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Basilikum
Basilikum

Basilikum

Definition und Merkmale des Basilikums: Basilikum (lat. Ocimum basilicum) ist eine wichtige Gewürzpflanze, trägt auch die Bezeichnung "Königskraut" und gehört zu der Gattung der Lippenblütler. Das Herkunftsland dieser Pflanze ist leider nicht mehr feststellbar, doch es wird vermutet, dass sie aus Nordwest-Indien stammt. Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich im asiatischen- und tropisch-afrikanischen Raum.

Basilikum als Küchenpflanze und Arznei

Sie ist eine einjährige Pflanze und ihre Blütezeit reicht von Juni bis hauptsächlich in den September hinein. Meist wird sie in gemäßigten Breitengraden angetroffen und erreicht eine Höhe von 20cm - 60cm. Basilikum braucht sehr viel Wärme, weshalb die Pflanze unter 12 Grad Celsius nicht mehr wächst und dafür der Pilzbefall steigt. Einige Gattungen des Basilikums unterscheiden sich in Farbe, Blattform, Geschmack und Größe. Das Purpurbasilikum (lat. Purpurascens) zeichnet sich beispielsweise durch purpurrote, gekräuselte Blätter aus und besitzt blass purpurne Blüten. Seine Blätter besitzen hinsichtlich anderer Gattungen ein mildes Aroma.

Aufbau und Erkennungsmerkmale der Basilikum Pflanze

  • Samen: Die Dunkelbraunen Samen sind facettiert und weisen eine circa 1mm lange Tränenform auf.
  • Blüte: Im Spätsommer erscheinen kleine weiße Blüten und besitzen einen aromatischen Duft.
  • Blätter: Die großen, gesägten Blätter besitzen eine leuchtend grüne Farbe und der Duft ist frisch und zugleich warm.
  • Stängel: Der kantige Stängel weist eine feine Behaarung und Rillen auf. Er ist verzweigt und im unteren Bereich hellgrün bis rötlich.
  • Anbau: Diese Pflanze ist hervorragend für die Züchtung im Haus geeignet. Der Standort sollte sonnig und warm sein aber dennoch muss Basilikum vor sengender Mittagshitze geschützt werden.
    Der Boden sollte gut entwässert und feucht gehalten werden.

Basilikum Funktion und Verwendung in der Küche

Viele Köche benutzen sie in ihrer Küche, wegen ihres angenehm warm-aromatischen Geschmacks und in der italienischen Küche ist dieses Kraut das am meisten verwendete Gewürz. Die frischen- sowie die getrockneten Blätter finden in der Küche als Gewürz ihre Verwendung. Jedoch geht ein Teil des Aromas bei der Trocknung des Krauts verloren. In der Regel werden die Blätter entweder mit den Fingern zerteilt oder mit einem Mörser zerstoßen. Da Basilikum sehr anfällig auf Hitze reagiert und ebenfalls, wie bei der Trocknung, sehr schnell das Aroma verliert, wird er beim Kochen von Gerichten immer erst zum Schluss zugegeben. Bei der Konservierung der frischen Blätter werden diese auf beiden Seiten mit Olivenöl eingestrichen und eingefroren. Diese Methode wird auch bei der Trocknung der Blätter angewandt. Auf der Fensterbank gehalten, hält das Basilikum lästige Fliegen fern.

Funktion und Verwendung von Basilikum in der Medizin

In der Medizin wird Basilikum auch "Basilici herba" bezeichnet und gilt dort als eine pharmazeutische Droge. Aus dem gewonnenen ätherischen Öl des Strauches werden Mittel zur Hemmung von Magengeschwüren hergestellt, da Basilikum entzündungshemmende und entwurmende Eigenschaften besitzt. In der Volksmedizin wird die Pflanze gegen Blähungen, Völlegefühl und Appetitlosigkeit eingesetzt. Ein Teeaufguss aus den Blättern des Gewächses hat eine Verdauungsfördernde Wirkung und auch für die Dufttherapie findet das Kraut Verwendung.

 

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