Bierhefe, trocken

Bierhefe, trocken
Bierhefe, trocken

Die einzellige und kugelförmige Bierhefe gehört der Spezies Saccharomyces cerevisiae an, die auch die handelsübliche trockene Bäckerhefe umfasst. Die beiden Trockenhefen unterscheiden sich lediglich darin, ob sie aktiv oder inaktiv (abgetötet) sind. Die Bäckerhefe ist eine aktive Hefe, weswegen sie auch zum Auflockern von Teigen genutzt wird - wohingegen die Bierhefe abgetötet ist und nur durch ihre Inhaltsstoffe wirkt.

 

Was ist Bierhefe, trocken?

Bei der im Handel erhältlichen Bierhefe, trocken handelt es sich um ein Abfallprodukt der Bierherstellung, dem jedoch eine Anzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften zugeschrieben wird. So gilt Bierhefe, trocken als einer der besten Lieferanten des Vitamins B1, aber auch anderer Vitamine und Mineralstoffe.

Bierhefe als Nahrungsergänzungsmittel

Der Bierhefe, trocken ähnliche Produkte fanden bereits bei den Ägyptern als Gesundheitsunterstützer Verwendung. Noch heute ist sie wegen ihres verhältnismäßig günstigen Preises und ihrer einfachen Erhältlichkeit ein beliebtes und häufig genutztes Nahrungsergänzungsmittel. Als solches wird ihr natives Vorkommen an wertvollen Inhaltsstoffen nicht selten durch die Anreicherung mit Stoffen wie Biotin weiter erhöht.

Vorsicht bei Gichtkranken

Menschen, die an Gicht leiden oder erhöhte Harnsäure-Werte haben, sollten wegen der enthaltenen Purine keine Bierhefe, trocken als Nahrungszusatz verwenden.

Wie wird Bierhefe, trocken hergestellt?

Bierhefe, trocken wird durch Fermentation vermehrt, also durch die Mischung von Wasser, Gerste und Hopfen. Der Pilz vermehrt sich durch Sprossung außerordentlich schnell und kann innerhalb weniger Tage von 50 ml auf über 40 Liter anwachsen. Er wird dann in einem Verfahren, das sich je nach Biersorte unterscheidet, zur Produktion von Bier genutzt. In der Bierproduktion ist es seit etwa 50 Jahren üblich, die Hefeanteile in Bier zur Haltbarkeitsverlängerung herauszufiltern. Das gefilterte, getrocknete und pulverisierte Ergebnis ist die Bierhefe, trocken. Sie kommt in Form von Flocken, Tabletten oder Pukvern auf den Markt. Zuvor wurde die Hefe im Bier belassen.

Wie wird Bierhefe, trocken angewendet?

Die Verwendung der Bierhefe, trocken konzentriert sich vorrangig auf ihre innerliche Anwendung als Nahrungsergänzungsmittel. Als solches dient sie vor allem zur Unterstützung der Hautfunktion bei Hauterkrankungen wie Akne, Ekzemen, Flechten, Furunkeln und Ausschlägen. Auch unreine Haut wird durch die Einnahme von Bierhefe, trocken positiv beeinflusst. Aus diesem Grund wird Bierhefe, trocken auch als "Schönheitselexier" gehandelt - von dieser Bezeichnung ist jedoch Abstand zu nehmen, da Bierhefe, trocken lediglich unterstützend dienen kann. Ihre Verwendung beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Anwendung bei Hautproblemen, sondern gleichermaßen zur Unterstützung der Darmfunktion. Aus diesem Grund wird Bierhefe, trocken nicht selten nach Antibiotikabehandlungen empfohlen, um die Darmtätigkeit wieder zu normalisieren.

Bierhefe als Diät- und Schlankheitsmittel

Eine erst vor kürzerer Zeit aufgekommene Verwendungsart der Bierhefe, trocken ist ihr Einsatz als Diät- und Schlankheitsmittel. Dieser basiert auf der Tatsache, dass sie den Stoffwechsel anregt und leicht entwässernd wirkt. Außerdem hält Bierhefe, trocken den Blutzuckerspiegel auf einem Level, der das Hungergefühl dämpft und so beispielsweise Heißhungerattacken vorbeugt. Wegen dieser Wirkung auf den Blutzuckerspiegel wirkt sich Bierhefe, trocken auch positiv auf Diabetes Mellitus aus.

