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Niacin

Das Vitamin Niacin, das auch unter dem Begriff Nicotinsäure bekannt ist, wurde früher auch als Vitamin B3 bezeichnet. Dieser Name ist allerdings inzwischen veraltet. Niacin ist ein wasserlösliches Vitamin und wird in der Leber gespeichert. Es ist im Körper wichtig für Stoffwechselvorgänge an denen Eiweiße, Fette oder Kohlenhydrate beteiligt sind und ist in diesem Zusammenhang wichtiger Baustein für die Coenzyme NAD und NADP.

Täglicher Bedarf an Niacin

Der Bedarf an Niacin hängt immer von der individuellen Situation ab. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass ca. 15 - 20 mg Niacin pro Tag erforderlich sind, um keine Mangelerscheinungen entstehen zu lassen. Für eine Ernährung, die reich an Niacin ist, ist es wichtig proteinreiche Nahrungsmittel zu verspeisen. Vor allem aus tierischen Produkten kann der menschliche Organismus Niacin zu fast 100 % absorbieren, während die Niacinausbeute aus pflanzlichen Lebensmitteln bei ca. 30 % liegt.

Lebensmittel, die viel Niacin enthalten

Zur Versorgung mit dem Vitamin Niacin tragen insbesondere Milchprodukte, Fleisch, Kartoffeln, Fisch, Backwaren und auch gerösteter Kaffee bei. Mangelerscheinungen treten in Industrienationen in ihren Extremformen selten aus: dazu zählen, Dermatitis, Diarrhöe und Demenz. Eine Ernährung, die wenige Proteine enthält, kann am meisten dazu beitragen, Mangelerscheinungen entstehen zu lassen. Bei erhöhtem Bedarf wie Krankheiten, Stress oder Schwangerschaft kann man auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

 

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