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Weißbrot
Weißbrot

Weißbrot

Die Ursprünge des Weißbrotes heutiger Prägung liegen, wie bei so vielen schmackhaften Lebensmitteln, in Frankreich, dem Land der Gourmets, wo es im Übrigen wesentlich (zumindest im frischen Zustand) geschmacksintensiver und viel knuspriger ist als in hiesigen Breitengraden. Von Frankreich aus, hat es seinen Siegeszug in den gesamten Mittelmeerraum aber auch bis nach Deutschland angetreten, wo es sehr begehrt ist und zu allen Gelegenheiten gegessen wird.

Unterschiedliche Weißbrotsorten

Während es in Frankreich eine Vielzahl unterschiedlicher Weißbrotsorten gibt, ist in Deutschland insbesondere die Baguette bekannt, die sich ihren Platz im Supermarktregal mit den vielen anderen Brotspezialitäten, die in Deutschland erhältlich sind, teilen muss. Ganz unabhängig davon, welche geschichtlichen Ursprünge oder Landesherkunft die jeweiligen Weißbrote im Einzelnen haben, wird grundsätzlich zwischen den folgenden Weißbrotsorten unterschieden:

Baguette

Sie ist lang und hat eine schlanke Form und starke sogenannte "ausgebundene" Einschnitte, das heißt, dass sie stark aufgerissen ist. Die Kruste ist kräftig ausgebildet und besitzt außerdem eine unruhige Krume.

Ciabatta

Die Form der Ciabatta ist flach und sie hat eine Kruste, die Kaum Risse ausweist. Da sie mit Olivenöl gebacken wird, zeig sich dies auch im Geschmack. Die Kruste ist hart und sie hat eine sehr grob geporte Krume

Kastenweißbrot

Dem Namen nach ist Kastenweißbrot kastenförmig und weißt einen sehr kräftigen Längsschnitt auf.

Deutsches Weißbrot

Ein typisches Merkmal eines deutschen Weißbrotes ist ist die gut aufgelockerte mittelfeine Krume. Die Kruste ist mittelmäßig stark, die Form kompakt.

Inhaltsstoffe für Weißbrote

Die deutsche Gesetzgebung sieht - wie sollte es auch anders sein - genaue Richtlinien zum Mischverhältnis deutscher Weißbrote vor. So hat der Mindestgehalt an Weizenmehl annähernd 90 % zu betragen, während die restlichen 10 % aus Zucker oder Fetten bestehen können. Gegenüber Vollkornbroten oder anderen Brotsorten steht Weißbrot nicht umsonst in Verdacht ernährungsphysiologisch den Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen zu versehen. Weißbrot ist zwar lecker aber dennoch nicht im uneingeschränkten Maße für eine ausgewogene Ernährung zu empfehlen wenngleich Vollkornbrote nicht von allen Menschen vertragen werden.

Weiter zurück in der Geschichte

Auch wenn es kaum vorstellbar scheint: Weißbrot ist zwar im heutigen Frankreich eine besondere Spezialität, gebacken wird es allerdings schon seit mehr als 2.000 Jahren. Bekannt ist nämlich, dass Weißbrot teilweise als Gehalt für hohe Beamte ausgezahlt wurde - je weißer je wertvoller! Im antiken römischen Reich gab es eine eigens nur den Weißbrotbäckern zugewandte Innung, was eindrucksvoll die Bedeutung des Weißbrotes in vergangener Zeit aufzeigt. In heutiger Zeit gibt es die unterschiedlichsten Weißbrotsorten in Hülle und Fülle und so finden sich auf vielen Speisekarten und Frühstückstischen sämtliche Sorten möglicher Weißbrote, die man sich vorstellen möchte!

 

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