenken. Was wäre ein echter Tafelspitz, ohne eine pikant scharfe Meerrettichsauce!
Immer mehr Köche entwickeln neue Rezeptkreationen, bei denen Meerrettich als Gewürz eine bedeutende Rolle spielt. Selbst Eiergerichte oder Hülsenfrüchte werden mit Meerrettich zubereitet und geben diesen Gerichten einen ganz besonders aromatisch scharfen Geschmack. Auch bei der Zubereitung schmackhafter Suppen findet Meerrettich immer mehr Verwendung, auch wenn eine Linsensuppe mit Meerrettich erst einmal etwas ungewöhnlich klingt.

Meerrettich im Handel

Nicht jeder besitzt die Möglichkeit, selbst Meerrettich im Garten anzubauen. Damit die Bedürfnisse der Verbraucher optimal abgedeckt werden, kann im Groß- oder Einzelhandel Meerrettich in verschiedenen Variationen gekauft werden. Am beliebtesten ist der Kauf frischer Meerrettichwurzeln. Meerrettich wird aber auch in verschiedenen Senfvariationen und konserviert in Gläsern zum Kauf angeboten. Dabei sollte immer beachtet werden, dass Sahnemeerrettich keinen so intensiven Geschmack aufweist, wie Tafelmeerrettich. Dafür überzeugt Sahnemeerrettich mit einer weißen Farbe, während Tafelmeerrettich etwas gelblich ist.

 

Nährwert
(auf 100g Meerrettich)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 11,7 g
Proteine: 2,8 g
Fett: 0,3 g
Wasser: 76,6 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Meerrettich)
Niacin: 0,6 mg
Vitamin A: 4 µg
Vitamin B1: 0,14 mg
Vitamin B2: 0,11 mg
Vitamin B6: 0,2 mg
Vitamin C: 114 mg
Vitamin E: 0,1 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Meerrettich)
Calcium: 105 mg
Eisen: 1,4 mg
Kalium: 628 mg
Magnesium: 33 mg
Natrium: 9 mg
Phosphor: 93 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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