Tête de Moine
Tête de Moine
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Es waren Mönche der Abtei Bellelay, denen es bereits im Jahr 1192 gelang, einen Käse herzustellen, der nicht nur geschmacklich etwas ganz Besonderes war, sondern der auch eine außergewöhnlich lange Haltbarkeit aufwies. Zu jener Zeit wurde der Tête de Moine noch als Zahlungsmittel eingesetzt und sogar als Neujahrsgeschenk überreicht.
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Entstehung des Tête de Moine
So achtete man darauf, dass er eine handliche Form und Größe hatte. Die Mönche wurden 1797 aus dem Kloster vertrieben, der Käse aber ist bis heute eine wahrhafte Delikatesse. Mittlerweile wird der Tête de Moine seit über 800 Jahren in drei Amtsbezirken der Schweiz hergestellt. Dort, oberhalb von 700 Metern, liegen die Weiden in einer Landschaft, die einen unverwechselbaren Charakter hat. Pflanzen und besondere Kräuter wachsen in dieser Höhe langsamer und haben dadurch ein besonderes Aroma. Dieses Aroma findet sich in der Milch der hier grasenden Kühe wieder und das gibt dem Tête de Moine seinen unverwechselbar würzigen Geschmack.
Herstellung des Tête de Moine
Die Bauern liefern die frisch gemolkene Milch noch warm an die Käserei. Die kurzen Anlieferungswege sind sehr wichtig, um keinen Qualitätsverlust der Milch zu riskieren. Die Milch wird im Käsekessel nun so lange gerührt und erwärmt, bis sie eine Temperatur von etwa 32 Grad erreicht hat. Während dieser Zeit wird sie mit Milchsäurebakterien versehen. Dann wird der Milch das Naturprodukt Lab beigegeben, das aus den Mägen von Kälbern gewonnen wird. Dadurch kann die Milch für den Tête de Moine gerinnen. Dies dauert etwa 30 Minuten. Die entstandene Masse wird nun in gleich mäßige Stücke zerkleinert und der wässrige Teil kam sich von der Käsemasse trennen. Dann wird die Käsemasse in Pressformen gepumpt. Nach dem Salzbad gehen die Tête de Moine Laibe nun in den Keller. Hier, bei einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 85% und einer Temperatur zwischen 10 und 15 Grad reift der Tête de Moine.
Genuss von Tête de Moine
Man isst den Tête de Moine nicht in Scheiben geschnitten, wie man es von anderen Käsesorten kennt. Das wunderbar würzige Aroma entwickelt der Tête de Moine erst richtig, wenn er genussvoll geschabt wird. Dazu gehört ein gewisses Fingerspitzengefühl und eine Girolle, die den Tête de Moine sehr fein hobelt. Man kann ihn aber auch mit einem vertikal gehaltenen Messer gut bearbeiten. Wenn der Deckel des Tête de Moine etwa einen halben Zentimeter dick entfernt worden ist und die äußerer Schicht der Rinde etwas weg gekratzt wurde, kann der Genuss beginnen. Den abgeschnittenen Deckel verwendet man übrigens später wieder, um die Käseoberfläche zu schützen. Mit der Girolle lassen sich wunderschöne und filigrane Rosetten aus dem Tête de Moine zaubern, die jede Käseplatte zu einer Besonderheit werden lässt.

Es gibt viele Arten von natürlichen Milchprodukten, welche entweder tierischen- oder pflanzlichen Ursprungs sein können. Bekannte Formen von Milch sind zum Beispiel Kuhmilch, Schafmilch, oder die aus pflanzen gewonnene Sojamilch, welche sich besonders im asiatischen Raum großer Beliebtheit erfreut.

Milch ist immer noch ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Nicht nur Babies und Kleinkinder brauchen Milch für ein gesundes Wachstum und Wohlbefinden. Auch Erwachsene benötigen Milch. Milch wird heute angeboten in Tüten, in Flaschen, in Tetrapacks. Damit sie lange lagerungsfähig ist wird sie oft homogenisiert und/oder ultrahocherhitzt.

Lebensmittel und Produkte, welche überwiegend aus der Zutat Milch bestehen, werden als Milchprodukte oder auch Molkereiprodukte bezeichnet. Diese Lebensmittel können in der unterschiedlichsten Form bestehen und variieren von Flüssigen bis hin zu festen Lebensmitteln. Milchprodukte existieren inzwischen auch in Pulverform und auch außerhalb des Lebensmittelbereichs.

