Leinöl

Leinöl
Leinöl

Als Leinöl, häufig auch Leinsamenöl, wird das grünliche Pflanzenöl beschrieben, dass aus den Samen von Flachs (Leinsamen) gewonnen wird, was vor allem in den Produktionsländern Kanada, Indien und China geschieht. Der überwiegende Anteil des Öls wird in nicht kontrolliert-biologischem Anbau produziert und mit giftigen Substanzen teilweise chemisch extrahiert.

 
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Geschmack des Leinöls

Leinöl hat den leichten Geruch von Heu und kann je nach Pflanze einen minimal fischigen Geschmack aufweisen, wobei das Öl der Flachspflanze normalerweise heuähnlich und vor allem nussig schmeckt, nur nach längerer Lagerung können sich Bitterstoffe im Öl bilden.

Leinöl und seine Gewinnung

Das Öl wird mit Hilfe von Schneckenpressen kalt gepresst, solange es im pharmazeutischen Bereich oder zur Ernährung dienen soll. Heißpressung erfolgt nur für den technischen Einsatz (z.B. zur Lasierung von Holz).

Wichtiges zur Lagerung von Leinöl

Aufgrund der Luftempfindlichkeit ist es ratsam, Leinöl immer in geschlossenen Behältnissen, z.B. in luftdicht schließenden Glasflaschen, aufzubewahren, da Leinöl nach bereits nach kurzem Kontakt mit Sauerstoff bitter schmeckt, darüber hinaus empfiehlt sich eine kühle und am besten auch dunkle Lagerung im Kühlschrank, falls es länger aufbewahrt werden soll, kann man es aufgrund des niedrigen Schmelzpunktes sogar im Gefrierfach lagern, um den typisch nussigen Geschmack lange zu erhalten.

Leinöl als wertvolles Nahrungsmittel

Als Nahrungsmittel findet Leinöl schon seit längerer Zeit Verwendung, da Flachs zu den frühesten Agrarpflanzen der Jungsteinzeit gehörte und die einzige historisch wertvolle Ölpflanze im europäisch-asiatischen Raum darstellt. Dabei benutzt man Leinöl vor allem in den schlesischen Regionen zu Quarkspeisen oder in Gurkensalat und Fischgerichten, da die Ölschicht bei Quark das Sauerwerden verhindert, was vor allem früher bei fehlenden Kühlmöglichkeiten einen Vorteil darstellte. Im Allgemeinen wird es heute vor allem bei allen Arten von Salaten als würzigere Alternative zu Sonnenblumen- oder Olivenöl genutzt, um einen anderen Geschmack zu erzeugen.

Leinöl zum Braten nicht verwenden

Dabei sollte Leinöl zum Kochen allerdings eher nicht genutzt werden, da es eigentlich nicht erhitzt werden soll, und falls man es doch zu gekochten Gerichten verwenden möchte, ist zu empfehlen, es nur nach dem Erhitzen der Gerichte hinzuzufügen.

Gesundes Leinöl

Aufgrund des sehr hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren und Alpha-Linolensäure gilt es als eines der gesündesten Öle auf dem Markt, und das Leinöl deshalb für eine Stärkung des Immunsystems verantwortlich ist und medizinisch erwiesenen sogar das Wachstum eines Krebstumors hemmen kann.

Geschätztes Hausmittel

Darüber hinaus beeinflusst Leinöl den Cholesterinspiegel positiv und sorgt in der Regel für eine deutliche Senkung von Bluthochdruck und als Hausmittel wird das Öl auch bei Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt. Diese gesundheitsfördernden Eigenschaften werden laut Ernährungswissenschaftlern sogar noch verstärkt, wenn das Öl der Flachssamen mit leicht schwefelhaltigen Lebensmitteln wie Käse, Fisch oder Hühnereiern zu sich genommen wird, aber auch die Kombination des Öls mit Quark und Joghurt wird von Medizinern als positiv bewertet.

Naturbelassene Öle

Die Seite Meine-Öle ist ein interessantes Startup, welches sich zum Ziel gesetzt hat biologische, sortenreine und hochwertige Öle anzubieten. Das Team von Lebensmittel-Warenkunde findet dies empfehlenswert und empfielt die Seite Leinöle von MeineOele.de als qualitativ hochwertige Quelle guter Öle, insbesondere von Leinöl.

 

Nährwert
(auf 100g Leinöl)
kcal: 900 KJ
KJ: 3766 KJ
Kohlenhydrate: 0 g
Proteine: 0 g
Fett: 100 g
Wasser: 0 g
Cholesterin: 4 mg
Vitamine
(auf 100g Leinöl)
Niacin: mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: mg
Vitamin B2: mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 5,2 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Leinöl)
Calcium: 1 mg
Eisen: mg
Kalium: 1 mg
Magnesium: 1 mg
Natrium: 1 mg
Phosphor: 1 mg

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Baumwollsamenöl

Baumwollsamenöl

Das Baumwollsamenöl, auch als Cottonöl bezeichnet, ist ursprünglich ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion. Die Baumwollpflanze ist eine äußerst vielseitige Pflanze. Aus den Samenhaaren gewinnt die Textilindustrie die Baumwollfasern. Die eigentlichen Samen werden dann nicht mehr benötigt. Aus ihnen wird das Baumwollsamenöl ausgepresst.

