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Sojaöl
Sojaöl

Sojaöl

Das Sojaöl ist ein raffiniertes, vielfach verwendbares Pflanzenöl und wird aus dem Samen der Sojabohne (Glycine max) gewonnen. Die Sojabohne ist eine Nutzpflanze und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler wie z.B. die Gartenbohne und hat einen für Bohnen ungewöhnlich hohen Ölgehalt. Das Sojaöl zählt zu den pflanzlichen Fetten. Es wird, oft auch versteckt, bei harten Brat- und Backfetten beigemengt oder zur Herstellung von Margarinen verwendet. Auch in Linoleum, Seifen, Back- und Süßwaren oder als Zusatz bei anderen Ölen verwendet.

Hoher Anteil ungesättigter Fettsäuren in Sojaöl

Sojaöl hat einen sehr hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Lezithin und zählt daher zu den wertvollsten Speiseölen. Das Sojaöl ist ein Nebenprodukt der Soja-Bearbeitung, in Ölmühlen wird das Meiste zu Tierfutter verarbeitet. Als unbehandeltes, rohes Öl ist das Sojaöl aufgrund dem hohen Anteil an Bitterstoffen und anderer Substanzen für die Nahrungsaufnahme nicht geeignet und muss daher raffiniert werden. Heutzutage zählt das Sojaöl zu den weltweit am Häufigsten produzierten Pflanzenölen. Die Hauptanbaugebiete der Sojapflanze befinden sich heute in Ostasien, sowie Nord- und Mittelamerika, ursprünglich stammt die Sojabohne aus China wo sie schon seit Jahrtausenden als reichhaltige Nährstoff- und Eiweißquelle geschätzt und im traditionellen Essen verwendet wird.

Eigenschaften des Sojaöl

Sojaöl hat eine hellgelbe Farbe. Geschmacklich ist raffiniertes Sojaöl mild und recht neutral. Sojaöl wird oft als Bratöl in der asiatischen Küche verwendet, eignet sich aber ebenso gut zum Backen, Kochen und Frittieren. Es ist hocherhitzbar, der Rauchpunkt von Sojaöl liegt bei ca. 234 Grad. Sojaöl wird häufig in Salaten und Majonäsen verwendet. Mit Sojaöl können auch Dips und Soßen zubereitet werden. Es ist in Kartoffelchips enthalten und ein Bestandteil vieler Fertiggerichte. Sojaöl kann zur Regulierung des Cholesterinspiegels beitragen, soll entzündungshemmend wirken, die Darmschleimhaut schützen, das Immunsystem stärken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Sojaöl birgt als pflanzliches Fett neben seinem Wert als Nahrungsmittel vielfältige andere Einsatzmöglichkeiten. Es wird ebenso in der Kosmetikindustrie wegen seiner hervorragenden pflegenden Eigenschaften als Zusatz in Hautlotionen oder Badeölen verwendet oder in der Dermatologie beispielsweise in Salben zur Linderung trockener oder juckender Haut beigemengt. Sojaöl macht die Haut geschmeidig und weich, es ist oberflächenaktiv und dringt tief in die Hornschicht ein. Es schützt die entzündete Haut und unterstützt die Zellneubildung. Auch als Treibstoffersatz wird es bereits erprobt.

Sojaöl - Haltbarkeit

Das original verpackte, verschlossenes Sojaöl hält sich bei einer dunklen, kühlen Lagerung bis zu zwölf Monaten. Eine angebrochene Flasche Sojaöl sollte kurzfristig aufgebraucht werden, längstens aber in ca. 3 Monaten. Danach kann es ungenießbar sein. Bei einer Überempfindlichkeit gegen andere Hülsenfrüchte, Nüsse und Erdnüsse oder auch raffiniertes Sojaöl und andere Sojaprodukte, darf Sojaöl nicht nicht verwendet werden.

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