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Monosaccharide

Aus Monosaccharide, sind alle Kohlenhydrate aufgebaut. Monosaccharid heißt Einfachzucker und ist der Grundbaustein aus dem sich alle weiteren Zuckerarten, also die Disaccharide, oder Zweifachzucker, die Oligosaccharide, auch Mehrfachzucker genannt und schließlich die Polysaccharide bzw. Vielfachzucker aufbauen.

Was sind Monosaccharide

Einfachzucker bestehen aus einer Kette von Kohlenstoffatomen an der eine sogenannte Carbonylgruppe hängt (ein doppelt gebundenes Sauerstoffatom) sowie Wasserstoffatome. Monosaccharide haben die Eigenschaft, dass sie wasseranziehend sind. Diese hygroskopischen Eigenschaften werden in Lebensmitteln wie z.B. Gebäck dazu benutzt, das Austrocknen zu verhindern.

Die wichtigsten Vertreter

Die wichtigsten Vertreter von Monosacchariden sind die Fructose, der Fruchtzucker, und die Glucose, auch Traubenzucker genannt. Fructose kommt z.B. in Obst und Honig vor, Galactose in vielen süßen Lebensmitteln. Es gibt noch einen dritten Einfachzucker, die Galactose, der Milchzucker, den wir über Milch aufnehmen. Die Monosaccharide Glucose und Galactose bewirken einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels, während Fructose, die über die Leber verstoffwechselt den Blutzuckerspiegel nicht wesentlich beeinflusst.

Auf was sollte man achten

Monosaccharide sollten daher nur in Maßen gegessen werden, da ein übermäßiger Verzehr über lange Zeit nicht nur zu Diabetes, sondern auch zu Fettleibigkeit führen kann. Menschen, die unter einer Milchzucker Intoleranz leiden, müssen nicht auf Milchprodukte verzichten, den Lactose ist aus den beiden Einfachzuckern Galactose und Glucose aufgebaut, die wiederum verträglich sind. In jedem Supermarkt lassen sich heute Milchprodukte finden, in denen die Lactose in Galactose und Glucose aufgespalten vorliegt.

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