Granatapfel

Granatapfel
Granatapfel

Der Granatapfel gehört als Fruchtart zu der Familie der Weiderichgewächse, wird auch Grenadine genannt und seine latainische Übersetztung bedeutet soviel wie körnig oder kernreich.

 
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Was ist ein Granatapfel

Der Granatapfel wächst auf bis zu fünf Meter hohen Bäumen, die ca. drei Meter breit werden können und bis zu 100 Jahre alt. Seine Äste sind kantig, mit vielen glänzenden Laubblättern behangen und ca. zehn cm lang.
Seine Blüten bekommt der Granatapfelbaum vom Frühjahr bis hin zum Sommer, während dieser Zeit erstahlt er in vielen Orange- und Gelbtönen. Der Granatapfel hat wie sein Name schon sagt, die Form eines Apfels und ist im Anfangsstadion grün. Erst später erhält er seine eigentliche rote Farbe und wächst bis zu ca. 10 cm heran. Sein Inneres besteht aus vielen Wänden, welche mehrere Kammern bilden, in diesen befinden sich dann zum Ende hin, zich Millionen von kleinen Kernen, die rosa farbig ummantelt sind.

Wie isst man solch einen Granatapfel

Die im Inneren liegenden Samen kann man mit den Fingern oder Löffel ganz einfach heraus kratzen, dieses wird dann verzehrt. Denn bei dieser Frucht gelten die Kerne nicht als Abfall, sondern viel mehr als Fruchtfleisch.

Wann werden Granatäpfel geerntet

Diese Früchte werden von September bis hin zum Dezember von den Bäumen gepflückt und dann weiterverarbeitet.

Wo genau wachsen diese Früchte

Im Westen bis hin zum Mittelgebiet von Asien sind die Granatäpfel zuhause. Doch auch in der Türkei, Kaukasus und weiter östlich zum Iran liegende Länder, sind die Granatapfelbäume aufzufinden. Man kann sagen, überall wo es hohe Temperaturen gibt und es wenig regnet, ist diese Fruchtart vertreten. Wobei er in manchen Gegenden einen anderen Namen hat als hier bei uns. So wird er z.B. in Indonesien Delima genannt.

Wofür wird die Frucht noch gebraucht

Zum Beispiel für die Farbstoffe der Orientteppiche, werden die Schale und der Saft dieser Frucht gebraucht, da sie beim Kochen ihre Farbe verändern und so dunkel wie Tinte werden. Damals im Mittelalter setzte man die gekochte Schale zusammen mit der Rinde auch als Mittel gegen Bandwürmer ein. Doch man kann aus dem Granatapfel auch leckere Sachen schaffen, wie zum Beispiel Wein oder Sherry. Sehr beliebt sind bei und in Deutschland auch Wildgerichte mit den Kernen des Granatapfels oder ein einfacher Obssalat.

 

Nährwert
(auf 100g Granatapfel)
kcal: 74 KJ
KJ: 311 KJ
Kohlenhydrate: 16,7 g
Proteine: 0,7 g
Fett: 0,6 g
Wasser: 79 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Granatapfel)
Niacin: 0,3 mg
Vitamin A: 7 µg
Vitamin B1: 0,05 mg
Vitamin B2: 0,02 mg
Vitamin B6: 0,11 mg
Vitamin C: 7 mg
Vitamin E: 0,2 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Granatapfel)
Calcium: 8 mg
Eisen: 0,5 mg
Kalium: 238 mg
Magnesium: 3 mg
Natrium: 2 mg
Phosphor: 17 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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