Rapsöl

Rapsöl
Rapsöl

Sicher haben Sie schon einmal im Frühjahr die herrlichen, gelb blühenden Rapsfelder gesehen. Die Rapspflanze ist eine Nutzpflanze, die wegen ihrer Ölhaltigkeit geschätzt wird. Aus den Samen der Rapspflanze wird das Rapsöl gewonnen. Rapsöl ist ein einheimisches Lebensmittel. Ein Teil des Rohstoffes wird importiert, beispielsweise von osteuropäischen Anbauern, und von deutschen Betrieben weiterverarbeitet. Wer zu diesem Öl greift, stärkt die hiesigen Erzeuger und hilft, die Umwelt von Transporten über weite Strecken zu verschonen.

 
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Geschichte der Rapsöl-Erzeugung

Historisch war Rapsöl wegen enthaltener Bitterstoffe und ungesunder Bestandteile eher als Lampenöl und Schmiermittel bedeutend. Auch heute wird der größte Teil der Produktion für technische Zwecke, vor allem als nachwachsender Energieträger (Biokraftstoff), verwendet. In den siebziger und achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden jedoch Raps-Sorten ohne Bitterstoffe und unverträgliche Inhaltsstoffe ("00-Raps") gezüchtet, sodass das Öl heute in der Qualität und dem Geschmack keinem importierten Öl aus anderen Pflanzen nachsteht. Wurde das Rapsöl noch in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts schamhaft als "Speiseöl" oder "Pflanzenöl" vertrieben, ist es heute, unterstützt durch eine Imagekampagne, ein Qualitätsbegriff geworden. Dementsprechend ist sein Anteil an den Speiseölen für die Küche stetig gestiegen und hat sich allein von 2003 bis 2007 fast verdreifacht.

Das Lebensmittel Rapsöl

In der Küche wird Speiseöl sowohl zum Braten in der Pfanne, als auch für Salat verwendet. Es gibt für Öl zwei Herstellungsmethoden, die für unterschiedliche Verwendungsarten eingesetzt werden:

  • Industriell heißgepresst in Ölmühlen (raffiniert).
  • Dieses Öl hat einen hohen Rauchpunkt und ist hitzestabil bis über 200 Grad. Die empfindlichsten, aber wertvollen und aromatischen Bestandteile sind beim Herstellungsprozess entfernt worden. Es übersteht das Braten in der heißen Pfanne, ohne dass einzelne Stoffe durch die Hitze zerfallen sind. Die Herstellungsmethode bringt eine bessere Ausbeute mit sich, sodass raffiniertes (heißgepresstes) Rapsöl billiger sein kann. Durch seinen neutralen Geschmack ist raffiniertes Öl hervorragend zum Braten oder Frittieren geeignet.
  • Kaltgepresst in dezentralen Ölmühlen.

Dieses Herstellungsverfahren ist schonender, weil es die wertvollen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Öl belässt. Man merkt es am wunderbar aromatischen Duft dieses Öls, gerade wenn man es nicht nur für Salat, sondern auch in der "heißen Küche" verwendet, beispielsweise zum Marinieren von Fleisch. Dafür ist der Rauchpunkt von kaltgepresstem Rapsöl niedriger. Man muss aus diesem Grunde in der Pfanne die Temperatur niedriger halten

Qualitätsstufen von Rapsöl

Es kommt sehr auf den Aufwand an, mit dem das Rapsöl hergestellt wurde, und den Zweck, für den es ausgelegt ist. Kaltgepresstes Rapsöl kann bis 130 Grad, aber auch bis 190 Grad hitzestabil sein. Bei der Qualität muss nicht unbedingt ein Zusammenhang mit dem Preis bestehen. Es gibt auch Eigenmarken der Lebensmitteldiscounter, die eine Goldmedaille der DLG erhalten haben.

Wie beurteile ich Rapsöl

Es bleibt dem Anwender nichts anderes übrig, als sich auf seine Nase, seinen Geschmack und seine eigene Beurteilung der Qualitäten des von ihm gewählten Rapsöles zu verlassen. Eine Hilfestellung geben ihm dabei die Tests der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.), die die bronzene, silberne oder sogar goldene DLG-Prämierung vergibt. Man soll sich auch nicht scheuen, einen Teelöffel von dem Rapsöl seiner Wahl zu kosten. Bei einem guten, kaltgepresstem Öl wird das unaufdringliche, aber blumige Aroma eine angenehme Überraschung sein.

Nährwert
(auf 100g Rapsöl)
kcal: 900 KJ
KJ: 3766 KJ
Kohlenhydrate: 0 g
Proteine: 0 g
Fett: 100 g
Wasser: 0 g
Cholesterin: 2 mg
Vitamine
(auf 100g Rapsöl)
Niacin: mg
Vitamin A: 550 µg
Vitamin B1: mg
Vitamin B2: mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 30 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Rapsöl)
Calcium: 1 mg
Eisen: 0,1 mg
Kalium: 1 mg
Magnesium: 1 mg
Natrium: 1 mg
Phosphor: 1 mg

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Baumwollsamenöl

Baumwollsamenöl

Das Baumwollsamenöl, auch als Cottonöl bezeichnet, ist ursprünglich ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion. Die Baumwollpflanze ist eine äußerst vielseitige Pflanze. Aus den Samenhaaren gewinnt die Textilindustrie die Baumwollfasern. Die eigentlichen Samen werden dann nicht mehr benötigt. Aus ihnen wird das Baumwollsamenöl ausgepresst.

