Pastinake

Pastinake
Pastinake

Die Pastinake ist wieder da! Mit diesem Gemüse liegt man voll im grünen Gesundheitstrend. Bis ins 18. Jahrhundert gehörte das Gemüse, auch Germanwurzel genannt, zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln und verschwand dann langsam. Der Grund dafür war die lange Wachtums-Phase der Pastinake und deshalb bevorzugte man den Kartoffel-und Möhrenanbau.Die Karriere des Gemüses begann wieder mit der Bio-Bewegung und der Wiederbelebung des Anbaus alter Gemüsesorten.

 
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Herkunft der Pastinake

Die Pastinake gehört zur Familie der Doldenblüter und ist in Europa und westlichen Asien zu finden. Als Wildform wächst sie auf Wiesen, am Feldrain und an Trockenhängen, man findet sie unter den Namen: Moonwurzel, Hammelmöhre, Hirschmöhre und Welsche Petersilie. Für den Gemüse-Anbau gibt es eine große Anzahl von kultivierten Züchtungen mit hohem Ertrag und einheitlichen, wohlgeformten, keilförmigen Wurzeln. Voraussetzung dafür: lehmiger, mooriger Boden mit einem pH Wert von 5,5 bis 7,0 und keine Staunässe.

Die Aussaat erfolgt von Februar bis Juni in 2cm Tiefe, einem Reihenabstand von 30 cm und in der Reihe 5 cm. Die Keimung erfolgt nach 15 bis 20 Tagen und die Ernte nach einer Kulturzeit von 160 bis 210 Tagen. Geerntet wird von Oktober bis zum ersten Frost. Das Wintergemüse wird dann bis zum Verbrauch fachgerecht eingelagert. Es gibt frostharte Sorten, die für eine Winterrodung geeignet sind. Wer keinen Garten besitzt, kann die Pastinake ganz frisch und regional auf dem Wochenmarkt, im Biosupermarkt, Hofladen oder Bioladen oder, wenn man Glück hat, in einen gut sortierten Supermarkt kaufen. Die Farbe der Pastinake ist weiß, gelblich und der Geschmack ist süßlich, würzig, ähnlich der Möhren, des Sellerie und der Petersilienwurzel. Das frische, grüne Kraut der Pastinake ist super als Würzkraut und entspricht etwa dem Geschmack der Petersilie. Tipp: Kraut und Pastinake trocknen (Pastinake in Scheiben schneiden), für herzhafte Kräuter Mischungen!

Pastinaken - wieder neu in den Küchen

Viele kreative Köche haben das Gemüse für sich wieder neu entdeckt. Für jeden Geschmack gibt es köstliche Suppen, Pürees und Gemüsevariationen. Echt lecker ist rohe, geraspelte Pastinake im Salat oder als Chips frittiert. Selbst die Babykost-Hersteller produzieren Babybrei mit Pastinake, wegen des niedrigen Nitratgehaltes und dem guten Geschmack. Viele Mamis kochen selbstverständlich ganz frisch gesunden Bio-Baby-Brei. Übrigens ist in dem Gemüse viel Zucker und Stärke enthalten und deshalb können süße Marmeladen und Brotaufstriche damit gekocht werden. Wie wäre es mit Papaya-Pastinake-Konfitüre oder einen gekochten, dickflüssigen Sirup für Eis und Pfannkuchen? Dank des hohen Stärkegehaltes kann sogar Pastinakenbier und Wein hergestellt werden. Pastinake: ein Allround-Gemüse. Wichtig sind die gesundheitlichen Aspekte und den Einsatz der Pastinake in der Schonkost und in der Diätküche.

Vorteile der Pastinake

Pastinaken sind sehr fettarm, haben kaum Eiweiß, dafür aber viel Eisen, Folsäure und Mineralstoffe. Sie wirkt beruhigend und regulierend für den Magen und den Darmtrakt un d ist ein sehr guter Cholesterinsenker bei Diabetes. Pastinake kann das Krebsrisiko senken und stärkt das Immunsystem, deshalb auch weniger.

Lagerung

Das Gemüse wird kühl, trocken und dunkel gelagert. Die geernteten Pastinake nie zu lange lagern, dadurch kann ein bitterer Geschmack eintreten.

Nährwert
(auf 100g Pastinake)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 12,1 g
Proteine: 1,3 g
Fett: 0,4 g
Wasser: 80,2 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Pastinake)
Niacin: 0,9 mg
Vitamin A: 3,3 µg
Vitamin B1: 0,08 mg
Vitamin B2: 0,13 mg
Vitamin B6: 0,1 mg
Vitamin C: 18 mg
Vitamin E: 1 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Pastinake)
Calcium: 51 mg
Eisen: 0,6 mg
Kalium: 523 mg
Magnesium: 26 mg
Natrium: 8 mg
Phosphor: 73 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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