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E 630 - Inosinmonophosphat

Inosinmonophosphat, manchmal auch Inosinsäure genannt, wird in der Lebensmittelproduktion als Geschmacksverstärker eingesetzt. Der Lebensmittelzusatzstoff kann man unter der Bezeichnung E 630 auf der Zutatenliste von Lebensmitteln aufgeführt finden. Inosinmonophosphat ist ein natürlicher Stoff, der auch in allen lebenden Zellen vorkommt.

Herkunft

Inosinmonophosphat wird in allen lebenden Organismen als Stoffwechselprodukt gebildet. E 630 ist der Phosphorsäureester des Inosin und gehört zu den Purinen, d.h. chemisch gesehen zu der Harnsäure. Für die Verwendung in der industriellen Lebensmittelproduktion wird E 630 chemisch mit Hilfe von Bakterien hergestellt. Es können auch gentechnisch veränderte Mikroorganismen zum Einsatz kommen.

Verwendung

E 630 wird in sehr vielen Lebensmitteln häufig als Geschmacksverstärker eingesetzt, da es allgemein auch für alle Lebensmittel uneingeschränkt zugelassen ist. Allerdings darf E 630 nur in einer Höchstmenge von 500 mg/ kg verwendet werden. Man findet E 630 in Knabberartikeln, Würzmitteln, Soßen, Suppen, Fertiggerichten, Fleisch- und Gemüseprodukten. Oft wird E 630 auch mit anderen Geschmacksverstärkern eingesetzt, z.B. mit Glutamaten, um die Wirkung von Glutamat noch zu steigern.

Risiken

Inosinmonophosphat gilt allgemein als unbedenklich für den menschlichen Organismus. Da jedoch E 630 wie Harnsäure verstoffwechselt wird, sollten Menschen mit einem hohen Harnsäurespiegel Nahrungsmittel, in denen dieser Lebensmittelzusatzstoff enthalten ist, meiden, da ein erhöhter Harnsäurespiegel zu Gicht führen kann.

 

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