Petersilie

Petersilie
Petersilie

Die Petersilie (Petroselinum crispum) gehört zu den verbreitetsten Küchenkräutern und ihre Verwendung beim Kochen ist nicht mehr wegzudenken. Petersilie ist eine zweijährige Pflanze, kommt ursprünglich aus Südeuropa und war schon in der Antike bekannt. Die Griechen sahen Petersilie als heilige Pflanze an und bei Wettkämpfen schmückte man den Sieger mit einem Petersilienkranz.

 
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Aussehen von Petersilie

Die Petersilie hat eine rübenförmige Wurzel, aus welcher die kahlen Stängel wachsen. Ihre Wuchshöhe beträgt zwischen 30 und 90 Zentimeter und die Blätter sind dunkelgrün. Es gibt glatte und krause Blätter, wobei die krausen Blätterformen in drei Gruppen eingeteilt werden.

  1. Grob bis mittelfein
  2. Fein bis sehr fein
  3. Extrakrause

Neben der Blattpetersilie findet man zuweilen in den Gärten auch die Wurzel- oder Knollenpetersilie, diese ähnelt in der Blattform der glatten Petersilie, jedoch sind ihre Blätter größer. Auch die Wurzelpetersilie ist zweijährig und gehört wie die Blattpetersilie zur Familie der Doldenblütler.

Petersilie Anbau

Die Petersilie ist eine Kulturpflanze und wächst sehr langsam. Ab Mitte März kann die Pflanze direkt ins Freiland ausgesät werden oder aber die in der Wohnung oder dem Gewächshaus vorgezogenen Pflänzchen in den Garten gepflanzt werden. Die Blütezeit der Petersilie ist im Juni/Juli und die Wurzeln können im März oder Oktober/November geerntet werden. Im Prinzip kann das Kraut ganzjährig geschnitten werden, denn es wächst jederzeit wieder nach. Die Samen der Petersilie sind giftig und können nicht verzehrt werden. Die langsam wachsende Pflanze liebt frischen, nährstoffreichen Boden und gedeiht am besten an halbschattigen bis sonnigen Standorten. Wer keinen Garten zur Verfügung hat, kann die Petersilie auch im Topf aussäen, jedoch muss beim Gießen aufgepasst werden, damit die Pflanze weder zu Trocken noch zu nass wird, ansonsten gedeiht sie auch in Töpfen auf dem Balkon sowie auf der Fensterbank hervorragend.

Verwendung von Petersilie in der Küche

Ob Hausfrau oder Sternekoch die Petersilie wird gut und gerne zur Nahrungszubereitung verwendet. Ob zum Würzen der Suppen oder Frikadellen oder über den Fisch oder die Kartoffeln gestreut, Petersilie wird bei unterschiedlichen Nahrungsmitteln verwendet. Man kocht sie gerne mit oder benutzt sie in roher Form, ebenso zum Garnieren findet sie Verwendung. Sie kann frisch aus dem Garten genossen werden oder hat man zu viel der Guten, ist sie eingefroren, ein Vorrat für den Winter.

Heilkunde

Schon Hildegard von Bingen schrieb seinerzeit vom Einsatz der Petersilie in der Heilkunde und auch heute noch wird sie vielerorts als Heilpflanze eingesetzt. Viele Menschen vertrauen auf die Heilkräfte der Natur und ziehen Kräuter der medizinischen Variante vor. So soll die Petersilie sehr belebend wirken und bei der Frühjahrsmüdigkeit helfen. Ebenso spricht man ihr eine harntreibende und verdauungsfördernde Wirkung zu, sowie kann sie bei Menstruationsbeschwerden lindernd eingesetzt werden.
Übrigens soll sie nach Knoblauchgenuss für frischen Atem sorgen, was in jedem Fall nützlich ist.

Die Petersilie sollte in keinem Kräutergarten fehlen, gibt sie doch zahlreichen Speisen ein gutes und intensives Aroma, schmeckt auch in rohem Zustand sehr lecker und ist außerdem auch noch sehr gesund. Wer keinen Garten hat, die Petersilie wächst auch gut auf jeder Fensterbank. Und wem der grüne Daumen gänzlich fehlt findet sie auf jeden Fall im Supermarkt.

 

Nährwert
(auf 100g Petersilie)
kcal: 50 KJ
KJ: 214 KJ
Kohlenhydrate: 7,4 g
Proteine: 1,8 g
Fett: 0,4 g
Wasser: 81,9 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Petersilie)
Niacin: 2,8 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,14 mg
Vitamin B2: 0,3 mg
Vitamin B6: 0,2 mg
Vitamin C: 10 mg
Vitamin E: 1,7 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Petersilie)
Calcium: 245 mg
Eisen: 5,5 mg
Kalium: 1000 mg
Magnesium: 41 mg
Natrium: 33 mg
Phosphor: 128 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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