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Laugenbrötchen
Laugenbrötchen

Laugenbrötchen

Es gibt viele Geschichten über die Herkunft der Laugenbrötchen. Alle diese Geschichten haben eines gemeinsam: Angeblich ist die Herstellung der ersten Laugenbrötchen reiner Zufall gewesen. Ein Teigrohling soll zufällig mit einer Natronlauge in Berührung gekommen sein und sei dann in einen Eimer voller heißer Lauge gefallen sein. Lauge wurde damals zum Reinigen von Backblechen oder Backöfen genutzt.

Ursprung und Geschichte der Laugenbrötchen

Ob diese Geschichte tatsächlich stimmt, ist bis heute nicht zu 100% geklärt, aber eines ist sicher: Laugengebäck, insbesondere Laugenbrötchen sind heute nicht mehr vom Frühstückstisch wegzudenken und haben besonders im Süddeutschenraum (Bayern und Baden-Württemberg) eine lange Tradition. Mittlerweile ist das Laugenbrötchen jedoch überall in Deutschland und ganz Europa unter verschiedenen Namen zu finden. Sei es als Laugenweckle im Schwabenland, als Silserbrot in der Schweiz oder als Laugenweckerl in Österreich. Regional gibt es unzählige Variationen des Belags. Egal ob mit Wurst, Käse, Marmelade, Haselnussaufstrich oder Honig. Ein Laugenbrötchen ist immer eine herzhafte und leckere Mahlzeit, die auf jedem Esstisch zu finden ist.

Herstellung von Laugenbrötchen

Die Teigrohlinge werden in einer Backstube mit einer 3-5%igen Natronlauge bestrichen und anschließend gebacken. Dadurch entsteht die charakteristische schöne Kruste. So eine Prozedur ist zu Hause nicht empfehlenswert, denn immerhin ist Natronlauge (Natriumhydroxid) eine sehr ätzende Substanz und damit sehr gefährlich. Deshalb wird Natronlauge auch kaum bis gar nicht für den Hausgebrauch angeboten. Hingegen ungefährlich ist einfaches Natron (Natriumhydrogencarbonat). Ein altes und bewährtes Backtriebmittel ist z.B. Kaisernatron. In der Regel lässt es sich in Drogerien oder Supermärkten bekommen. In Backstuben wird die Natronlauge bei normaler Zimmertemperatur verarbeitet. Das Natronpulver muss dagegen erst zu einer Lauge gekocht werden, in welche dann für eine Minute die Laugenbrötchen gegeben werden. Die Teiglinge werden dann, je nach Wunsch, im noch nassen Zustand mit grobem Salz, Kümmel oder Sesamsaat bestreut. Die Laugenbrötchen werden dann im Ofen gebacken und erhalten so ihr typisches Aroma.

Für die schöne Bräunung und ein gut riechendes Aroma ist die so genannte Maillard-Reaktion verantwortlich. Diese Reaktion tritt bei allen Backprozessen auf und wird durch die Lauge bei einem Laugenbrötchen zusätzlich verstärkt. Bei diesem Prozess werden Eiweiß und Stärke in ihre Bausteine geteilt und reagieren miteinander. Dadurch entstehen neue Verbindungen, was dem Laugenbrötchen den bekannten Geschmack und das schöne Äußere verleiht.

Laugenbrötchen und Gesundheit

Laugenbrötchen sind mit oder ohne Belag, ein appetitlicher Snack und eine einfache und sattmachende Mahlzeit. Laugenbrötchen sind relativ fettarm, haben nur wenige Kilokalorien und wenig Eiweiß. Daher sind Laugenprodukte eine gute Alternative zu fettigen Chips oder anderen Knabberartikeln. Allerdings sollten Laugenbrötchen, wegen des hohen Salzanteils nicht in großen Mengen verzehrt werden. Kleine Kinder sollten lieber Brötchen, die mit Sesam anstatt mit Salz bestreut wurden zu sich nehmen. Bei Erwachsenen ist ein normaler Konsum von Laugenbrötchen auf keinen Fall gesundheitsschädlich für den Körper. Es gibt also keinen Grund auf dieses leckere Gebäck beim Frühstück zu verzichten.

 

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