Quinoa

Quinoa
Quinoa

Quinoa, in Europa auch bekannt unter den Bezeichnungen "Andenhirse" oder "Perureis", ist tatsächlich eine der ältesten Kulturpflanzen. Unter dem Begriff Kulturpflanze sind Nutzpflanzen zu verstehen, die vom Menschen aus wildwachsenden Arten gezüchtet wurden. Den Bewohnern der Anden in Südamerika dient die Pflanze tatsächlich schon seit über 6.000 Jahren als eines wichtigsten Grundnahrungsmittel.

 

Quinoa - Eine über 6.000 Jahre alte Kulturpflanze

Die Bezeichnungen "Hirse" oder "Reis" für Quinoa sind allerdings eher irreführend, denn die Kulturpflanze zählt gar nicht zur Pflanzenfamilie der Gräser, sondern ist vielmehr zu den Gänsefußgewächsen (Chenopodiaceae) beziehungsweise zur übergeordneten Kategorie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae). Aus botanischer Sicht ist diese südamerikanische Kulturpflanze also viel eher mit Roter Beete, Mangold oder Spinat verwandt.

Wie kann Quinoa in der Lebensmittelherstellung genutzt werden?

Von der Pflanze können sowohl die Samen als auch die Blätter genutzt werden. Die Blätter sind dabei besonders reich an Mineralstoffen und werden gerne als Gemüse, aber auch als Salat verzehrt. Die Samen der vielseitigen Pflanze hingegen sind einem Getreide nicht unähnlich. Aus diesem Grund wird Quinoa häufig als so genanntes "Pseudogetreide" bezeichnet. Von seinen Nährwerten her gesehen, übertrifft es allerdings viele herkömmliche Getreidesorten, insbesondere der Gehalt von Magnesium und Eisen ist überdurchschnittlich. Die Bezeichnung "Pseudogetreide" bewahrheitet sich auch noch in einem weiteren Punkt, denn aus den Samen der Pflanze ist es tatsächlich möglich Bier zu brauen.

Wo wird diese Kulturpflanze heutzutage angebaut?

Generell ist diese Nutzpflanze als ein äußerst anspruchsloses Gewächs anzusehen, dass auch in großen Höhenlagen von über 4.000 Metern noch gut gedeiht, in denen kaum eine andere Kulturpflanze noch sinnvoll angepflanzt werden kann. Auch außerordentliche Witterungsbedingungen wie starke Sonneneinstrahlung und nächtlichen Frost übersteht die Quinoa-Pflanze in der Regel sehr gut. Sogar gegenüber schlechten Böden und länger anhaltender Trockenheit ist diese vielseitige Kulturpflanze ausnehmend tolerant und bringt auch unter diesen widrigen Bedingungen noch passable Ernten. Hauptanbaugebiete sind heute vor allem Bolivien, Ecuador und Peru, der Anbau in Deutschland wäre auf Grund der klimatischen Gegebenheiten auch möglich ist aber bisher noch nicht über das Versuchsstadium hinausgekommen.

 

Nährwert
kcal: 335 KJ
KJ: 1400 KJ
Kohlenhydrate: 58,5 g
Proteine: 13,8 g
Fett: 5 g
Wasser: 12,6 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 0,5 mg
Vitamin A: 3 µg
Vitamin B1: 0,17 mg
Vitamin B2: 0,11 mg
Vitamin B6: 0,44 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 1,4 mg
Mineralstoffe
Calcium: 80 mg
Eisen: 8 mg
Kalium: 804 mg
Magnesium: 276 mg
Natrium: 10 mg
Phosphor: 328 mg

Amaranth

Amaranth

Als eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit, gilt Amaranth als Kulturpflanze. Sowohl Inkas, als auch Azteken und Mayas nutzten die getreideähnlichen, an Hirse erinnernden, Körner als Hauptnahrungsmittel. In mexikanischen Gräbern konnten fast 9000 Jahre alte Amaranthsamen nachgewiesen werden. Der Name Amaranth selbst kommt aus dem griechischen uns bedeutet soviel wie "die Eine die ewig blüht/nie vergeht".

Grünkern

Grünkern

Bei Grünkern handelt es sich um das getrocknete, noch nicht reife Korn des Dinkels. Dinkel, welcher eng verwandt ist mit dem Weizen, gehört zu den Wintergetreidearten. Er wird also im Herbst ausgesät. Das Hauptanbaugebiet für Grünkern befindet sich in Nordbaden. Bereits im Juli wird der für Grünkern vorgesehene Dinkel halbreif geerntet und daraufhin getrocknet. Dieser Vorgang des Trocknens, auch darren genannt, wird nach der alten Tradition mittels einer Darrpfanne durchgeführt, welche über einem Buchenholzfeuer angebracht ist. Hierdurch gewinnt das Korn seinen charakteristischen Geschmack und wird gleichzeitig haltbar gemacht.

Maisgrieß

Maisgrieß

Maisgrieß ist ein Getreideerzeugnis, das bei der Vermahlung von besonderem Mais entsteht. Es besteht aus schalen und Maiskeimeneimen. Je nach Ausmahlgrad unterscheidet man zwischen feinem, mittlerem und groben Grieß. Ursprünglich war er ein Arme-Leute-Essen der arbeitenden Bevölkerung, da es günstig war, gut sättigt und viel Energie liefert.

Quinoa

Quinoa

Quinoa, in Europa auch bekannt unter den Bezeichnungen "Andenhirse" oder "Perureis", ist tatsächlich eine der ältesten Kulturpflanzen. Unter dem Begriff Kulturpflanze sind Nutzpflanzen zu verstehen, die vom Menschen aus wildwachsenden Arten gezüchtet wurden. Den Bewohnern der Anden in Südamerika dient die Pflanze tatsächlich schon seit über 6.000 Jahren als eines wichtigsten Grundnahrungsmittel.

Roggen Keime getrocknet

Roggen Keime getrocknet

Roggenkeime, das Lebensorgan des Roggenkorns, finden getrocknet eine vielseitige Verwendung in der gesunden Küche und haben auch einen großen Stellenwert in der hochwertigen Kosmetik. Der Roggenkeim ruht tief im Innern der Getreidefrucht und trägt viel zum körperlichen Wohlbefinden bei. Denn der Roggen zählt zu den wertvollsten Getreidearten der menschlichen Ernährung und hat eine wichtige Bedeutung für die Gesundheit.

Weizen, Grieß

Weizen, Grieß

Grieß wird aus Getreidesorten hergestellt. Bei Weizengrieß handelt es sich um Weizen, der gemahlen wurde. Die Körnung ist unterschiedlich und liegt zwischen 1,0 mm und 0,25 mm. Betrachtet man die Grießkörnchen mit einer Lupe, stellt man fest, dass sie rund oder auch eckig sein können. Ihre Farbe geht von weiß, gelblich bis ins leichte hellbraun über.

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