Walnussöl

Walnussöl
Walnussöl

Walnussöl ist ein hochwertiges Pflanzenöl, welches aus den reifen, teilweise auch gerösteten Nüssen des Walnussbaumes gewonnen wird. Es besitzt im Allgemeinen eine hellgelbe bis goldgelbe Farbe und ist relativ dünnflüssig. Der Geschmack ist mild bis intensiv nussig. Hochwertigere Öle werden kaltgepresst, Produkte von geringerer Qualität werden meist raffiniert. In der französischen Küche spielt das Walnussöl schon lange eine wichtige Rolle bei der Zubereitung von Speisen. Mittlerweile ist es jedoch auch in der internationalen Küche verbreitet.

 
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Herkunft und Herstellung von Walnussöl

Die Walnuss wird vom Menschen schon seit über 9.000 Jahren als Nutzpflanze angepflanzt. Ursprünglich ist sie in Mittelasien beheimatet, gelangte dann über Griechenland nach Europa und mit den Auswanderern auch auf den amerikanischen Kontinent, nach Kalifornien. Dort fand man perfekte Bedingungen für den Anbau vor. So entstanden in der Mitte des letzten Jahrhunderts die ersten Walnuss-Plantagen. Heute ist Kalifornien ein Hauptlieferant für Walnüsse.

Um einen Liter Walnussöl herstellen zu können sind in etwa zwei bis drei Kilogramm Walnüsse notwendig. Bei der Herstellung unterscheidet man zwischen der Heißpressung, der Kaltpressung und dem Extraktionsverfahren. Das schonendste Verfahren ist die Kaltpressung, bei der das Öl ohne zusätzliche Wärmezufuhr gewonnen wird. Die Temperatur liegt während der gesamten Durchführung immer unter 40°C. Nach dem Auspressen wird das Öl lediglich noch gefiltert und anschließend abgefüllt. Auf die Art erzeugtes Walnussöl besitzt ein besonders kräftiges, nussiges Aroma und ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen.

Bei dem Verfahren der Heißpressung wird hohe Wärme verwand um das Öl zu gewinnen. Durch anschließende Raffination werden dann noch unerwünschte Stoffe und Teilchen aus dem Öl gefiltert. Mittels dieser Behandlung ist das gewonnene Öl länger haltbar, jedoch geschmacks- und geruchsneutraler als kaltgepresstes Walnussöl.

Bei Anwendung des Extraktionsverfahrens wird das Öl unter Zuhilfenahme von organischen Lösungsmitteln gewonnen. Durch Erhitzen wird das Lösungsmittel anschließend entfernt und das Öl dann raffiniert. Das Endprodukt ist auch hier relativ schwach im Geschmack. Deshalb werden die Walnüsse häufig vor dem Einsatz des Lösungsmittels geröstet. Der Geschmack wird so nach der Prozedur etwas intensiver und nussiger.

Haltbarkeit & Lagerung von Walnussöl

Idealerweise sollte man Walnussöl kühl und dunkel lagern. Geeignete Orte sind beispielsweise eine dunkle Speisekammer oder der Kühlschrank. Bei unsachgemäßer Lagerung, insbesondere unter starker Sonneneinstrahlung verkürzt sich die Haltbarkeit drastisch und das Öl wird ranzig. Ungeöffnet ist das Walnussöl etwa 6 bis 12 Monate haltbar (je nach Herstellungsverfahren). Angebrochene Flaschen sollten jedoch schnell verbraucht werden.

Nutzung in der Küche

Da Walnussöl einen sehr niedrigen Rauchpunkt hat (ca. 130°C) sollte es nach Möglichkeit nicht erhitzt oder zum frittieren benutzt werden. Es ist zum Braten oder Kochen gänzlich ungeeignet. Zur Verfeinerung von Salaten lässt es sich dagegen sehr gut verwenden. Es sollte dann allerdings sparsam dosiert werden, da der intensive nussige Geschmack sehr schnell schwächere Geschmacksstoffe überdeckt.

Inhaltsstoffe und Gesundheit

In Walnuss sind ca. 8% gesättigte Fettsäuren, 20% einfach ungesättigte Fettsäuren und ca. 72% mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Die regelmäßige Einnahme von Walnussöl ist förderlich für das Immunsystem und wirkt blutdrucksenkend. Der Fettstoffwechsel wird angeregt und die Regeneration der Haut angeregt. Zudem beugen die Inhaltsstoffe Herz- und Kreislauferkrankungen vor.

Nährwert
(auf 100g Walnussöl)
kcal: 900 KJ
KJ: 3766 KJ
Kohlenhydrate: 0 g
Proteine: 0 g
Fett: 100 g
Wasser: 0 g
Cholesterin: 1 mg
Vitamine
(auf 100g Walnussöl)
Niacin: mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: mg
Vitamin B2: mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 8 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Walnussöl)
Calcium: mg
Eisen: mg
Kalium: 1 mg
Magnesium: mg
Natrium: 0 mg
Phosphor: mg

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Baumwollsamenöl

Baumwollsamenöl

Das Baumwollsamenöl, auch als Cottonöl bezeichnet, ist ursprünglich ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion. Die Baumwollpflanze ist eine äußerst vielseitige Pflanze. Aus den Samenhaaren gewinnt die Textilindustrie die Baumwollfasern. Die eigentlichen Samen werden dann nicht mehr benötigt. Aus ihnen wird das Baumwollsamenöl ausgepresst.