Erdnussöl

Erdnussöl

Erdnüsse haben mittlerweile auch im europäischen Speiseplan einen festen Platz eingenommen. Sie werden in vielen Formen angeboten und zählen mit zu den beliebtesten Nüssen. Im Pflanzenreich allerdings zählt die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchtler, somit wird auch schnell deutlich dass es sich bei der Erdnuss botanisch nicht um eine Nuss handelt. Die Erdnuss ist nämlich eine Hülsenfrucht und somit nahe verwandt mit Erbsen und Bohnen. Allerdings weisen die Inhaltstoffe - nämlich viele pflanzliche Fette und ungesättigte Fettsäuren - eher auf eine Nuss hin, was ja auch namentlich auf diese Frucht zutrifft.

Kokosfett

Kokosfett

Kokosfett, auch Kokosöl genannt, ist ein klares, reines Öl mit einem milden, leicht aromatischen Geschmack. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und galt damit gemeinhin lange Zeit als ungesund. Die jedoch ebenfalls enthaltene Laurinsäure wirkt sich positiv auf das körperliche Befinden des Menschen aus, was diesen Nachteil wieder ausgleicht. Kokosfett ist ein sehr hochwertiges Pflanzenfett, welches mittlerweile sein negatives Image ablegen konnte und bei der Nahrungsmittelzubereitung inzwischen eine große Rolle spielt.

Olivenöl

Olivenöl

Olivenöl ist ein pflanzliches Öl aus dem Mittelmeerraum. Durch den gesundheitlichen Aspekt findet es auch in Deutschland immer beliebter. Spanien ist der Hauptlieferant dieser pflanzlichen Öle, danach folgen Italien und Portugal. Das aus dem Kern und Fruchtfleisch gepresste Pflanzenöl nennt man Olivenöl. Es ist vielseitig verwendbar. Ob Olivenöl für Salat, zum Marinieren oder Braten von Fleisch und Fisch benutzt wird - es ist geschmacklich sehr intensiv. Olivenöle gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Palmöl

Palmöl

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalmen - Frucht gewonnen. Die Früchte werden sterilisiert und anschließend gepresst. Dadurch entsteht rohes Palmöl. Aufgrund des hohen Carotin - Gehaltes hat das rohe Palmöl eine orangerote Farbe, welche durch raffinieren wieder eine klare und helle Farbe erhält. Der Duft von hochwertigem frischen Palmöl erinnert an Veilchen und hat einen süsslichen, vollmundigen Geschmack.

Rapsöl

Rapsöl

Sicher haben Sie schon einmal im Frühjahr die herrlichen, gelb blühenden Rapsfelder gesehen. Die Rapspflanze ist eine Nutzpflanze, die wegen ihrer Ölhaltigkeit geschätzt wird. Aus den Samen der Rapspflanze wird das Rapsöl gewonnen. Rapsöl ist ein einheimisches Lebensmittel. Ein Teil des Rohstoffes wird importiert, beispielsweise von osteuropäischen Anbauern, und von deutschen Betrieben weiterverarbeitet. Wer zu diesem Öl greift, stärkt die hiesigen Erzeuger und hilft, die Umwelt von Transporten über weite Strecken zu verschonen.

Distelöl

Distelöl

Distelöl , auch Safloröl genannt, ist ein pflanzliches Öl. Es wird aus den Samen der Färberdistel (carthamus) gewonnen. Diese gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihre Hauptbestandteile sind 10% ungesättigte Fettsäuren, 12% einfach ungesättigte Fettsäure und zu 78% zweifach ungesättigte Fettsäure (niedrigviskos).

Sojaöl

Sojaöl

Das Sojaöl ist ein raffiniertes, vielfach verwendbares Pflanzenöl und wird aus dem Samen der Sojabohne (Glycine max) gewonnen. Die Sojabohne ist eine Nutzpflanze und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler wie z.B. die Gartenbohne und hat einen für Bohnen ungewöhnlich hohen Ölgehalt. Das Sojaöl zählt zu den pflanzlichen Fetten. Es wird, oft auch versteckt, bei harten Brat- und Backfetten beigemengt oder zur Herstellung von Margarinen verwendet. Auch in Linoleum, Seifen, Back- und Süßwaren oder als Zusatz bei anderen Ölen verwendet.

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse sind sehr gesund und sollten regelmäßig verzehrt werden. In den letzten Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Samen und Nüsse durch die ungesättigten Fettsäuren gesund sind und der Körper regelmäßig damit versorgt werden sollte. Einig darüber sind sich die Wissenschaftler erst seit einigen Jahren, nachdem verschiedene Studien zum Verzehr von Samen und Nüsse gemacht wurden.

Steirisches Kürbiskernöl

Steirisches Kürbiskernöl

Österreich ist für viele Dinge bekannt; nicht alle Menschen kennen aber das nussige Kürbiskernöl der Region Steiermark. Dabei sichert es die Existenz vieler österreichischer Bauern. Doch beim Kauf des Öls sind einige Hinweise zu beachten – nicht immer ist das drin, was versprochen wird.

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