Nudeln - eifreie Nudeln

Nudeln - eifreie Nudeln
Nudeln - eifreie Nudeln

Eifreie Nudeln gehören neben Eiernudeln, Buchweizennudeln, Sojanudeln und Vollkornnudeln zur Gruppe der Teigwaren und sind ein vielseitiges und bekömmliches Grundnahrungsmittel. In Deutschland liegt der pro Kopf Verbrauch bei etwa 7kg Nudeln pro Jahr mit steigender Tendenz, im Vergleich dazu verspeist der durchschnittliche Italiener etwa 28kg Pasta jährlich. Das aus dem lateinischen stammende Wort Pasta bedeutet soviel wie Teig.

 

In Italien sind Nudeln immer eifrei außer es wird ausdrücklich gekennzeichnet („pasta all'uovo"). Laut italienischem Gesetz darf zur Herstellung von Pasta ausschließlich Hartweizenmehl oder Hartweizengrieß verwendet werden. Neben Wasser und Salz kommen bei gefärbten Varianten noch Spinat und Tomatensaft dazu. Schwarze Pasta, die die Farbe des Tintenfisches enthält, ist ebenfalls populär. In vielen Ländern werden eifreie Nudeln aus anderen Mehlsorten, z.B. Weizenmehl hergestellt, wodurch sie weicher werden und nicht auf die gleiche Art und Weise „al dente" gekocht werden können.

Geschichte der Nudeln

Die genaue Herkunft der Pasta gibt weiterhin Rätsel auf. In China in der Provinz Shanding wurden die ersten nudelähnlichen Produkte gefunden. Der 4000 Jahre alte Pastavorgänger scheint aus Hirse hergestellt worden zu sein. Viele verschiedene Kulturen aßen pastaähnliche Gerichte aus Getreide, stellten diese aber ohne die wichtigste Basiszutat für eifreie Nudeln her: dem Hartweizengrieß mit seinem hohen Glutengehalt. Durch die spezielle Rezeptur wird der Nudelteig leicht modellierbar und kann in so viele charakteristische Sorten geformt werden. Hartweizengrieß soll von den Arabern, insbesondere Libyern während ihres Eroberungszuges im späten 7. Jahrhundert nach Sizilien eingeführt worden sein.
Mit ihrer weltweiten Verbreitung wurden die Rezepte für eifreie Nudeln oft an die einheimischen Küchen angepasst.

Diverse Nudelsorten

Zwei Hauptgruppen werden bei eifreien Nudeln unterschieden: die trockenen („pasta secca") und die frischen („pasta fresca") Nudeln. Unter idealen Lagerbedingungen kann trockene Pasta bis zu zwei Jahre haltbar sein, während die frische Variante nur wenige Tage im Kühlschrank gelagert werden kann.

Eifreie Nudeln gibt es in unzähligen Formen, die üblicherweise mit dem ursprünglichen italienischen Namen bezeichnet werden. Der Pastaname weist oft auf seine Form hin:

  • die Endung -etti/-ette bedeutet schmal (z.B. Lasagnette)
  • die Endung -elle/-elli heißt breit
  • die Endung -one/-oni steht für groß (z.B. Tortelloni)
  • die Endung -ine/-ini ist eine Verkleinerungsform (z.B. Spaghettini)
  • die Endung -lice/-lici bedeutet glatt
  • „mezze" steht für abgeschnitten/halbe
  • „rigate" sind geriffelte Nudeln

Zu den bekanntesten Nudelsorten zählen Cannelloni, Buccatini, Conchiglie, Farfalle, Fettuccine, Fusilli, Lasagne, Linguine, Maccheroni, Orecchiette, Penne, Ravioli, Rigatoni, Spaghetti, Spiralini, Tagliatelle und Tortellini. Es gibt auch eifreie Nudeln, die mit anderen Zutaten gefüllt sind wie Ravioli oder Tortellini.

Eine gesunde Alternative bieten aus Vollkornmehl hergestellte Nudeln, die man an ihrer bräunlichen Farbe erkennt. Sie schmecken etwas kräftiger und haben eine leicht bröselige Konsistenz im Mund.

Zubereitung und Herstellung

Trockene eifreie Nudeln werden in sprudelndem Salzwasser gekocht bis sie - nach italienischer Tradition - „al dente" (bissfest) sind. In der Regel wird das Pastagericht mit einer Soße serviert, die auf die Nudelform und Festigkeit abgestimmt ist. Viele typische Nudelgerichte werden auch im Backofen gegart wie Lasagne oder Cannelloni. Zur guten italienischen Küche gehört es die Nudeln selbst herzustellen. Dabei wird der frisch geknetete Nudelteig maschinell oder per Hand geformt und je nach Nudeltyp mit einer köstlichen Füllung versehen.