Erdnussöl

Erdnussöl

Erdnüsse haben mittlerweile auch im europäischen Speiseplan einen festen Platz eingenommen. Sie werden in vielen Formen angeboten und zählen mit zu den beliebtesten Nüssen. Im Pflanzenreich allerdings zählt die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchtler, somit wird auch schnell deutlich dass es sich bei der Erdnuss botanisch nicht um eine Nuss handelt. Die Erdnuss ist nämlich eine Hülsenfrucht und somit nahe verwandt mit Erbsen und Bohnen. Allerdings weisen die Inhaltstoffe - nämlich viele pflanzliche Fette und ungesättigte Fettsäuren - eher auf eine Nuss hin, was ja auch namentlich auf diese Frucht zutrifft.

Kokosfett

Kokosfett

Kokosfett, auch Kokosöl genannt, ist ein klares, reines Öl mit einem milden, leicht aromatischen Geschmack. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und galt damit gemeinhin lange Zeit als ungesund. Die jedoch ebenfalls enthaltene Laurinsäure wirkt sich positiv auf das körperliche Befinden des Menschen aus, was diesen Nachteil wieder ausgleicht. Kokosfett ist ein sehr hochwertiges Pflanzenfett, welches mittlerweile sein negatives Image ablegen konnte und bei der Nahrungsmittelzubereitung inzwischen eine große Rolle spielt.

Olivenöl

Olivenöl

Olivenöl ist ein pflanzliches Öl aus dem Mittelmeerraum. Durch den gesundheitlichen Aspekt findet es auch in Deutschland immer beliebter. Spanien ist der Hauptlieferant dieser pflanzlichen Öle, danach folgen Italien und Portugal. Das aus dem Kern und Fruchtfleisch gepresste Pflanzenöl nennt man Olivenöl. Es ist vielseitig verwendbar. Ob Olivenöl für Salat, zum Marinieren oder Braten von Fleisch und Fisch benutzt wird - es ist geschmacklich sehr intensiv. Olivenöle gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Palmöl

Palmöl

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalmen - Frucht gewonnen. Die Früchte werden sterilisiert und anschließend gepresst. Dadurch entsteht rohes Palmöl. Aufgrund des hohen Carotin - Gehaltes hat das rohe Palmöl eine orangerote Farbe, welche durch raffinieren wieder eine klare und helle Farbe erhält. Der Duft von hochwertigem frischen Palmöl erinnert an Veilchen und hat einen süsslichen, vollmundigen Geschmack.

Rapsöl

Rapsöl

Sicher haben Sie schon einmal im Frühjahr die herrlichen, gelb blühenden Rapsfelder gesehen. Die Rapspflanze ist eine Nutzpflanze, die wegen ihrer Ölhaltigkeit geschätzt wird. Aus den Samen der Rapspflanze wird das Rapsöl gewonnen. Rapsöl ist ein einheimisches Lebensmittel. Ein Teil des Rohstoffes wird importiert, beispielsweise von osteuropäischen Anbauern, und von deutschen Betrieben weiterverarbeitet. Wer zu diesem Öl greift, stärkt die hiesigen Erzeuger und hilft, die Umwelt von Transporten über weite Strecken zu verschonen.

Distelöl

Distelöl

Distelöl , auch Safloröl genannt, ist ein pflanzliches Öl. Es wird aus den Samen der Färberdistel (carthamus) gewonnen. Diese gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihre Hauptbestandteile sind 10% ungesättigte Fettsäuren, 12% einfach ungesättigte Fettsäure und zu 78% zweifach ungesättigte Fettsäure (niedrigviskos).

Sojaöl

Sojaöl

Das Sojaöl ist ein raffiniertes, vielfach verwendbares Pflanzenöl und wird aus dem Samen der Sojabohne (Glycine max) gewonnen. Die Sojabohne ist eine Nutzpflanze und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler wie z.B. die Gartenbohne und hat einen für Bohnen ungewöhnlich hohen Ölgehalt. Das Sojaöl zählt zu den pflanzlichen Fetten. Es wird, oft auch versteckt, bei harten Brat- und Backfetten beigemengt oder zur Herstellung von Margarinen verwendet. Auch in Linoleum, Seifen, Back- und Süßwaren oder als Zusatz bei anderen Ölen verwendet.

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse sind sehr gesund und sollten regelmäßig verzehrt werden. In den letzten Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Samen und Nüsse durch die ungesättigten Fettsäuren gesund sind und der Körper regelmäßig damit versorgt werden sollte. Einig darüber sind sich die Wissenschaftler erst seit einigen Jahren, nachdem verschiedene Studien zum Verzehr von Samen und Nüsse gemacht wurden.

Steirisches Kürbiskernöl

Steirisches Kürbiskernöl

Österreich ist für viele Dinge bekannt; nicht alle Menschen kennen aber das nussige Kürbiskernöl der Region Steiermark. Dabei sichert es die Existenz vieler österreichischer Bauern. Doch beim Kauf des Öls sind einige Hinweise zu beachten – nicht immer ist das drin, was versprochen wird.

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