Wassermelone

Wassermelone
Wassermelone

Die Wassermelone (Gattungsbezeichnung Citrullus lanatus) stammt ursprünglich aus Afrika. Die Nutzpflanze in ihrer heutigen Form wurde dabei aus der wild wachsenden Tsamma-Melone kultiviert. Die allerersten Nachweise über die erfolgreiche Domestizierung der Wassermelone werden aus der Zeit um 2000 vor Christus datiert.

 
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Woher kommt eigentlich die Wassermelone

Vor allem von Ägypten aus breitete sich die Wassermelone als Nutzpflanze in den folgenden Jahrhunderten zügig über Westasien und Zentralasien bis nach Indien aus. Circa 1.000 Jahre später war die Kulturpflanze dann auch in China und im südlichen Russland angelangt.

Wo wird die Wassermelone heute angebaut

Die idealen Anbaugebiete für die Wassermelonen sind in subtropischen beziehungsweise mediterranen Klimaregionen und natürlich auch in den Tropen anzutreffen. Heute sind die wichtigsten Anbauländer für diese Melonenart China, die Türkei, USA, der Iran sowie Spanien und Brasilien. Die weltweite, jährliche Produktionsmenge übersteigt dabei bereits 100 Millionen Tonnen.

Wassermelonen als Durstlöscher

In vielen westlichen Ländern wird vor allem das Fruchtfleisch genutzt und als Obst mit stark erfrischender und auch durstlöschender Wirkung verzehrt. Aber auch im Ursprungsgebiet der Melonenzucht, den Trockengebieten des afrikanischen Kontinents, dient sie auf diese Weise als Wasserquelle. Bei der Nutzung des Fruchtfleisches werden die Melonen dabei meistens roh verspeist. Nur in Afrika ist auch eine gekochte Zubereitung des Fruchtfleisches bekannt, wenn auch nicht besonders weit verbreitet.

Was geschieht mit der Rinde

Das Fruchtfleisch ist allerdings bei weitem nicht der einzige Teil der Frucht, der genutzt werden kann. Selbst die Rinde kann verzehrt werden, dazu muss sie allerdings kandiert oder eingelegt werden. Für eine derartige Weiterverarbeitung ist es aber ratsam, nur auf unbehandelte Früchte aus ökologischem Anbau zurück zu greifen, da sonst auf der Außenseite der Rinde eventuell eine zu hohe Konzentration an unerwünschten Stoffen oder gar Pflanzenschutzmitteln angelagert sein kann.

Weitere Varianten der Wassermelone

Im südlichen Russland, einem weiteren Anbaugebiet der Wassermelone, wird der süsse Saft der Früchte alleine verwendet und zwar zur Vergärung für die Herstellung eines alkoholhaltigen Getränkes oder eines süsslichen Fruchtsirups. In Indien, China, im Nahen und Mittleren Osten werden hingegen vor allem die Samen der Wassermelone zur Nahrungsmittelproduktion genutzt. Die Samen werden geröstet und als Snack verzehrt, aber erstaunlicherweise werden sie im gemahlenen Zustand auch als Grundlage für Brotteig genutzt.

 

Nährwert
(auf 100g Wassermelone)
kcal: 37 KJ
KJ: 156 KJ
Kohlenhydrate: 8,3 g
Proteine: 0,6 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 90,3 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Wassermelone)
Niacin: 0,2 mg
Vitamin A: 38 µg
Vitamin B1: 0,05 mg
Vitamin B2: 0,05 mg
Vitamin B6: 0,07 mg
Vitamin C: 6 mg
Vitamin E: 0,1 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Wassermelone)
Calcium: 8 mg
Eisen: 0,4 mg
Kalium: 114 mg
Magnesium: 9 mg
Natrium: 1 mg
Phosphor: 11 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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