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Trüffel
Trüffel

Trüffel

Es gibt einige Trüffelarten, die bereits seit dem Jahre 3000 v. Christus bekannt sind. In früherer Zeit war man der Ansicht, dass Trüffeln eine aphrodisierende Wirkung haben, daher waren sie sehr begehrt. Dieses Gerücht hält sich übrigens bis in die heutige Zeit. Viele Jahre waren Trüffeln zudem ein Symbol des Reichtums. Nur Könige und Kaiser konnten sich diese besondere Knolle leisten.

Trüffel - die teuersten Pilze der Welt

Bei der Trüffel handelt es sich um einen, meist unter der Erde wachsenden, Pilz. Trüffeln sind die teuersten Pilze der Welt. Die Speisetrüffeln werden im kulinarischen Bereich sehr geschätzt Zu den echten Trüffeln gehören die Löchertrüffel, die Blasentrüffel, die Wüstentrüffel und die Speisetrüffel.

Man findet Trüffeln in der ganzen Welt, allerdings gibt es heute auch zahlreiche Trüffelzuchten. Frankreich und Neuseeland, sind beim Züchten von Trüffeln die Spitzenreiter. Ursprünglich wurden Wildschweine zum Trüffeln suchen eingesetzt. Sie wurden durch den starken Geruch der Trüffel angelockt, den sie durch den Waldboden hindurch aufnehmen können. Die unverdaulichen Sporen der Trüffeln wurden nach der Nahrungsaufnahme wieder ausgeschieden. So fand in früheren Zeiten, die Verbreitung des Trüffelpilzes durch das Wildschwein statt.

Heute werden Trüffeln jedoch nur noch zur Freude staunender Touristen von Wildschweinen gesucht. Man setzt vielmehr eine besondere Hunderasse ein, aber auch eine spezielle Fliege hilft beim Auffinden von Trüffeln, da sie ihre Eier an Stellen ablegt, wo Trüffeln zu finden sind. Wildschweine fraßen einen großen Teil der gefundenen Trüffeln selber auf und das ist auch der Grund, warum sie nicht mehr eingesetzt werden.

Vielfalt an Trüffelpilz Arten

Es gibt eine Fülle von Trüffelarten, jedoch sind lediglich vier davon wirklich etwas ganz Besonderes. Als erstes ist die Alba- oder Piemont Trüffel (Tuber magnatum) zu nennen, die teuerste Trüffel, die frühestens Ende September auf den Markt kommt. Sie wird roh gehobelt, da bei Hitze ihr besonderer Duft Schaden nimmt, aus dem ihr Aroma zu achtzig Prozent besteht, während lediglich zwanzig Prozent des Aromas der Alba Trüffeln durch den Geschmack erreicht werden. Aus Italien und dem ehemaligen Jugoslawien, kommt bis Ende Januar die Weiße Trüffel.

Die Schwarze Winteredeltrüffel (Tuber melanosporum) oder Perigord Trüffel, erhält man von Dezember bis April. Die aus Südfrankreich und Norditalien, sowie Nordspanien stammenden Trüffeln, haben ein intensives Waldboden- und Nussaroma. Sie werden roh, aber auch gekocht serviert. Die Sommertrüffel (Tuber aestivum), ist günstiger als die erstgenannten Sorten, und trotzdem im Geschmack durchaus vergleichbar gut, vielleicht eine Spur zurückhaltender. Auch die Burgunder Trüffel (Tuber uncinatum) ist zu einem günstigeren Preis zu bekommen.

Trüffeln sollte man nur beim Händler seines Vertrauens kaufen und immer darauf achten, wann sie angeboten werden. Denn bei Alba Trüffeln, die man im April bekommen kann, stimmt etwas nicht. Man kann Trüffeln nur für eine kurze Zeit lagern. Dazu sollte man sie sorgfältig mit einer Bürste reinigen und dann, nicht länger als zehn Tage, in einem Terrakotta-Gefäß aufbewahren. Dies gilt für die schwarzen Trüffeln, die weißen Trüffeln sind noch empfindlicher. Sie sollten, in Papier gewickelt, im Gemüsefach des Kühlschranks untergebracht werden und das höchstens sieben Tage lang. Das Papier sollte man täglich wechseln.

Das Konservieren von Trüffeln wird praktiziert, jedoch von Feinschmeckern strikt abgelehnt. Ein Kilo Perigord-Trüffeln kostet etwa 1000 bis 1500 Euro. Bei einem Essen rechnet man pro Person mit ungefähr zehn Gramm Trüffeln, was bedeutet, dass man für 4 Gäste gut und gerne Trüffeln im Wert von vierzig bis fünfzig Euro braucht.

 

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