Paprika

Paprika
Paprika

Die Paprika geht zu den Nachtschattengewächsen. Sowohl die Pflanze, aber auch die Frucht heißt Paprika. Botanisch gesehen handelt es sich dabei um eine Beere und nicht wie meist vermutet um eine Schote. Bei der Frucht wird in Farbe, Größe und Schärfe unterschieden. Capsaisin ist der, für die Schärfe verantwortliche Stoff. Dessen Konzentration ist sehr unterschiedlich.

 
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Paprika Pflanze

Die Pflanzen erreichen etwa eine höhe von 150cm und bekommen nach gut 3 Monaten die erste Blüte. Paprikapflanzen sind mehrjahrig und legen keine Vegetationspausen ein. Da die Pflanze sehr kälteempfindlich ist, wird sie in Mitteleuropa meist im Herbst nach der Ernte kompostiert. Sie bevorzugen Temperaturen zwischen 7 und 29 Grad. Bei zu hohen Temperaturen reagiert sie mit Blütenabwurf oder gehemmter Fruchtentwicklung. Zu Kreuzbefruchtungen kommt es oft, da die Pflanze zwar befruchtbar, aber erst Tage später die Staubgefäße die Pollen abgeben.

Zudem sind Paprika zwittrig und können durch einen leichten Windstoß oder schütteln befruchtet werden, dies ist vor allem in Gewächshäusern von Vorteil. Etwa 4-5 Wochen nach der Befruchtung ist die endgültige Größe der Paprika erreicht, danach werden die Früchte noch schwerer, bis sie dann 50-120 Tage nach der Befruchtung geerntet werden. Es gibt verschiedene Farben dieser Pflanze unter anderem rot, gelb, orange und braun. Sie können auch über mehrer Farbstationen reifen. Violette, grüne und schwarze Früchte sind immer unreif. Heute beträgt weltweit die Paprika - Ernte etwa 20 Millionen Tonnen und stammt größtenteils aus China. Mit weitem Abstand folgen auf Platz 2 und 3 der Anbauländer Mexiko und die Türkei.

Schädlinge der Paprika Pflanze

Zu den Feinden der Paprika gehört die Blattlaus, Rote Spinne, Weiße Fliege, Asseln, Frostspanner und Trauermücken, sowie Schnecken und der Rüsselkäfer, der vorallem in Mittelamerika und der südlichen USA vorkommt. Diese Insekten saugen die Nährstoffe und die Flüssigkeit aus der Pflanze und durch die Verletzung der äußeren Haut, können Pilze und Bakterien eindringen.

Herkunft von Paprika

Ursprünglich kam die Paprika aus Mittel- und Südamerika. Durch Vögel wurde sie in die südliche USA gebracht. Bereits 7000 vor Christus wurde die wilde Gattung der Paprika angebaut. Etwa 2000 Jahre später dann auch die ersten Zuchtformen. Bei der zweiten Amerika Reise von Kolumbus brachte er Früchte mit, die in Spanien angebaut wurden. Von dort aus wurde durch den immer stärkeren Welthandel die Paprika bald überall verbreitet und bekannt. Zudem ergänzte sie auch, die bisherigen scharfen Gewürze, wie unter anderem Pfeffer und wurde fester Bestandteil in der Küche. Der erste Nachweis dieser Pflanze in Deutschland stammt von 1542 und gleichzeitig wird sie zudem als Topfpflanze bezeichnet.

Paprika Verwendung

Um die Paprika, die aus mehreren Bereichen besteht begrifflich zu trennen, wird unterschieden in Gewürzpaprika, Peperoni und Peperoncini. Die enthalten verschieden Schärfegrade und haben meist unterschiedliche Formen und Größen. Die Paprika kann frisch, als Gewürz gemahlen oder getrocknet am Stück oder grob gemahlen gekauft werden. Insbesondere frisch als Gemüse setzt sich die Paprika immer weiter durch.

Nährwert
(auf 100g Paprika)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 2,9 g
Proteine: 1,1 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 91 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Paprika)
Niacin: 0,3 mg
Vitamin A: 180 µg
Vitamin B1: 0,05 mg
Vitamin B2: 0,04 mg
Vitamin B6: 0,24 mg
Vitamin C: 120 mg
Vitamin E: 2,5 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Paprika)
Calcium: 10 mg
Eisen: 0,4 mg
Kalium: 177 mg
Magnesium: 12 mg
Natrium: 2 mg
Phosphor: 29 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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