 

Nährwert
kcal: 229 KJ
KJ: 958 KJ
Kohlenhydrate: 0 g
Proteine: 48 g
Fett: 4,2 g
Wasser: 6 g
Cholesterin: 6,2 mg
Vitamine
Niacin: 40 mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: 12 mg
Vitamin B2: 4 mg
Vitamin B6: 4,4 mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 0,1 mg
Mineralstoffe
Calcium: 50 mg
Eisen: 17,5 mg
Kalium: 1410 mg
Magnesium: 230 mg
Natrium: 77 mg
Phosphor: 1900 mg

Backwaren

Backwaren

Im Bereich der Lebensmittel sind die Backwaren ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung, da sie Lebensmittel aus Getreide und Getreide- Erzeugnissen sind, die durch eine bestimmte Verfahrensweise, nämlich dem Backen, zu den verschiedensten Produkten verarbeitet werden. Backwaren lassen sich in drei große Gruppen unterteilen. Zum einen gibt es das Brot, desweiteren das Kleingebäck und dann das Feingebäck. Kekse und Plätzchen werden zur Untergruppe der Dauerbackwaren gezählt, da sie einen niedrigen Feuchtigkeits- Anteil haben und auf Grund dessen länger haltbar sind.

Backhefe

Backhefe

Wissenschaftlich nennt man die Backhefe auch Saccharomyces cerevisiae. Backhefe ist eine Knospungs-Hefe. (Engl. budding yeast). Der Ursprung der Backhefe liegt in obergärigen Bierhefen. Dies kann man auch am wissenschaftlichen Namen erkennen, nämlich lateinisch "cerevisiae", deutsch "des Bieres". Saccharomyces bedeutet "Zuckerpilz". Diese Formulierung kommt aus dem Altgriechischem.

Backpulver

Backpulver

Backpulver ist ein Triebmittel, das beim Backen den jeweiligen Teig aufgehen lassen soll. Die Zusammensetzung aus der Backpulver besteht ist Natron und ein Säuerungsmittel, häufig ist dieses ein saures Salz. In der Regel wird hier Zitronensäure oder auch Weinsäure genutzt.

Bierhefe, trocken

Bierhefe, trocken

Die einzellige und kugelförmige Bierhefe gehört der Spezies Saccharomyces cerevisiae an, die auch die handelsübliche trockene Bäckerhefe umfasst. Die beiden Trockenhefen unterscheiden sich lediglich darin, ob sie aktiv oder inaktiv (abgetötet) sind. Die Bäckerhefe ist eine aktive Hefe, weswegen sie auch zum Auflockern von Teigen genutzt wird - wohingegen die Bierhefe abgetötet ist und nur durch ihre Inhaltsstoffe wirkt.

Gelatine

Gelatine

Gelatine leitet sich vom lateinischen Verb "gelare" ab, und lässt sich mit "erstarren" übersetzen. Gewonnen wird Gelatine maßgeblich aus dem Bindegewebe von Haut, Sehnen, Knorpel und Knochen von Schwein oder Rind.

Paniermehl

Paniermehl

Handelsübliches Paniermehl besteht aus geriebenem Weißbrot oder Brötchen und ist auch unter den Namen Weckmehl, Panierbrot, geriebene Semmel, Semmelmehl oder Semmelbrösel bekannt. Der Name ist vom französischen Begriff "pané" abgeleitet, das mit "Brot bestreuen" übersetzt werden kann.

Paniermehl Vollkorn

Paniermehl Vollkorn

Bei Vollkorn-Paniermehl handelt es sich um ein aus trockenen Vollkornbrötchen hergestelltes Mehl, das in der Küche in vielfältiger Weise Verwendung findet, beispielsweise als Panade für Fleischgerichte. Der Begriff "Paniermehl" ist der französischen Sprache entlehnt ("paner") und heißt "mit geriebenem Brot bestreuen". Das auch als "Semmelbrösel", "Weckmehl" oder "Semmelmehl" bekannte Lebensmittel eignet sich hervorragend als Reste-Verwertung für altbackene Brötchen.

Senf

Senf

Ohne Zweifel ist der Senf ein Gewürz mit besonderer Geschichte. "Senf schärft den Verstand", so hat der berühmte griechische Philosoph Pythagoras in eines der ältesten Zeugnisse im 5. Jahrhundert das Gewürz beschrieben. Diesbezüglich wurde das Mehl der scharfen Körner bereits im antiken Rom nicht nur zum Würzen, sondern auch als Zusatz von Öl verwendet. Dabei wurden die scharfen Samen lange Zeit nur gemahlen und so über Gerichte gestreut.

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