Erdnussöl

Erdnussöl

Erdnüsse haben mittlerweile auch im europäischen Speiseplan einen festen Platz eingenommen. Sie werden in vielen Formen angeboten und zählen mit zu den beliebtesten Nüssen. Im Pflanzenreich allerdings zählt die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchtler, somit wird auch schnell deutlich dass es sich bei der Erdnuss botanisch nicht um eine Nuss handelt. Die Erdnuss ist nämlich eine Hülsenfrucht und somit nahe verwandt mit Erbsen und Bohnen. Allerdings weisen die Inhaltstoffe - nämlich viele pflanzliche Fette und ungesättigte Fettsäuren - eher auf eine Nuss hin, was ja auch namentlich auf diese Frucht zutrifft.

Kokosfett

Kokosfett

Kokosfett, auch Kokosöl genannt, ist ein klares, reines Öl mit einem milden, leicht aromatischen Geschmack. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und galt damit gemeinhin lange Zeit als ungesund. Die jedoch ebenfalls enthaltene Laurinsäure wirkt sich positiv auf das körperliche Befinden des Menschen aus, was diesen Nachteil wieder ausgleicht. Kokosfett ist ein sehr hochwertiges Pflanzenfett, welches mittlerweile sein negatives Image ablegen konnte und bei der Nahrungsmittelzubereitung inzwischen eine große Rolle spielt.

Olivenöl

Olivenöl

Olivenöl ist ein pflanzliches Öl aus dem Mittelmeerraum. Durch den gesundheitlichen Aspekt findet es auch in Deutschland immer beliebter. Spanien ist der Hauptlieferant dieser pflanzlichen Öle, danach folgen Italien und Portugal. Das aus dem Kern und Fruchtfleisch gepresste Pflanzenöl nennt man Olivenöl. Es ist vielseitig verwendbar. Ob Olivenöl für Salat, zum Marinieren oder Braten von Fleisch und Fisch benutzt wird - es ist geschmacklich sehr intensiv. Olivenöle gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Palmöl

Palmöl

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalmen - Frucht gewonnen. Die Früchte werden sterilisiert und anschließend gepresst. Dadurch entsteht rohes Palmöl. Aufgrund des hohen Carotin - Gehaltes hat das rohe Palmöl eine orangerote Farbe, welche durch raffinieren wieder eine klare und helle Farbe erhält. Der Duft von hochwertigem frischen Palmöl erinnert an Veilchen und hat einen süsslichen, vollmundigen Geschmack.

Rapsöl

Rapsöl

Sicher haben Sie schon einmal im Frühjahr die herrlichen, gelb blühenden Rapsfelder gesehen. Die Rapspflanze ist eine Nutzpflanze, die wegen ihrer Ölhaltigkeit geschätzt wird. Aus den Samen der Rapspflanze wird das Rapsöl gewonnen. Rapsöl ist ein einheimisches Lebensmittel. Ein Teil des Rohstoffes wird importiert, beispielsweise von osteuropäischen Anbauern, und von deutschen Betrieben weiterverarbeitet. Wer zu diesem Öl greift, stärkt die hiesigen Erzeuger und hilft, die Umwelt von Transporten über weite Strecken zu verschonen.

Distelöl

Distelöl

Distelöl , auch Safloröl genannt, ist ein pflanzliches Öl. Es wird aus den Samen der Färberdistel (carthamus) gewonnen. Diese gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihre Hauptbestandteile sind 10% ungesättigte Fettsäuren, 12% einfach ungesättigte Fettsäure und zu 78% zweifach ungesättigte Fettsäure (niedrigviskos).

Sojaöl

Sojaöl

Das Sojaöl ist ein raffiniertes, vielfach verwendbares Pflanzenöl und wird aus dem Samen der Sojabohne (Glycine max) gewonnen. Die Sojabohne ist eine Nutzpflanze und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler wie z.B. die Gartenbohne und hat einen für Bohnen ungewöhnlich hohen Ölgehalt. Das Sojaöl zählt zu den pflanzlichen Fetten. Es wird, oft auch versteckt, bei harten Brat- und Backfetten beigemengt oder zur Herstellung von Margarinen verwendet. Auch in Linoleum, Seifen, Back- und Süßwaren oder als Zusatz bei anderen Ölen verwendet.

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse sind sehr gesund und sollten regelmäßig verzehrt werden. In den letzten Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Samen und Nüsse durch die ungesättigten Fettsäuren gesund sind und der Körper regelmäßig damit versorgt werden sollte. Einig darüber sind sich die Wissenschaftler erst seit einigen Jahren, nachdem verschiedene Studien zum Verzehr von Samen und Nüsse gemacht wurden.

Steirisches Kürbiskernöl

Steirisches Kürbiskernöl

Österreich ist für viele Dinge bekannt; nicht alle Menschen kennen aber das nussige Kürbiskernöl der Region Steiermark. Dabei sichert es die Existenz vieler österreichischer Bauern. Doch beim Kauf des Öls sind einige Hinweise zu beachten – nicht immer ist das drin, was versprochen wird.

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