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Gruyère
Gruyère

Gruyère

Der Hartkäse kommt aus der Grafschaft Gruyere im Kanton Freiburg in der Westschweiz, wird heute aber in der gesamten Westschweiz bereitet. Gruyère ist auch bekannt unter dem Namen Greyerzer. Er ist ein Rohmilchkäse aus Kuhmilch und reift bis zu 12 Monate, wobei seine Rinde eine bräunliche, schmierige Konsistenz annimmt. Der Käseteig selber ist geschmeidig, mittelfest und nicht sehr brüchig. Er darf kleine Löcher haben, jedoch ist dies nicht unbedingt notwendig.

Gruyère - Reife und Ursprung

Der Gruyère reift in einem höhlenähnlichen Klima. Die gewünschte Luftfeuchtigkeit liegt hier bei etwa 94-98%. Lufttemperatur sollte etwa 13 bis 14 Grad betragen. Wichtigstes Exportland ist Deutschland. Gruyère gibt es schon so lange, dass sich seine Herstellung bis ins Jahr 1113 zurückverfolgen lässt. Der erste Graf von Greyerz führte hierbei einen Käse in die Abtei von Rougemont ein. Erstmals öffentlich und urkundlich belegt ist der Name des Gruyère im Jahre 1602. Damals machte die Regierung von Freiburg der französischen Botschaft diesen Käse in Form von vierzehn Laiben als Geschenk. Da der Käse damals rund um das Freiburger Städtchen Gruyère hergestellt wurde, erschloss sich hierheraus auch der bis heute bekannte Name.

Wie schmeckt der Gruyère

Der Name Le Gruyère ist heute in der Schweiz durch die Appellation d'Origine Contrôlée, abgekürzt AOC geschützt. Ebenso sind die auf der Original Verpackung des Le Gruyere Switzerland abgebildeten Alphornbläser ein weiteres Markenzeichen des in der Schweiz hergestellten Käses. Allerdings wird es heute nicht mehr verwendet. Der Gruyère besitzt fruchtige und würzige Aromen, sein Geschmack ist zudem leicht von der kurzen Lagerung in Salzlake geprägt. Gruyère wird von vielen Menschen zum Fondue bevorzugt.

Wo darf der Gruyère hergestellt werden

Ein Original Gruyère darf, wie ein Champagner nur in der Champagne hergestellt werden darf, nur in den Kantonen Freiburg, Neuenburg, Jura, Waadt, den Bezirken von La Neuveville Courtelary und Moutier, sowie einigen an den Kanton Freiburg grenzende, bernische Gemeinden, hergestellt werden. Allerdings gibt es eine Ausnahme. Aus historischen Gründen gibt es für 17 Käsereien in Deutschland eine Ausnahme. Ein Gruyère Käselaib hat in etwa einen Durchmesser von 55 bis 65 cm und eine Dicke von 9,5 bis 12 cm. Ein Laib wiegt etwa zwischen zwischen 25 und 40 kg.

 

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