Brombeeren

Brombeeren
Brombeeren

Die Brombeeren gehören zur Gruppe der Rosengewächse und ihr lateinischer Name lautet Rubus Fruticosus AGG. Begriffe wie Feldschwarzbeere, Bramel, Hirschbollen und Kroatzbeere waren und sind eher die gebräuchlichen Volksnamen.

 
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Beschreibung der Brombeere

Die Brombeeren wachsen am Strauch, welcher an Kahlschlägen, Schuttplätzen, Wegböschungen und lichten Waldungen zu finden ist. Das Besondere an diesen Sträuchern ist, dass sie keine einheitliche Blütezeit besitzen, denn sie können in der Regel vom Frühling bis zum Winter blühen. Zwischendurch pausieren sie, danach erblühen sie wieder prächtig. Bei uns Menschen würde man dies wohl kreative Schaffenspause nennen. An einem Brombeeren- Strauch sieht man daher reife und unreife Früchte gemischt. Auch das der Strauch oft bis zum ersten Schnee blüht, ist relativ ungewöhnlich, wobei es viele Unterarten von Brombeeren gibt. Entsprechend variiert dann die Farbe und der Geschmack der Früchte. Die Blätter sind oval und leicht gezackt, oben drei an der Zahl und unten fünf.

Die Brombeere und ihre Verarbeitung

Gesammelt werden die jungen Blätter, welche allerdings schon ausgereift sein sollten. Eine geeignete Zeit ist das späte Frühjahr. Nach dem Ernten werden die Blätter sofort getrocknet, allerdings bis maximal 40 Grad. Soll ein Brombeersaft erstellt werden, werden dazu allerdings nur die vollreifen Brombeeren verwendet.

Bestandteile der Brombeere

Organische Säuren, Gerbstoffe, Flavonoide und Vitamin C finden sich in den Brombeeren, währen der Saft Mineralstoffe, wertvolle Fruchtsäuren und Vitamine beinhaltet.

Wie wirken Brombeeren auf den Organismus

Vom Bundesgesundheitsamt( BGA) wird schon mal eine günstige Wirkung auf die Verdauung bestätigt, wofür die Gerbstoffe zuständig sind. Bei entzündeten Schleimhäuten wird eine Essenz aus Brombeeren gegurgelt. Da Brombeeren sehr schmackhaft sind, eignen sie sich natürlich vor allem für den Verzehr oder als Tee. Letzterer wird auch den Blättern hergestellt. Ein selbst hergestelltes Mus aus Brombeeren ist ebenfalls recht lecker und bekömmlich. Der Tee sollte jedoch 15 Minuten ziehen, damit auch alle positiven Wirkstoffe ausreichend herausgezogen werden können. Möchte man einen heilenden Tee zubereiten, empfiehlt sich eine Mischung aus Brombeeren, Huflattich und Lindenblüten. Dieser wird dann schluckweise, damit der Körper die Wirkstoffe gut verarbeiten kann.

 

Nährwert
(auf 100g Brombeeren)
kcal: 44 KJ
KJ: 183 KJ
Kohlenhydrate: 6,2 g
Proteine: 1,2 g
Fett: 1 g
Wasser: 84,6 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Brombeeren)
Niacin: 0,4 mg
Vitamin A: 45 µg
Vitamin B1: 0,03 mg
Vitamin B2: 0,04 mg
Vitamin B6: 0,05 mg
Vitamin C: 17 mg
Vitamin E: 0,7 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Brombeeren)
Calcium: 44 mg
Eisen: 0,9 mg
Kalium: 180 mg
Magnesium: 30 mg
Natrium: 2 mg
Phosphor: 30 mg

Obstprodukte

Obstprodukte

Ursprünglich bedeutet der Begriff Obst/obez als „Zukost" alles, was weder Brot noch Fleisch ist, ebenso Hülsenfrüchte, Gemüse und Ähnliches. In der Regel stammen Obstsorten von mehrjährigen Pflanzen. Der Zuckergehalt im Obst ist oft hoch. Botanisch gesehen entwickelt sich Obst aus einer befruchteten Blüte. In der Botanik wird unter dem Sammelbegriff Obst, eine gut verständliche Beschreibung zusammengefasst.

Ananas

Ananas

Die Ananas ist eine ursprünglich in Amerika vorkommende und heimische Obstpflanze, welche heutzutage in der ganzen Welt in tropisch klimatisierten Regionen angebaut wird. Die Frucht wird in der Regel frisch verzehrt oder durch technische Mittel zu Fruchtsäften und Obst in Konservendosen verarbeitet.

Avocado

Avocado

Die Avocado gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Dieser Baum kann bis zu 15 m hoch werden und stammt ursprünglich aus dem Süden Mexikos. Heutzutage ist die Avocado weltweit verbreitet und man findet sie z.B. in Teilen Südamerikas, z.B. Chile und Peru, im Süden der USA, in Australien und auch in Südspanien in der Gegend um Málaga und Granada.

Kiwi

Kiwi

Die Kiwi kommt heute in subtropischen Ländern sowie in Ländern mit gemäßigtem Klima vor. Entdeckt wurde sie einst in China. Als Chinesische Stachelbeere wurde die Frucht nach Neuseeland gebracht und dort nach dem neuseeländischen Wappentier, dem Kiwi-Vogel, neu benannt.

Litschi

Litschi

Litschis stammen ursprünglich aus China. Die Chinesen bemühten sich schon vor über 2000 Jahren erfolgreich um einen großflächigen Anbau und somit um die Etablierung der Litschi. Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts konnte der Litschibaum erfolgreich außerhalb der südchinesischen Gebiete angepflanzt werden.

Quitten

Quitten

Die Quitten sind ein Kernobst und in ihrem Aussehen entweder einem Apfel oder einer Birne ähnlich. Es wird daher zwischen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Der Quittenbaum selbst ist in mit einem Apfel- oder Birnbaum zu vergleichen. Botanisch gehört er zu den Rosengewächsen.

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