Die industriell hergestellten Nudeln werden aus hochwertigem Hartweizengrieß hergestellt, maschinell in die gewünschte Form gestanzt und anschließend in automatischen Anlagen getrocknet. Sehr edle Erzeugnisse können auch in speziellen Kammern mehrere Tage getrocknet werden.

 

Nährwert
kcal: 362 KJ
KJ: 1513 KJ
Kohlenhydrate: 75,2 g
Proteine: 12,5 g
Fett: 1,2 g
Wasser: 10 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 2 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,09 mg
Vitamin B2: 0,06 mg
Vitamin B6: 0,17 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 0,3 mg
Mineralstoffe
Calcium: 22 mg
Eisen: 1,5 mg
Kalium: 160 mg
Magnesium: mg
Natrium: 16 mg
Phosphor: 165 mg

Getreideprodukte

Getreideprodukte

In den letzten Jahren hat der Druck auf die Menschen zugenommen. Im Beruf wird zunehmende Leistung abverlangt, die Zeit wird immer knapper. Um sich trotzdem fit und leistungsfähig zu halten, haben viele Menschen ihr Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung gesteigert. Aber wie kann man sich gesund ernähren, ohne dabei lange hinter dem Herd zu stehen oder riesige Mengen an Behältern für das Mittag mit auf die Arbeit zu nehmen?

Backwaren

Backwaren

Im Bereich der Lebensmittel sind die Backwaren ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung, da sie Lebensmittel aus Getreide und Getreide- Erzeugnissen sind, die durch eine bestimmte Verfahrensweise, nämlich dem Backen, zu den verschiedensten Produkten verarbeitet werden. Backwaren lassen sich in drei große Gruppen unterteilen. Zum einen gibt es das Brot, desweiteren das Kleingebäck und dann das Feingebäck. Kekse und Plätzchen werden zur Untergruppe der Dauerbackwaren gezählt, da sie einen niedrigen Feuchtigkeits- Anteil haben und auf Grund dessen länger haltbar sind.

Frühstücksflocken

Frühstücksflocken

Frühstücksflocken gelten als gesunde Alternative zu Weizenbrötchen mit Marmelade oder Rührei mit gebratenem Speck. Auch als Cerealien oder Müsli bekannt, sind die meist süßen Flocken vor allem bei Kindern beliebt. Neben Produkten mit hohem Zuckerzusatz gibt es tatsächlich gesunde Frühstücksflocken. Die bekannteste Variante sind Haferflocken, die zart oder kernig erhältlich sind. Daneben sind, vor allem im Biohandel, Gersteflocken, Dinkelflocken, Reisflocken und Mehrkornmischungen erhältlich.

Eier-Teigwaren

Eier-Teigwaren

Unter dem Begriff Eier-Teigwaren versteht man ein Lebensmittel, welches umgangssprachlich als Nudel bezeichnet wird. Nudeln sind getrocknete Teigwaren, welche vor dem Verzehr gekocht werden.

Nudeln - eifreie Nudeln

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Eifreie Nudeln gehören neben Eiernudeln, Buchweizennudeln, Sojanudeln und Vollkornnudeln zur Gruppe der Teigwaren und sind ein vielseitiges und bekömmliches Grundnahrungsmittel. In Deutschland liegt der pro Kopf Verbrauch bei etwa 7kg Nudeln pro Jahr mit steigender Tendenz, im Vergleich dazu verspeist der durchschnittliche Italiener etwa 28kg Pasta jährlich. Das aus dem lateinischen stammende Wort Pasta bedeutet soviel wie Teig.

Tortellini

Tortellini

Nudeln gehören zu den Lebensmitteln, welche oft mehrmals die Woche auf dem Mittagstisch zu finden sind und sich einer großen Kundennachfrage erfreuen. So ist es auch kein Wunder, dass im Handel eine Vielzahl von Pastaprodukten gibt, welche sich nicht nur in der Zusammenstellung des Teiges unterscheiden, sondern auch in der Form. Neben der normalen einfachen Pasta gibt es auch die so genannten Tortellini.

Vollkornnudeln

Vollkornnudeln

Wer Wert auf eine gesunde ausgewogene Ernährung legt, der sollte auch Vollkornnudeln auf seinem Speiseplan stehen haben. Vollkornnudeln haben weitaus wertvollere Inhaltsstoffe als Weißmehlnudeln. Sie sind ideal um die tägliche Ration an gesunden Vollkornprodukten zu erreichen. Oft vertragen Menschen diese Nudeln auch besser als die Nudeln aus Weißmehl. Man muss sich halt erst daran gewöhnen, dann mag man die Vollkornnudeln gar nicht mehr missen.

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