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E 222 - Natriumhydrogensulfit

Natriumhydrogensulfit wird in der Lebensmittelindustrie unter der Bezeichnung E 222 als Konservierungsmittel eingesetzt. E222 ist das Natriumsalz des Schwefeldioxids. Das Schwefeln ist eine Tradition, die schon Jahrtausenden genutzt wird, um Lebensmittel länger frisch zu halten.

Herkunft

Natriumhydrogensulfit wird hergestellt, indem Schwefelige Säure in Natronsäure gelöst wird. Es entsteht eine farblose bis gelbliche Lösung. Da E 222 nur in einer wässrigen Lösung stabil bleibt, wird der Stoff nicht in einen anderen Aggregatzustand überführt.

Verwendung

Das Schwefeln ist insbesondere von der Weinherstellung bekannt. Aber auch andere Lebensmittel werden mit E 222 behandelt. Hier können vor allem Trockenfrüchte, getrocknetes Gemüse, aber auch Knabberartikel, die aus Getreide oder Kartoffeln hergestellt sind genannt werden. Des Weiteren werden auch Fisch-, Fleisch- und Meerestierersatzprodukte mit Natriumhydrogensulfit behandelt.

Risiken

Sulfite sind eigentlich für den Menschen ungefährliche Stoffe, denn der Körper kann Sulfite und so auch E 222 mittels Enzyme abbauen. Jedoch fehlen bei einigen Menschen diese Enzyme - Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen können die Folge sein. Auch sind allergische Reaktionen auf E 222 bekannt. So ist es möglich, dass Asthmatiker nach Genuss von Produkten, die E 222 enthalten einen asthmatischen Anfall bekommen. Sogar Fälle von anaphylaktischen Schocks sind bekannt. Natriumhydrogensulfit muss als Zusatzstoff deklariert sein, um diesen Risiken zu begegnen.