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Birkenpilz
Birkenpilz

Birkenpilz

Pilze- etwas Allgemeines Wissen: Pilze zählen aufgrund von ihren genetischen Eigenschaften weder zu Tieren noch zu Pflanzen und somit eine eigenen Reihe. Aufgrund von einem fehlenden Chlorophyll werden sie nicht den Pflanzen zugeordnet. Noch ein Grund für die gesonderte Sortierung ist das Pilze, wie jede Pflanze, kein Photosynthese betreiben können. Pilze treten in verschiedenen Formen auf.

Der Birkenpilz

Wie zum Beispiel die Einzeller- Hefepilze, Mehrzeller- Schimmelpilze, Giftpilze oder auch Speisepilze. Bei Speisepilzen wird nochmals in Edelpilze unterschieden zu denen zum Beispiel Trüffel gehören. Pilze können sich selbst vermehren, ungeschlechtlich, und bilden oft mit anderen Pflanzen eine Lebensgemeinschaft die so genannten Symbiosen. Pilze gelten in der Küche als Gemüse. In diesem Artikel geht es um einen speziellen Pilz, dem Birkenpilz oder auch Birkenröhrling, Kapuziner oder Geisspilz (Leccinum scabrum, syn. Boletus scaber od. Krombholzia scabra) genannt.

Wie der Name schon sagt, kommt der Birkenpilz meist unter Birken vor. Mit diesen bildetet er Symbiosen. Außerdem ist er anzutreffen auf neutralem Boden, Flachland das bis zur Waldgrenze geht. Der Birkenpilz ist ein Speisepilz und somit nicht giftig. Der Birkenpilz kommt in ganz Europa vor. Der Birkenpilz wächst in den Monaten von Juni bis Oktober.

Erkennungsmerkmale des Birkenpilzes

Der Birkenpilz ist ein mittelgroßer bis großer Röhrlingpilz (Boletaceae), einzuordnen in die Klasse der Ständerpilze (Basidiomycetes) mit bräunlichem, feinfilzigem Hut, deutlich schwarzschuppigem Stiel und weißem Fleisch. Der Hut des Birkenpilzes ist meist braun, die einzelnden Brauntöne können variieren zwischen hellen- dunklen, mehr ins rote oder graue gehend. Der Hut ist meist vier bis fünfzehn Zentimeter breit und drei Zentimeter dick. Er wölbt sich Polsterförmig. Die Oberfläche des Hutes ist glatt, kahl und je nach Wetter mal etwas schmierig- bei warmen Wetter aber eher trocken.

Bei jungen Birkenpilzen sind die Röhren meist weißlich. Je Älter der Pilz jedoch ist, desto dunkler werden sie, bis hin zu einem weißlich- grauen Ton. Die Röhren sind meistens ein bis drei Zentimeter lang und am Stiel niedergedrückt. Durch eine Ringfurche grenzen sie sich scharf ab. Diese kann man leicht ablösen und bei etwas Druck verfärben sich die Furchen bräunlich. Die Furchenmündungen sind eng, rund und klein.

Der Stiel kann bis zu fünfzehn Zentimeter lang und drei Zentimeter breit werden. Je nach Alter des Birkenpilzes, bei Jungen Pilzen ist der Stiel dünner und etwas brüchig. Bei älteren Modellen hingegen strähnig und holzig. Der Steil ist außerdem dann mit schwärzlich grauen Schuppen die deutlich faserig zu erkennen sind gekennzeichnet. Diese sind am oberen Teil mitunter längstreifig angeordnet. Der Birkenpilz gehört außerdem zur Gattung der Rauhstielröhrlinge (Leccinum).

Ist der Birkenpilz noch jung, so ist sein Fleisch meist fest. Später jedoch wird es wässerig und gerade bei Regenwetter schwammig. Der Geschmack ist mild bis leicht säuerlich. Der Birkenpilz lässt sich ideal als Mischpilz genießen. Da ältere Stiele oft auch zäh und holzig schmecken und so zum Verzehr nicht unbedingt geeignet sind. Junge Pilze lassen sich gut trocknen und dann schmoren, da das Fleisch beim schmoren allerdings grau wird bis fast schwarz und schleimig - nicht erschrecken beim zubereiten.

Der Birkenpilz war Pilz des Monates März im Jahre 2002.

 

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