Für Käseliebhaber bietet der Handel eine Vielfalt an verschiedenen Käsesorten an.
Zirka 1000 Käsesorten kommen allein aus Frankreich, dem wohl bekanntesten Käse-Herkunftsland.
Käse wird aus verschiedenen Milchsorten gewonnen. Dabei unterscheidet man Sorten aus Kuhmilch, Ziegenmilch oder Schafsmilch. Generell unterscheidet man die Sorten nach dem Wassergehalt.

Wie Bergkäse, Greyerzer oder Emmentaler zählt Appenzeller 50% zu den Hartkäsesorten. In seinem Ursprungsland, der Schweiz, wird er als Halbhartkäse klassifiziert. Sein Gehalt an Trockenmasse beträgt etwa 60% bei einem Fettgehalt von 50%. Grundsätzlich wird Appenzeller in den Fettgehaltstufen vollfett und viertelfett hergestellt. Der Appenzeller 50% zählt seinem Fettgehalt nach zur Rahmstufe.

Wie der Name es schon sagt, eignet sich dieser Käse hervorragend zum Backen. In der Regel enthält der Back-Camembert 45% Fett in der Trockenmasse und sehr viele B-Vitamine. Er ist ein Vertreter der Schimmelpilz Käsesorten und wie alle Sorten Käse, welche aus Rohmilch hergestellt werden, nicht für immunschwache Menschen, wie Kinder oder ältere Personen, und auch nicht für Schwangere, zu empfehlen.

Hinter dem Namen Bavaria Blue verbirgt sich zum einen ein bayrischer Edelblauschimmel Käse, zum anderen ein kleines blaues Glockenblümchen. Hier soll von dem Käse die Rede sein. Für diesen Käse werden zwei Schreibweisen verwendet, und zwar Bavaria Blue und Bavaria Blu. Hinter beiden Bezeichnungen steckt der gleiche Käse. Echter bayrischer Bavaria Blue 70 % Fett, zeichnet sich durch seinen würzig herzhaften Geschmack und eine cremige Konsistenz ab.

Bel Paese ist ein Markenname von einem halbfesten, milden Schnittkäse, welcher aus pasteurisierter Kuhmilch hergestellt wird. Der Name vom Käse soll sich vom Titel eines Buches von Antonio Stoppani herleiten. Übersetzt heißt Bel Paese "Schönes Land" und ist der Jüngste der italienischen Käsespezialitäten. Hergestellt wird er seit Anfang 2006 von der Firma Galbani aus der Lombardei in Italien.

Es gibt auf dem Markt verschiedene Blauschimmelkäse, die sich stark im Geschmack und in der Konsistenz unterscheiden. Der in Deutschland hergestellte Cambozola weist einen eher cremigen und milderen Geschmack auf als beispielsweise sein Mitstreiter der Gorgonzola. Die cremige Konsistenz eines Camembert und der würzige Geschmack des Gorgonzolas sind wohl massgeblich an der Namensgebung des Cambozolas beteiligt.

Der Hartkäse kommt aus der Grafschaft Gruyere im Kanton Freiburg in der Westschweiz, wird heute aber in der gesamten Westschweiz bereitet. Gruyère ist auch bekannt unter dem Namen Greyerzer. Er ist ein Rohmilchkäse aus Kuhmilch und reift bis zu 12 Monate, wobei seine Rinde eine bräunliche, schmierige Konsistenz annimmt. Der Käseteig selber ist geschmeidig, mittelfest und nicht sehr brüchig. Er darf kleine Löcher haben, jedoch ist dies nicht unbedingt notwendig.

In der heutigen Gesellschaft ist der Hobelkäse mit 50% nicht mehr nur in den hohen Schichten sehr beliebt. Durch seinen vollmundigen und würzigen Geschmack findet er in vielen Rezepten passenden Einsatz. Der 50%ige Hobelkäse passt zu Rezepten jeder Jahreszeit und Zutat sowohl als Snack, Hauptmahlzeit, Kalt- und Warmgericht. Bei Kaltgerichten wird er, als Würzung in Salaten besonders bei Ruccola oder Feldsalat, gehobelt oder in Bruchstücken beigefügt, wobei man auf Salz verzichten kann.

Der wahrscheinlich bekannteste aus Norwegen stammende Käse ist Jarlsberg 45%. Er wird aus Kuhmilch hergestellt und ist ein relativ fester Käse, der leicht nussig und etwas süßer als Schweizer Emmentaler schmeckt. Der Name leitet sich von seiner Herkunft ab; das Gebiet Jarlsberg, aus dem der Käse stammt, liegt im Süden von Norwegen, etwa 80 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Oslo. Ein ganzer Laib wiegt bis zu zehn Kilo.
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