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Gesättigte Fettsäuren
Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren sind mittlerweile Symbol und Spiegelbild der gesunden Ernährung geworden. Dabei ist die Schere der Expertenmeinungen über ungesättigte Fettsäuren sehr weit. Über deren Nutzen und Vorteile, empfohlene und sinnhafte Supplementation oder gar Mythen über die Wirksamkeit bei Krankheiten, gibt es die verschiedensten Meinungen. Ungesättigte Fettsäuren alleine würden jedoch für die gesunde Ernährung nicht ausreichen.

Pro und Kontra von gesättigten Fettsäuren

Gesättigte Fettssäuren sind ebenso wichtig für den menschlichen Organismus und sind keinesfalls als schlecht oder ungesund zu pauschalisieren. Gesättigte Fettsäuren stammen vor allem aus tierischen Produkten, wie Fleisch oder Eiern. Während ungesättigte Fettsäuren in pflanzlicher Nahrung zu finden sind. Zunächst einmal muss der Unterschied von ungesättigten und gesättigten Fettsäuren aufgezeigt werden, um zu verstehen worum es sich überhaupt bei gesättigten Fettsäuren handelt.

Gesättigte Fettsäuren sind Säuren, die keine Doppelbindungen sondern nur Einfachbindungen enthalten. Je mehr Doppelbindungen eine Fettsäure hat, desto reaktiver ist sie im Körper. Fettsäuren stellen nicht nur einen hervorragenden Energielieferanten dar, sondern sie sind auch Baustoff für jede Zellmembran im Körper und besitzen darüber hinaus viele Aufgaben im Stoffwechsel. Der Körper kann sie bis zu einem gewissen Teil selbst synthetisieren, jedoch kann er ungesättigte Fettsäuren, im Gegenteil zu gesättigten, nicht selbst herstellen, da er Doppelbindungen nicht hinter C9 (dem neunten Kohlenstoffatom einer Fettsäurekette) einfügen kann. Daher sind ungesättigte Fettsäuren essentiell. Eine diätetische Zufuhr von Fetten beinhaltet immer mehr oder weniger große Fettpartikel, in denen sich weitere Stoffe wie fettlösliche Vitamine, Cholesterol oder Phospholipide befinden.

Bedeutung des Cholesterols

Erwähnenswert ist hierbei vor allem, dass eine Vermeidung von Cholesterin (auch Cholesterol bezeichnet) zwar gut für die Senkung des Cholesterinspiegels im Blutplasma ist, jedoch muss man wissen, das Cholesterin als eines der wichtigsten Baustoffe in jeder Zellmembran des Körpers vorkommt und dass es eine weitere Vorstufe für viele Steroidhormone ist. Deren Wirkung ist meist anabol und bewirkt einen Muskelaufbau und einen Fettabbau.

Die gesättigten Fettsäuren sind mit Vorurteilen behaftet, weil die vorwiegend tierische Herkunft in der Nahrung im Zusammenhang mit erhöhter Kaloriendichte und Kalorienbilanz des Körpers steht. Das bedeutet, dass nicht die gesättigten Säuren uns dick machen, sondern deren Zubereitung und Verwendung meist mit sehr kalorienreicher Nahrung verbunden ist. Ungesättigte Fettsäuren findet man eher in pflanzlichen Ölen und Gerichten, deren Kaloriendichte meist geringer ist und somit eine günstigere Energiebilanz erzeugt wird. Daher ist Übergewicht nicht unbedingt eine Folge vom Konsum gesättigter Fettsäuren, sondern von der Nahrung, in der es enthalten ist.

Jedoch gibt es auch negative Auswirkungen der gesättigten Fettsäuren, die betrachtet werden müssen. So greifen gesättigte Fettsäuren beispielsweise in die Regulierung des Stoffwechsels ein. Etwas konkreter heißt das, dass die gesättigten Fettsäuren das Gehirn dazu bringen, dem Körper zu signalisieren die Signale von Insulin und Leptin zu ignorieren. Diese Hormone steuern aber massiv das Hungergefühl sowie den Glucose- und Fettspiegel.

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