Amaranth

Amaranth
Amaranth

Als eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit, gilt Amaranth als Kulturpflanze. Sowohl Inkas, als auch Azteken und Mayas nutzten die getreideähnlichen, an Hirse erinnernden, Körner als Hauptnahrungsmittel. In mexikanischen Gräbern konnten fast 9000 Jahre alte Amaranthsamen nachgewiesen werden. Der Name Amaranth selbst kommt aus dem griechischen uns bedeutet soviel wie "die Eine die ewig blüht/nie vergeht".

 
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Amaranth - Die ewig Blühende

Deshalb ist "Amaranthos" in der griechischen Mythologie als eine ewig blühende Blume wiederzufinden, die von den Göttern gut versteckt wurde. Unsterblichkeit sollte dem zuteil werden, der diese Blume fand. Amaranth ist eine Pflanzengattung der Fuchsschwanzgewächse und besteht aus bis zu 70 Arten, die man weltweit in wärmeren Zonen, sowie Kulturland und Steppengebieten finden kann.

Die meist einjährige Pflanze ist verzweigt, krautig und trägt viele Blüten. Die Blütenstände können bis zu einem Meter lang werden. Da die Samen unterschiedlich schnell reifen, müssen diese von Hand geerntet werden. Die Amaranthpflanze kommt mit wenig Wasser aus und ist auch sonst eher anspruchslos. Dadurch sind Anbaugebiete wie Asien, Persien und Afghanistan nahezu prädestiniert dafür.

Oft werden die Amaranthsamen als Getreide erkannt, da es optisch und in seiner Verwendung sehr an Getreide erinnert. Es ist ein sogenanntes Pseudogetreide. Während die Samen in der Lebensmittelherstellung als Zumischung in Pasta, Gebäck, Brot und Müsli genutzt werden, können die Blätter aller Amarantharten als normales Gemüse gegessen werden. Aus Amaranth gewonnenes Mehl eignet sich nur teilweise zum Backen. Zu Grütze gekocht, kann man es allerdings als Beilage servieren.

Amaranth als gesundes Lebensmittel

Amaranth gilt als sehr gesundes Lebensmittel, da es nicht nur viele Inhaltsstoffe besitzt, sondern diese auch in großen Mengen vertreten sind. Daher bildet es ein sehr gutes Verhältnis für die menschliche Ernährung. Amaranth ist glutenfrei und somit ein vollwertiger Getreideersatz bei Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). Der starke Eisengehalt ist zum Beispiel bei Eisenmangel in der Schwangerschaft sehr förderlich. Allerdings ist es nicht für Kleinkinder und Säuglinge geeignet, da es Stoffe enthält, die die Aufnahme von Proteinen, Vitaminen und Spurenelementen nur begrenzt ermöglicht.

Neben dem Lebensmittel Amaranth, gibt es auch einen Farbstoff mit selben Namen, der unter der Bezeichnung E 123 bekannt ist. Dies ist ein synthetisch hergestellter Azofarbstoff, der Verwendung als Lebensmittelfarbe findet. Der Farbstoff E 123 kann Hautreizungen auslösen und sollte somit unzugänglich für Kinder sein. Außerdem sollten Menschen, die eine Allergie gegen Aspirin haben, diesen Stoff meiden.

 

Nährwert
(auf 100g Amaranth)
kcal: 370 KJ
KJ: 1547 KJ
Kohlenhydrate: 56,8 g
Proteine: 14,6 g
Fett: 8,8 g
Wasser: 7,2 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Amaranth)
Niacin: 1,1 mg
Vitamin A: 3 µg
Vitamin B1: 0,8 mg
Vitamin B2: 0,19 mg
Vitamin B6: 0,4 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 1,4 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Amaranth)
Calcium: 214 mg
Eisen: 9 mg
Kalium: 484 mg
Magnesium: 308 mg
Natrium: 25 mg
Phosphor: 582 mg

Amaranth

Amaranth

Als eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit, gilt Amaranth als Kulturpflanze. Sowohl Inkas, als auch Azteken und Mayas nutzten die getreideähnlichen, an Hirse erinnernden, Körner als Hauptnahrungsmittel. In mexikanischen Gräbern konnten fast 9000 Jahre alte Amaranthsamen nachgewiesen werden. Der Name Amaranth selbst kommt aus dem griechischen uns bedeutet soviel wie "die Eine die ewig blüht/nie vergeht".

Grünkern

Grünkern

Bei Grünkern handelt es sich um das getrocknete, noch nicht reife Korn des Dinkels. Dinkel, welcher eng verwandt ist mit dem Weizen, gehört zu den Wintergetreidearten. Er wird also im Herbst ausgesät. Das Hauptanbaugebiet für Grünkern befindet sich in Nordbaden. Bereits im Juli wird der für Grünkern vorgesehene Dinkel halbreif geerntet und daraufhin getrocknet. Dieser Vorgang des Trocknens, auch darren genannt, wird nach der alten Tradition mittels einer Darrpfanne durchgeführt, welche über einem Buchenholzfeuer angebracht ist.

Maisgrieß

Maisgrieß

Maisgrieß ist ein Getreideerzeugnis, das bei der Vermahlung von besonderem Mais entsteht. Es besteht aus schalen und Maiskeimeneimen. Je nach Ausmahlgrad unterscheidet man zwischen feinem, mittlerem und groben Grieß. Ursprünglich war er ein Arme-Leute-Essen der arbeitenden Bevölkerung, da es günstig war, gut sättigt und viel Energie liefert.

Quinoa

Quinoa

Quinoa, in Europa auch bekannt unter den Bezeichnungen "Andenhirse" oder "Perureis", ist tatsächlich eine der ältesten Kulturpflanzen. Unter dem Begriff Kulturpflanze sind Nutzpflanzen zu verstehen, die vom Menschen aus wildwachsenden Arten gezüchtet wurden. Den Bewohnern der Anden in Südamerika dient die Pflanze tatsächlich schon seit über 6.000 Jahren als eines wichtigsten Grundnahrungsmittel.

Roggen Keime getrocknet

Roggen Keime getrocknet

Roggenkeime, das Lebensorgan des Roggenkorns, finden getrocknet eine vielseitige Verwendung in der gesunden Küche und haben auch einen großen Stellenwert in der hochwertigen Kosmetik. Der Roggenkeim ruht tief im Innern der Getreidefrucht und trägt viel zum körperlichen Wohlbefinden bei. Denn der Roggen zählt zu den wertvollsten Getreidearten der menschlichen Ernährung und hat eine wichtige Bedeutung für die Gesundheit.

Weizen, Grieß

Weizen, Grieß

Grieß wird aus Getreidesorten hergestellt. Bei Weizengrieß handelt es sich um Weizen, der gemahlen wurde. Die Körnung ist unterschiedlich und liegt zwischen 1,0 mm und 0,25 mm. Betrachtet man die Grießkörnchen mit einer Lupe, stellt man fest, dass sie rund oder auch eckig sein können. Ihre Farbe geht von weiß, gelblich bis ins leichte hellbraun über.

Getreideprodukte - Getreide frisch mahlen, mit dem vollen Korn

Getreideprodukte - Getreide frisch mahlen, mit dem vollen Korn

Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über eine gesunde Lebensweise. Dazu gehört natürlich auch eine gesunde Ernährung, die großen Einfluss auf einen gesunden Körper und somit gesunden Geist hat. Da sind sich viele Fachleute und selbst Mediziner einig: Es ist wichtig, den gesundheitlichen Aspekt ganzheitlich zu betrachten.

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