Johannisbeeren rot Konfitüre

Johannisbeeren rot Konfitüre
Johannisbeeren rot Konfitüre

Die Ernte der Johannisbeeren beginnt ab 24. Juni, dem Johannistag, welchem diese Beerensorte ihren deutschen Namen verdankt. Im Englischen dagegen heißt sie currant und dieser Begriff wird auch für Korinthen verwendet, das Französische grosseille dagegen hat als Nebenbedeutung auch die Stachelbeere. Der deutsche Namenspatron Johannis steht somit Pate für rote, schwarze und weiße Beeren, die alle zu verschiedenen Zwecken angebaut werden.

 
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Wissenswertes über die roten Johannisbeeren

Die rote Johannisbeeren genießen aber die größte Popularität, wahrscheinlich da sie bereits seit dem 15. Jahrhundert angebaut werden und somit eine lange Tradition in den Gärten haben. Außerdem ist der Anbau unkompliziert und durch die lange Kultivation wurden die Sträucher weit verbreitet. Diese Pflanze wird sogar an Schulen als Heckenbepflanzung genutzt. Der einmal gesetzter Strauch wird jährlich gestutzt und trägt reiche Früchte, deren Ernte unkompliziert ist.

Rote Johannisbeeren und ihre Verarbeitung

Im Geschmack unterscheiden sich die Johannisbeerarten. Die meisten Arten werden in Form von Konfitüren oder Gelees verwendet, allerdings kann keine Sorte in diesem Bereich an die Popularität der roten Johannisbeere heranreichen. Sowohl im professionellen Vertrieb, als auch im privaten Umfeld ist die rote Johannisbeere Marktführer. Sie ist mild im Geschmack und unaufdringlich, daneben aber auch frischer als Erdbeermarmeladen oder Kirschkonfitüren.

Diese Früchte werden je nach Geschmack zu Gelee oder Konfitüre verarbeitet. In der Industrie hat sich vor allem das Gelee durchgesetzt und es findet sich inzwischen bereits in jedem Discounter. Bei der Herstellung von Konfitüre verwendet man die ganze Frucht und muss den Saft nicht separieren. Daher wird diese Methode vor allem für Privatpersonen beliebter.

Basis Rezepte für rote Johannisbeeren Konfitüre

Die rote Johannisbeere wird meist als Konfitüre oder Gelee verarbeitet. Die Rezepte wandelten sich zunächst von simplen Zugaben durch Alkohol zu immer komplexeren Zusammenstellungen um den Aufstrich zu verfeinern. Zum Einen handelt sich dabei um Zugaben von weiteren Früchten wie der oft üblichen Mischung aus schwarzen und roten Beeren oder beispielsweise um die Zugabe von Ananas. Daneben ist die Verwendung von Vanille ein häufiges Mittel um die Konfitüre zu verfeinern. Im Prinzip lassen sich nach einfachen Regeln mittels Gelierzucker und individueller Fruchtzusammenstellungen ganz besondere Konfitüren aus roten Johannisbeeren zaubern. Das Verhältnis von Fruchtmenge zur verwendeten Menge an Gelierzucker richtet sich dabei nach den Herstellerangaben.

 

Nährwert
(auf 100g Johannisbeeren rot Konfitüre)
kcal: 257 KJ
KJ: 1073 KJ
Kohlenhydrate: 62,2 g
Proteine: 0,5 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 35 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Johannisbeeren rot Konfitüre)
Niacin: mg
Vitamin A: 2 µg
Vitamin B1: 0,01 mg
Vitamin B2: 0,01 mg
Vitamin B6: 0,01 mg
Vitamin C: 16 mg
Vitamin E: 0,1 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Johannisbeeren rot Konfitüre)
Calcium: 12 mg
Eisen: 0,5 mg
Kalium: 83 mg
Magnesium: 5 mg
Natrium: 14 mg
Phosphor: 20 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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