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Bärlauch
Bärlauch

Bärlauch

Der frühzeitig im Jahr blühende Bärlauch wächst am liebsten in schattigen Waldgebieten. Dort kann er sich recht schnell ziemlich großflächig ausbreiten, denn seine Samen werden überwiegend von Tieren verbreitet, die diesen an Pfoten und Körpern mitnehmen. Er hat seinen Namen bekommen, weil die Bären ihn als erstes Mahl nach dem Winterschlaf sehr schätzen.

Bärlauch - der kleine Bruder des Knoblauchs

Eigentlich ist der Bärlauch ein Zwiebelgewächs, aber der intensive Knoblauchgeruch, der während der Blütezeit den ganzen Wald durchströmt, hat ihm auch den Namen Waldknoblauch oder wilder Knoblauch eingebracht. Wie der normale Knoblauch wird ihm heilende Wirkung nachgesagt, jedoch bleibt nach einem Genuss der jungen Blätter die unangenehme Knoblauch Ausdünstung des menschlichen Körpers aus.

Ernte von Bärlauch

Obwohl die Samen zwei Jahre brauchen, um zu reifen, kann man dieses Gewächs gut im Garten ziehen. Allerdings müssen Sie ihn einzäunen, sonst wächst er überall und "verknoblaucht" auch die Blumenbeete. Am besten bereiten Sie ein Netz darüber, vorzugsweise im Schatten unter den Bäumen oder einer Pergola, dann können die Vögel den Samen auch nicht in der heimischen Gartenanlage verbreiten. Wild wächst der Waldknoblauch besonders stark im Süden Deutschlands, im Norden eher weniger und in einigen Gebieten ist er sehr selten und dort ist das Pflücken untersagt. Auch ist seine Ähnlichkeit zum Gefleckten Aronstab, dem Maiglöckchen und den Herbstzeitlosen verwirrend und diese sind äußerst giftig. Der Gefleckte Aronstab und Bärlauch wachsen zudem auch in nächster Nachbarschaft, oftmals untereinander vermischt, da beide die gleichen, schattigen Bedingungen lieben. Der Verzehr der Blätter des Aronstabes, der Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen kann tödlich sein, deshalb lieber nicht in den Wäldern auf die Suche nach frischem Bärlauch gehen.

Frisch verwenden, Bärlauch mag keine lange Wartezeit

Er hält sich nicht sehr lange und sollte nach dem Kauf, der nur während der Erntezeit April bis Mai sinnvoll ist, schnell verspeist werden. Wer den unverwechselbaren Geschmack liebt, kann während der anderen zehn Monate auf Streichpasten und Pesto zurückgreifen. Bärlauch eignet sich weniger zum Kochen, weil die Blätter sehr empfindlich sind und schnell ihren Geschmack verlieren, sondern wird eher mit dem Salat verspeist oder klein geschnitten in Quark oder Joghurt gerührt. Ganz besonders lecker schmeckt er mit Frischkäse auf Vollkornbrot und dazu einige Gurkenscheiben. Sie können auch sehr leckere Brötchen mit getrockneten Bärlauchblättern herstellen. Aber bitte nur selber trocknen, wenn Sie dessen kundig sind, sonst haben Sie sehr schnell böse Schimmelpilze im dann nicht mehr so leckerem Bärlauch.

Die sanftere Variante der Knoblauch-Butter ist dann die Bärlauch-Butter. Frische Blätter werden klein geschnitten in weiche Butter eingeknetet, dazu frisches Brot, das ist ein Hochgenuss. Überhaupt ist es sinnvoller, gezüchteten Bärlauch aus Gärtnereibetrieben zu kaufen, da können Sie sicher sein, dass die Wildbestände nicht gefährdet werden, denn die unsachgemäße Pflückung kann die Pflanze schädigen und im nächsten Jahr am Wachstum hindern. Der gekaufte schmeckt mit Sicherheit genauso lecker und Sie laufen nicht Gefahr, sich zu vergiften.

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