Grünkern
Grünkern
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Bei Grünkern handelt es sich um das getrocknete, noch nicht reife Korn des Dinkels. Dinkel, welcher eng verwandt ist mit dem Weizen, gehört zu den Wintergetreidearten. Er wird also im Herbst ausgesät. Das Hauptanbaugebiet für Grünkern befindet sich in Nordbaden. Bereits im Juli wird der für Grünkern vorgesehene Dinkel halbreif geerntet und daraufhin getrocknet. Dieser Vorgang des Trocknens, auch darren genannt, wird nach der alten Tradition mittels einer Darrpfanne durchgeführt, welche über einem Buchenholzfeuer angebracht ist. Hierdurch gewinnt das Korn seinen charakteristischen Geschmack und wird gleichzeitig haltbar gemacht.
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Grünkern - Anbau und Herstellung
Heutzutage werden für den Vorgang des Trocknens auch moderne Heißluftanlagen genutzt. Nach dem Trocknen ist durch die Farbe des Grünkerns erkennbar, um welche Qualität es sich handelt. Eine olivgrüne Farbe steht hier für eine hohe, eine bräunliche Farbe für eine mindere Qualität. Bevor der Grünkern weiterverarbeitet werden kann, müssen noch mittels einer Schälmaschine oder durch einen Gerbgang (Mahlgang) die Spelzen entfernt werden. Als Spelze bezeichnet man die Umhüllung des Korns.
Entwicklung und Verwendung
Der Grund, den Dinkel schon vor der Reife zu ernten, lag ursprünglich darin, die Vernichtung der Ernte durch Schlechtwetterperioden zu verhindern. Die Tradition, einen Teil des Dinkels zu Grünkern zu verarbeiten, ging aus der Feststellung hervor, dass das getrocknete, mit Wasser gekochte Korn schmackhaft ist. Berichten zufolge war Grünkern schon vor mehreren hundert Jahren Teil der Nahrung. Bereits im 17. Jahrhundert diente er als Suppeneinlage. Noch heute verarbeiten große Nahrungsmittelhersteller Grünkern. Dieser eignet sich zum Beispiel in fein gemahlener oder geschroteter Form als Bestandteil von Fertigsuppen. Mitte der achtziger Jahre stieg die Nachfrage nach diesem Getreide aufgrund des gewachsenen Interesses an Vollwertkost.
Die Möglichkeiten, Grünkern für verschiedene Gerichte zu verwenden, sind durchaus vielfältig. Er ist auch die Grundlage für viele vegetarische Rezepte. Als Beispiel seien hier Bratlinge genannt, welche den Frikadellen ähneln und gebraten oder frittiert serviert werden. In Schnellrestaurants werden diese mittlerweile auch als vegetarische Alternative zum Hamburger angeboten. Des Weiteren existieren entsprechende Rezepte für Pizza, Aufläufe, Brotaufstrich, Kuchen, Kekse und vieles mehr.
Nährwert
| kcal: |
324 KJ |
| KJ: |
1354 KJ |
| Kohlenhydrate: |
63,2 g |
| Proteine: |
11,6 g |
| Fett: |
2,7 g |
| Wasser: |
12,5 g |
| Cholesterin: |
0 mg |
Vitamine
| Niacin: |
1,5 mg |
| Vitamin A: |
0 µg |
| Vitamin B1: |
0,3 mg |
| Vitamin B2: |
0,1 mg |
| Vitamin B6: |
0,3 mg |
| Vitamin C: |
0 mg |
| Vitamin E: |
0,3 mg |
Mineralstoffe
| Calcium: |
22 mg |
| Eisen: |
4,2 mg |
| Kalium: |
447 mg |
| Magnesium: |
130 mg |
| Natrium: |
3 mg |
| Phosphor: |
411 mg |

Mehl gehört zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt. Als Mehl bezeichnet man Pulver, welches aus dem Mahlvorgang von Getreide entsteht. Es gibt unterschiedlichste Sorten: Der Klassiker ist das Weizenmehl, aber auch die Getreide Roggen oder Dinkel werden dafür verwendet. Exotischer sind hier noch beispielsweise Mais oder Reis. Generell unterscheidet man zwischen dem Mehl, welches für Brot verwendet, also als sogenanntes "Brotgetreide" bezeichnet wird und den restlichen Sorten.

Als Polysaccharid, Vielfachzucker, wird Stärke in den für die Photosynthese zuständigen Zellen, wie den Chloroplasten (in Grünpflanzen, verschiedenen Algen) oder anderen Plastiden (z.B. farblose Leukoplasten) in chlorophyllfreien Geweben von Pflanzen gebildet.

Warum heißen Nudeln Teigwaren? Nudeln werden aus Teig hergestellt, dem sogenannten Nudelteig. Es handelt sich dabei um sehr einfachen Teig, der zu Hause schnell selbst herzustellen ist. Meist besteht er aus Wasser, Mehl und Salz. Bei Frischeinudeln wurde Ei hinzugefügt, was die Nudeln gelber und somit appetitlicher aussehen läßt. Außerdem gibt es noch Teigwaren die aus Hartweizengrieß hergestellt werden.

Getreidekörner sind die Früchte von kultivierten Pflanzen aus der Familie der Süßgräser. Das Wort Getreide stammt ursprachig von "Getragenes", also vom Halm der Pflanze getragenes Korn als einsamige Frucht.

Bei Grünkern handelt es sich um das getrocknete, noch nicht reife Korn des Dinkels. Dinkel, welcher eng verwandt ist mit dem Weizen, gehört zu den Wintergetreidearten. Er wird also im Herbst ausgesät. Das Hauptanbaugebiet für Grünkern befindet sich in Nordbaden. Bereits im Juli wird der für Grünkern vorgesehene Dinkel halbreif geerntet und daraufhin getrocknet. Dieser Vorgang des Trocknens, auch darren genannt, wird nach der alten Tradition mittels einer Darrpfanne durchgeführt, welche über einem Buchenholzfeuer angebracht ist. Hierdurch gewinnt das Korn seinen charakteristischen Geschmack und wird gleichzeitig haltbar gemacht.

Der Grünkern ist das künstlich getrocknete Korn eines Dinkels. Er wird unreif aus dem Dinkel geerntet und ist glänzend grün. Der Grünkern wird getrocknet, um ihn mahlfähig zu machen, denn vorher sind sie weich und saftig. Damals wurden sie mit Eisenpfannen getrocknet, heute mit Trocknungsanlagen. Auch im Wasser gekocht sind sie bis heute eine beliebte Spezialität.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass in der heutigen Zeit Vollkornprodukte und somit auch Vollkorn Haferflocken voll im Trend liegen und zahlreiche Abnehmer finden. Der nahezu unbehandelte Rohstoff wird mittlerweile in zahlreichen Produkten verwendet. Noch vor einigen Jahren hätte niemand gedacht, dass beispielsweise Nudeln aus Vollkornmehl dermaßen gut bei jungen Menschen ankommen.

Hirse gehört zu den Süßgräsern und ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit, die als Grundnahrungsmittel verwendet werden können. Dabei wurde sie über tausende Jahre von vielen Kulturen der Erde geschätzt und gehörte bei armen wie auch reichen Menschen in den Speiseplan.
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