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Gerste, Graupen
Gerste, Graupen

Gerste, Graupen

Graupen sind Gerstenkörner und stellen in zahlreichen Ländern der Welt ein Grundnahrungsmittel dar. Die Wortherkunft wird auf den slawischen Bereich zurückgeführt und kann mit den Worten Grütze oder auch Hagelkorn umschrieben werden. Die Anwendung und der Gebrauch der Graupen besteht seit langer Zeit. Diesbezüglich ist die erste Erscheinung etwa auf das siebzehnte Jahrhundert zurückzuführen. Zu erwähnen ist auch, dass Graupen zwar überwiegend aus Gerste zusammengesetzt sind, es aber trotzdem auch andere Gattungen gibt. Die Getreideart und somit der Bestandteil der Graupe kann ebenso der Weizen sein.

Was sind Graupen

Geläufige Synonyme der Graupe sind unter anderem auch Roll- oder Kochgerste. Spezifisch handelt es sich bei Graupen um geschälte Gerstenkörner. Das Erscheinungsbild der Graupen ist klein, länglich und mit leichten Rundungen versehen. Die Graupe ähnelt demnach in etwa einem Reiskorn und verhält sich beim Kochen im Wasserbad ebenso. Das Verhalten beim Kochen besteht in dem Vollsaugen mit Wasser, wodurch das Korn an Volumen zu nimmt. Bei der Verarbeitung sollte demnach einkalkuliert werden, dass die Körner mehr Masse tragen, als es zunächst den Anschein machen wird.

Gerste, Graupen - Die Qualität

Die Qualität der Graupen setzt sich nach unterschiedlichen Kriterien zusammen. Zunächst ist die Qualität der Graupe auf die Qualität der Gerste zurückzuführen. Diesbezüglich zeugt die naturbelassene Züchtung der Gerste von Bauern für eine besonders gute Qualität. Des weiteren ist eine hohe Qualität der Graupe zuzusprechen, wenn diese eine besonders kleine und runde Erscheinungsform aufweisen. Besonders nährstoffreich sind die Schalen der Graupen, da diese allerdings in der Regel abgetrennt werden, gehen die wichtigsten Bestandteile der Gerste verloren. Dies ist auch der Grund, warum der wissenschaftliche Diskurs der Lebensmittelforschung der Vollnährwert der Graupe in Form einer gesunden Ernährungsweise bezweifelt wird. Trotzdem ist die Graupe im naturbelassenen Zustand eine gesunde Ernährungsergänzung.

Anwendungsgebiete der Gerstengraupen

Die Graupe lässt sich variable in vielen verschiedenen Gerichten einsetzen und ist in Deutschland eine beliebte Beilage. Diese Beliebtheit ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Graupe wenig Kalorien hat und den hungrigen schnell satt werden lässt. Auch der geringe Preis ist ein unterstützender Aspekt. Ein Hauptfeld der Anwendung stellen insbesondere Suppen und Eintöpfe dar, mittels dessen jede Suppe zum Hauptgang wird. Die Graupe findet allerdings nicht nur im herzhaften Bereich Anwendung, sondern wird auch für die Verfeinerung von Süßspeisen verwendet.

 

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