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Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren sind Fettsäuren mit einer oder mehreren Doppelbindungen in der Carbonkette. Bei natürlichen ungesättigten Fettsäuren sind die Verbindungen in der cis-Konfiguration. Diese Tatsache führt zu einem Knick von 30° in der Molekülkette. Die Folge davon ist ein sehr niedriger Schmelzpunkt. Ungesättigte Fettsäuren, die vom menschlichen Körper nicht synthetisiert werden können, sind für den Menschen essentiell und müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Ungesättigte Fettsäuren - Wichtig für den Stoffwechsel

Ungesättigte Fettsäuren sind als Lebensmittelzusatzstoff unter der Sammelbezeichnung E 570 ohne Höchstmengenbeschränkung allgemein zugelassen. Neben ungesättigten Fettsäuren in der cis-Konfiguration kommen in der Natur auch Transfettsäuren vor. Diese fallen bei der Margarineherstellung als Nebenprodukt an. Sie sollen gesundheitsschädigende Eigenschaften besitzen.

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Einfach ungesättigte Fettsäuren ist die Myristoleinsäure, eine seltene Fettsäure, die in wenigen Pflanzenölen vorkommt. Die Palmitoleinsäure kommt in Milchfett, Depotfett der Tiere, Fischtran, Pflanzenfett vor. Petroselinsäure ist im Korianderöl enthalten. Ölsäure ist ein Bestandteil aller Naturfette. Elaidinsäure ist in dem Fett von Wiederkäuern vorhanden. Icosensäure und Erucasäure sind Bestandteile von Rapsöl. Cetoleinsäure ist Teil von Pflanzenölen.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind fast noch wichtiger für den menschlichen Körper. Linolsäure kommt in Pflanzenölen, insbesondere in Distelöl, Sonnenblumenöl und Traubenkernöl vor. Alpha-Linolensäure ist in Leinöl, Walnussöl, Hanföl, Rapsöl und Sojaöl vor. Die Gamma-Linolensäure ist Teil einiger Pflanzenöle, insbesondere Leinöl, Walnussöl, Hanföl, Rapsöl und Sojaöl. Der Unterschied zwischen Alpha- und Gamma-Linolsäure besteht in den unterschiedlichen Positionen der Doppelverbindungen. Calendulasäure kommt in den Samen der Ringelblume vor. Punicinsäure im Kernöl des Granatapfels vertreten. Arachidonsäure, Timnodonsäure, Clupanodonsäure, Cervonsäure sind die Säuren, die hauptsächlich in Fischölen vorkommen.

Der Abbau von Fettsäuren

Fettsäuren werden als Triglyceride im menschlichen Körper gespeichert und bei Bedarf über die Lipolyse aufgespalten. Im Blutkreislauf werden sie dann zu den Energie benötigenden Zellen gebracht, hier findet die Hydrolyse statt. In den Mitochondrien werden sie dann als Energie verwertet. Der Gegensatz zum Fettsäurenabbau ist die Fettsäurensynthese.

Die Bedeutung für den menschlichen Körper

Ungesättigte Fettsäuren als auch gesättigte sind von großer Bedeutung für den menschlichen Körper. liefern viel Energie und unterstützen das Immunsystem. Sie vermindern Herzkrankheiten, Depressionen und helfen Stoffwechselprozesse zu unterstützen. Ungesättigte trans-Fettsäuren wirken sich ungünstig auf den Cholesterinspiegel aus. Die Omega-6-Fettsäuren und die Omega-3-Fettsäuren gehören zu den essentiellen ungesättigten Fettsäuren. Diese sind am Aufbau von Zellmembranen beteiligt und senken den Fettgehalt im Blut. Ungesättigte Fettsäuren mit Omega-3-Struktur wirken außerdem entzündungshemmend. Diese sind in fetten Fischarten vorhanden. Es wird empfohlen 30% des Energiebedarf mit Fetten die hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren enthalten zu decken.

 

Inhaltsstoffe der Nahrung

Inhaltsstoffe der Nahrung

Eine ausgewogene Ernährung deckt im täglichen Bedarf alle Inhaltsstoffe im richtigen Maß ab. Bei der richtigen Zusammenstellung können zudem besonders wichtige Inhaltsstoffe berücksichtigt werden. Die natürlichen Inhaltsstoffe der Nahrung setzen sich aus Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten, Mineralien, Vitaminen, Ballaststoffen und Wasser zusammen.

Fett, Fette

Fett, Fette

Fette gehören neben Eiweißen und Kohlenhydraten zu den Grundnahrungsmitteln, die der Körper aufnimmt um Energie daraus zu gewinnen. Dabei steht die Energiegewinnung durch Fette mehr im Hintergrund, da der Körper die Energie meistens aus den Kohlenhydraten gewinnt. Fett wird meistens in bestimmten Bereichen des Körpers wie Bauch, Gesäß und Oberschenkel gelagert, da der Körper seine Energie aus den Kohlenhydraten bezieht. Durch körperliche Betätigung werden nach Verbrauch der Energien aus Kohlenhydraten auch die Energien aus Fetten verbraucht, dafür muss der Körper aber eine zeitlang pausenlos arbeiten.

Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren sind mittlerweile Symbol und Spiegelbild der gesunden Ernährung geworden. Dabei ist die Schere der Expertenmeinungen über ungesättigte Fettsäuren sehr weit. Über deren Nutzen und Vorteile, empfohlene und sinnhafte Supplementation oder gar Mythen über die Wirksamkeit bei Krankheiten, gibt es die verschiedensten Meinungen. Ungesättigte Fettsäuren alleine würden jedoch für die gesunde Ernährung nicht ausreichen.

Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren sind Fettsäuren mit einer oder mehreren Doppelbindungen in der Carbonkette. Bei natürlichen ungesättigten Fettsäuren sind die Verbindungen in der cis-Konfiguration. Diese Tatsache führt zu einem Knick von 30° in der Molekülkette. Die Folge davon ist ein sehr niedriger Schmelzpunkt. Ungesättigte Fettsäuren, die vom menschlichen Körper nicht synthetisiert werden können, sind für den Menschen essentiell und müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Cis- und Trans-Fettsäuren

Cis- und Trans-Fettsäuren

Transfettsäuren gehören zur Gruppe der ungesättigten Fettsäuren. Ihr natürliches Vorkommen ist nur in der Milch von Wiederkäuern zu finden. Im Pansen dieser Tiere leben Bakterien, welche Fettsäuren durch anaerobe bakterielle Stoffwechselprozesse in sogenannte Transfettsäuren umwandeln. Ihr molekularer Aufbau hat eine räumliche Struktur.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind mengenmäßig Hauptanteil in allen Kostformen oder sollten es - im Vergleich zu Fetten und Eiweiß - jedenfalls sein. Empfehlenswert ist eine Kohlenhydratzufuhr von 50 - 60 % der Gesamtenergiezufuhr. Unser Körper gewinnt aus diesem Nährstoff die nötige Energie zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen.

Ballaststoffe & Ballaststoffreiche Lebensmittel

Ballaststoffe & Ballaststoffreiche Lebensmittel

Ballaststoffe sind zum Großteil unverdauliche Bestandteile der Nahrung, welche vorwiegend pflanzlichen Ursprungs sind und zu den Kohlenhydraten gerechnet werden. Durch die Enzyme des Dünndarms können Ballaststoffe nicht zerlegt werden. Sie werden daher vom Stoffwechsel nicht direkt aufgenommen. Die Mikroorganismen des Dickdarms wandeln jedoch einen Großteil der Ballaststoffe in Fettsäuren um, und machen sie so für den Organismus verwertbar.

Eiweiß

Eiweiß

Definition: Unter Eiweiß versteht man zum einen das Protein, das lebenswichtige Eiweiß, welches eine umfangreiche Stoffklasse von organisch chemischen Verbindungen bildet und zum zweiten das Eiklar des Hühnereis. An dieser Stelle sei das lebensnotwendige und unentbehrliche Protein näher erläutert.

Vitamine

Vitamine

Vitamine sind organische Verbindungen, die für den Körper sehr wichtig sind. Einige Vitamine sind Coenzyme, die den Stoffwechselvorgang unterstützen. Da die Vitamine Stoffe sind, die der menschliche Körper nicht auf natürliche Weise herstellen kann, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden in Form von einer gesunden Mischkost oder als Nahrungsergänzungsmittel.

Mineralstoffe - Ernährungslexikon

Mineralstoffe - Ernährungslexikon

Gesunde Ernährung ist die Grundlage einer gesunden Lebensweise. Das bedeutet, dass dem Körper ausreichend Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie weitere Stoffe, beispielsweise Ballaststoffe und Wasser, zugeführt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass dem Körper kein wahlloses Überangebot zugeführt wird, da besonders Krankheiten des metabolischen Syndroms, wie Diabetes Mellitus oder Adipositas, vergesellschaftet sind mit einem Nährstoffüberangebot.

Spurenelemente

Spurenelemente

Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung werden neben Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße auch Spurenelemente den Körper hinzugefügt. Spurenelemente sind, wie Vitamine, essentiell. Dass heißt, der Körper benötigt diese unbedingt zum Leben und um die verschiedensten Körperfunktionen aufrecht zu halten.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe - so vielfältig wie das Pflanzenreich. Unsere Nahrungsmitteln sind längst nicht mehr nur Energielieferanten, die satt machen und im besten Fall auch noch gut schmecken, sondern sie sind echte Lebensmittel, die neben der Ernährung auch dem gesamten körperlichen und sogar dem geistig-seelischen Befinden dienen sollen.