Sahnetorte

Sahnetorte
Sahnetorte

Sahnetorte ist eine Torte, deren Hauptbestandteil neben dem Tortenteig die Sahne ist. Eine Torte ist ein besonders feiner Kuchen, der meistens aus einer Bodenschicht und einer bis mehreren Zwischenschichten Teig besteht. Dieser Teig wird zunächst gebacken, bevor er mit Sahne, Früchten oder Creme oder einer Kombination aus allem gefüllt wird. Der häufig angetroffene französische Ausdruck "la tarte" ist in diesem Kontext völlig falsch.

 

Herstellung von Sahnetorten mit Geschick

Denn eine 'tarte' ist ein hart gebackener Boden, der mit einer Schicht Früchten (Äpfel, Aprikosen) belegt und mit einer Gelantinemasse überzogen wird.

Torten dagegen basieren auf einem Biskuit- oder Mürbeteig und werden traditionell in runder Form mit Durchmessern zwischen 20 und 30 cm hergestellt. In der Regel werden Torten entweder privat oder von einem Fachmann, dem Konditor, hergestellt, der in der Schweiz Confiseur heißt. In erstklassigen Kaffeehäusern ist der Pâtissier mit dieser Aufgabe betraut. Torten herzustellen, besonders Sahnetorten, erfordert viel Geschick und Können, denn gerade die Konsistenz der Sahne, die ja möglichst natürlich schmecken soll, ist schwierig, problematisch, weil z.B. äußerst temperaturabhängig in puncto Festigkeit und Haltbarkeit. So kam auch die Sahnetorte erst relativ spät in Mode. Erst mit der Erfindung des Schneebesens, mehr noch mit der Erfindung des elektrischen Sahnequirls, der durch seine Geschwindigkeit und Ausdauer der Sahne die nötige Steife gibt, hielt auch die Sahnetorte ihren Einzug in Konditoreien und privaten Festen.

Sahentorte - Schwarzwälder Kirschtorte

Eine der bekanntesten Sahnetorten in Deutschland ist die Schwarzwälder Kirschtorte. Sie verbreitete sich seit 1930 (erste schriftliche Erwähnung 1934) nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt und gilt heute als DIE deutsche Sahnetorte schlechthin. Möglich wurde es dadurch, dass zunächst in großen Kaffeehäusern, später, nach dem 2. Weltkrieg auch in Privathaushaltungen immer mehr elektrische Kühlschränke zum Einsatz kamen.

Sahnetorte - Friesentorte

Als weitere Sahnetorte könnte man die Friesentorte erwähnen, die aus Mürbeteig, Blätterteig Schlagsahne und Pflaumenmus besteht und vor allem in Friesland bekannt und beliebt ist. Auch die Flockentorte, deren Herkunft und Verbreitung nicht genauer bekannt ist, ist eine Sahnetorte. Bei ihr werden Teigschichten mit einer Obst-Sahnemischung gefüllt. Die Couvertüre außen besteht ebenfalls aus Sahne, auf die Brandteigflocken gebröselt werden. Sie geben der Torte ihren Namen.

Sahnetorte - Krachgebäck

Aus Frankreich stammt die Croqembouche (auch Croque en bouche = kracht im Mund, oder Pièces monteés = zusammengebautes Stück) Torte. Sie besteht aus mit Sahne gefüllten, aufeinandergetürmten Windbeuteln, die durch eine Masse aus Karamel und Zuckerguss zusammengehalten werden. Sie ist besonders als Hochzeitstorte beliebt. Dafür angefertigt, erreicht sie schnell 50 cm und mehr Höhe. Ihr deutscher Name ist Krachgebäck.

Sahnetorte - Käsesahnetorte

Auch die Käsesahnetorte lässt sich im weitesten Sinn als Sahnetorte (wie der Name sagt) definieren, denn sie weder ein Käsekuchen noch eine ausschließliche Sahnetorte. Bei ihr wird ebenfalls der Grundteig gebacken, auf den dann eine Schicht aus Quark, Sahne, Gelatine, Eier (geschlagenes und getrenntes Eigelb und Eischnee) und diversen Gewürzzutaten kommt. Diese Sicht muss dann im Kühlschrank erkalten. Sahnetorten gibt es unter dieser Bezeichnung heute häufig als kostengünstige Tiefkühltorten (z.B. Schokosahnetorte). Es handelt sich dabei aber um überwiegend Cremetorten mit geringen Sahneanteilen.

