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Vitamin A

Vitamin A gehört zu den fettlöslichen Vitaminen, d.h. es kann nur bei einer gleichzeitig ausreichenden Fettzufuhr bei der Nahrungsaufnahme vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden. Vitamin A wird meist in Form von Carotinen (Provitamin A) aus pflanzlichen Lebensmitteln und Retinol oder Retinylpalmitat aus tierischen Produkten vom menschlichen Organismus aufgenommen.

Gehalt an Vitamin A in Lebensmitteln

Es gibt hunderte von Carotinoiden von denen ca. 50 als Vorstufe von Vitamin A bezeichnet werden können. Der Gehalt an Vitamin A in verschiedenen Lebensmitteln ist sehr unterschiedlich. So kann z.B. in Leber bis zu 42 mg Vitamin A pro 100 g enthalten, da dieses Vitamin bei einem Überangebot vom Körper nicht angebaut werden kann und in der Leber gespeichert wird.

Taglicher Bedarf von Vitamin A

Der tägliche Bedarf an Vitamin A liegt allerdings nur bei ca. 1 mg und eine Überdosierung von Vitamin A aus Retinoiden von mehr als 15 mg täglich über einen längeren Zeitraum hinweg kann zu schweren Vergiftungserscheinungen führen, wie Kopfschmerzen, Durchfall und Erbrechen. Eine Überversorgung aus Carotinoiden hat dagegen keine negativen Folgen, da dann vom Körper einfach die Umwandlung in Vitamin A gestoppt wird. Daher sollte man Leber nur in Maßen genießen.

Unterversorgung mit Vitamin A

Allerdings kann auch eine Unterversorgung mit Vitamin A zu Gesundheitsschäden führen. Nachtblindheit, Haarausfall, Infektanfälligkeit, Fruchtbarkeitsstörungen und Müdigkeit können Folgen davon sein. Eine ausreichende Vitamin A Versorgung ist für das gute Funktionieren von allen Sinnen wie Riechen, Hören, Schmecken, Tasten unerlässlich. Insbesondere für die Entwicklung und das Wachstum von Säuglingen und Kindern ist eine ausreichende Vitamin A Zufuhr unerlässlich.

 

 

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