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Kondensmagermilch, ungezuckert
Kondensmagermilch, ungezuckert

Kondensmagermilch, ungezuckert

Kondensmilch wird im Kondensierungsverfahren hergestellt. Dabei wird Milch durch Wasserentzug haltbar gemacht. Die so entstandene Kondensmilch wird in unterschiedlicher Konzentration nach einer Homogenisierung auch als Kondensmagermilch, ungezuckert in Dosen, Plastikverpackungen und Büchsen verpackt und danach nochmals einer Sterilisation unterzogen.

Wann entstand die ungezuckerte Kondensmagermilch

Ungezuckerte Kondensmagermilch wird in Industrie als Dauermilcherzeugnis hergestellt. Es wird zum Süßen von Speisen und zum Kaffeetrinken verwendet. Durch den niedrigen Fettgehalt ist die ungezuckerte Kondensmagermilch ein Lebensmittel, das für die diätische und fettarme Ernährung oft verwendet wird.

Das Reduzieren und Einkochen von Milch wird schon lange angewandt. In Indien wurde aus langsam eingekochter Milch Khoa (bildet die Basis für Süßspeisen) hergestellt. Die Erfindung der Dosenmilch wird dem Franzosen und Konditor Nicolas Appert zugeschrieben. 1827 verwirklichte er seine bereits seit längerem bestehende Idee von der Konservierung von Milch in Büchsen. Ungezuckerte Kondensmagermilch gibt es seit 1885, nachdem bereits 1856 die Konservierung von gezuckerter Milch patentiert wurde. Die Dresdner Pfunds Molkerei verkaufte als erster Betrieb Kondensmilch in Deutschland. In dem einer Milch durch Kondensieren fast vollständig das Wasser entzogen wird, entsteht Milchpulver.

Gezuckerte oder ungezuckerte Kondensmilch

Neben der Kondensmagermilch, ungezuckert wird die gezuckerte Kondensmilch hergestellt. Sie ist mit Glucose oder Zucker versetzt. Ihre Haltbarkeit kann damit weiter erhöht werden. Nach dem die Konservierung von Milch ohne Zucker ihre Perfektionierung erreicht hat, wird in Deutschland hauptsächlich die ungezuckerte Form der Kondensmilch verwendet. In anderen Ländern dagegen gilt die gezuckerte Kondensmilch als Nahrungsmittel für Krisenzeiten und für tägliche Speisen oder auch als Soldatennahrung.

Wie entsteht ungezuckerte Kondensmagermilch

Zur Herstellung von ungezuckerter Kondensmagermilch erwärmt man Milch mittels eines Vakuumverfahrens auf 80-100°C, um Bakterien unschädlich zu machen. Das angewendete mit Unterdruck arbeitende Verfahren bringt Wasser bereits bei Temperaturen von unter 100 Grad Celsius zum Verdampfen. Etwa zwei Drittel Wasser können der Milch so entzogen werden. Die so gewonnene Kondensmilch weist danach einen Fettgehalt von 4 bis 10 Prozent bei einer fettfreien Trockenmasse von zirka 23 Prozent auf. Um Kondensmagermilch, ungezuckert zu erhalten, wird die höher fetthaltigere Kondensmilch mit Wasser gestreckt. So entsteht eine Kondensmagermilch, ungezuckert mit einem Fettgehalt von einem Prozent und einer fettfreien Trockenmasse von 20 Prozent. Der Geschmack und die Farbe der Milch verändern sich mit dem Erhitzen. Typisch für Kondensmilch eine leicht dunklere Farbe und ein leichter Geschmack nach Karamell.

 

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