 

Nährwert
kcal: 365 KJ
KJ: 1527 KJ
Kohlenhydrate: 30 g
Proteine: 5 g
Fett: 25 g
Wasser: 40 g
Cholesterin: 32,5 mg
Vitamine
Niacin: 0,2 mg
Vitamin A: 110 µg
Vitamin B1: 0,03 mg
Vitamin B2: 0,12 mg
Vitamin B6: 0,06 mg
Vitamin C: 1 mg
Vitamin E: mg
Mineralstoffe
Calcium: 55 mg
Eisen: 0,7 mg
Kalium: 99 mg
Magnesium: 13 mg
Natrium: 71 mg
Phosphor: 122 mg

Backwaren

Backwaren

Im Bereich der Lebensmittel sind die Backwaren ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung, da sie Lebensmittel aus Getreide und Getreide- Erzeugnissen sind, die durch eine bestimmte Verfahrensweise, nämlich dem Backen, zu den verschiedensten Produkten verarbeitet werden. Backwaren lassen sich in drei große Gruppen unterteilen. Zum einen gibt es das Brot, desweiteren das Kleingebäck und dann das Feingebäck. Kekse und Plätzchen werden zur Untergruppe der Dauerbackwaren gezählt, da sie einen niedrigen Feuchtigkeits- Anteil haben und auf Grund dessen länger haltbar sind.

Teigwaren

Teigwaren

Warum heißen Nudeln Teigwaren? Nudeln werden aus Teig hergestellt, dem sogenannten Nudelteig. Es handelt sich dabei um sehr einfachen Teig, der zu Hause schnell selbst herzustellen ist. Meist besteht er aus Wasser, Mehl und Salz. Bei Frischeinudeln wurde Ei hinzugefügt, was die Nudeln gelber und somit appetitlicher aussehen läßt. Außerdem gibt es noch Teigwaren die aus Hartweizengrieß hergestellt werden.

Feinbackwaren

Feinbackwaren

Feine Backwaren, auch unter der kurzen Bezeichnung Feinbackwaren zusammengefasste ernährungsrelevante Produkte gehören grundsätzlich zum Gebäck. Es handelt sich bei Feinbackwaren um eine besondere Art von Gebäck, welches in der rezepturbezogenen Zusammensetzung bestimmten Anforderungen und Vorgaben gerecht werden muss.

Berliner Pfannkuchen

Berliner Pfannkuchen

Das beliebte, etwa handgroße Gebäck Berliner Pfannkuchen wird aus süßem Hefeteig und meist mit einer Füllung aus Konfitüre (traditionell Erdbeerkonfitüre, seltener Pflaumenmus oder regional abweichende andere Füllungen wie Hagebuttenmark und andere Konfitüresorten) angeboten. Die obere Hälfte ist entweder mit einer zuckerhaltigen Fettglasur oder direkt Puder- oder Kristallzucker überzogen.

Mandelmakronen

Mandelmakronen

Mandelmakronen haben die Eigenart, dass alle ihre Zutaten in der gleichen Menge beigemengt werden. Alle Zutaten werden zunächst erhitzt und abgekühlt. Erst dann wird die Masse in der Regel auf einer Oblate sehr kurz im Backofen gebacken. Zwar werden Mandelmakronen hauptsächlich in der Weihnachtszeit häufiger gebacken als im restlichen Jahr, aber gern gegessen werden sie eigentlich zu jeder Jahreszeit. Sie eignen sich sehr gut zum Kaffee und sind bei Erwachsenen und Kindern gleichermaßen beliebt.

Vollkornzwieback

Vollkornzwieback

Vollkornzwieback ist die ballaststoffreichere Variante des gewöhnlichen Zwiebacks. Geschmacklich passt es aber im Vergleich eher zu herzhaftem Belag als zu süßem. Durch das volle Korn bleibt man nach der Aufnahme von Vollkornzwieback länger satt, wie bei allen Vollkornprodukten auch. Außerdem wird der Körper mit den notwendigen Ballaststoffen versorgt, die für die Verdauung äußerst gesund sind.

Waffelmischung

Waffelmischung

Waffelmischungen haben ausgesprochen viele Vorteile. Durch ihre Verwendung kann wertvolle Zeit eingespart werden. Sie machen es unnötig, die einzelnen Zutaten extra einzukaufen. Diese werden pro Backvorgang niemals vollständig aufgebraucht und man läuft Gefahr, dass sie bis zum nächsten Backvorgang nicht mehr gut sind und entsorgt werden müssen. So gut wie nie können die Zutaten genau in der Menge gekauft werden, in der sie nach dem Rezept benötigt werden. Dies wäre ein sehr seltener Zufall.

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