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    Weizenkleie
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    Weizenkleie

    Weizenkleie, oder oft auch einfach Kleie genannt, ist sozusagen ein "Abfallprodukt". Denn bei der feinen Kleie handelt es sich um Rückstände, die bei der Verarbeitung des Mehles entstehen. Somit besteht Weizenkleie aus sehr feinen Getreideschalenstücken.

    Weizenkleie: Das unterschätzte Nährstoffwunder

    Doch Weizenkleie ist keinesfalls ein minderwertiges Produkt. Früher wurde es zwar vorwiegend als Futter für Vieh und Gefieder verwendet, heute hingegen ist man sich der wertvollen Ernährungsbedeutung von Kleie bewusst. Denn die macht nicht nur sehr schnell satt, sondern kann noch viel mehr.

    Weizenkleie als wertvolle Ernährungsergänzung

    Allerdings wurde diese besondere Ernährungsbedeutung erst gegen Mitte des 19. Jahrhunderts wirklich bekannt. Zu der Zeit der damaligen Vollwerternährung konnten der Weizenkleie seine zahlreichen Ballaststoffe nachgewiesen werden. Aus diesem Grund gewann die Weizenkleie schließlich zunehmend an Ernährungsbedeutung. Schnell waren die feinen Schalenstückchen aus keinem Müsli und keinem Knäckebrot mehr wegzudenken.

    Heute findet Weizenkleie auch zunehmend in der Naturheilkunde Verwendung. Denn es hat sich in der Vergangenheit besonders bei Magen- und Darmbeschwerden, unter anderem bei Verstopfung, als natürliche Hilfe erwiesen: Die Kleie bildet bei der Verdauung einen starken Schleim und hilft so bei der Abführung.

    Außerdem wird Kleie oft auch als Nahrungsergänzung für, an Diabetes des Typs 2, Erkrankten empfohlen. Grund sind dieselben Bestandteile der Weizenkleie. Diese sorgen während dem Verdauungsvorgang nicht nur für eine starke Quellung der Nahrung, sondern auch für eine Verzögerung des Blutzuckeranstiegs.

    Nachteile und Vorteile – Kleie als Kohlenhydratebinder

    Allerdings finden sich in der Weizenkleie, neben den zahlreichen wertvollen Mineralstoffen, auch weniger wünschenswerte Stoffe wieder. Zum Beispiel der Abwehrstoff Phytin. Dieser bindet die zugefügten Mineralstoffe im Darm und hindert den Körper dadurch an einer vollen Verwertung dieser Stoffe.

    Doch auch diese Eigenschaft kann sich unter Umständen positiv in der Ernährung auswirken: Beispielsweise bei Diäten. Denn einer die am häufigsten eingebundenen Mineralstoffe sind Kohlenhydrate. Diese werden in Verbindung mit Phytin nur zu sehr kleinen Teilen vom Körper verwertet und fast unverbraucht wieder ausgeschieden. Aufgrund dessen ist Weizenkleie heute nicht nur beliebter Bestandteil von vielen Diät-Rezepten, sondern auch von diversen speziellen Diätshakes.

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