Lauch

Lauch
Lauch

Lauch oder Porree, lateinisch Allium ampeloprasum genannt, gehört zu der Familie der Amaryllisgewächse. Archälogische Funde haben ergeben, das man das Zwiebelgemüse schon 2100 vor Christi zu schätzen wusste. Ursprünglich kam der wilde Ackerlauch aus den Mittelmeerraum und Vorderasien. Schon bei den Ägyptern, den Griechen und den Römern stand der Lauch regelmäßig auf dem Speiseplan. Das beliebte Zwiebelgemüse hat auch seine Fans in Europa und wird hier mittlerweile ganzjährig angeboten.

 
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Lauch - Kultur und Qualität

Für die Anzucht der Pflanzen erfolgt die Aussaat im Februar bis März im Frühbeet oder Gewächshaus. Die kräftigen Jungpflanzen werden im Mai ins Freie gesetzt. Eine Direktsaat soll so früh wie möglich in humusreicher Erde erfolgen. Der Reihenabstand soll 30 cm betragen und in der Reihe etwa 10 cm. Wer selbst sein grünes Gemüse im Garten ökologisch anbaut, erspart der Umwelt chemische Spritzmittel und sich selbst den Weg zum Supermarkt.

Der Vorteil für die Gesundheit ist frisches und unbehandeltes Gemüse, das nichts an seinen wertvollen Inhaltsstoffen eingebüßt hat. Eine sehr gute Alternative ist der Bio-Bauer in der Nähe, der regionale Wochenmarkt, das Bio-Fachgeschäft oder letztendlich der Supermarkt. Das ganze Jahr über kann so der Verbraucher frischen Lauch in bester Qualität und Güte zu kaufen. Der Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter-Porree unterscheidet sich im Geschmack und in der Größe der Stangen. Die helleren Frühjahr und Sommer-Sorten sind etwas dünner, zarter, aromatisch und haben einen langen geschlossenen Schaft. Der dunkelgrüne, dickschäftige Herbst-und Winterlauch ist mittellang und kräftig mit enger Blattstellung. Es gibt sehr gute und ertragreiche Sorten für die Überwinterung auf dem Feld. Ernten und kaufen soll man nur gesunde, feste, fächerhaft nach oben stehende Porree Stangen mit weißen Wurzelhaaren. Gut verpackt und oft auch als lose Ware kommt das Gemüse in den Handel.

Lagerung des Lauches

Zu Hause im Gemüsefach des Kühlschrankes ist der Lauch 1 bis 2 Wochen haltbar. Dabei soll das Gemüse nicht in der Nähe von Äpfel, Birnen und Tomaten gelagert werden. Da durch die Ethylenempfindlichkeit der Reifegrad beschleunigt wird und alles schneller verdirbt.

Verwendung von Lauch

Das universelle Multitalent Lauch ist aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken. Ob blanchiert als Gemüse, zu Fisch und Fleischgerichten, für feine Suppen und herzhafte Eintöpfe, zum Backen einer Tarte oder einer Quiche, deftiger Aufläufe oder ganz frisch in den Salat und Quark. Das Lauchgemüse läßt sich in zwei Geschmacksnuancen unterscheiden. Der weiße Teil ist fein, zart und schmeckt süßlich bis leicht scharf. Der grüne Teil enthällt viel gesundes Beta Carotin, ist fester und kräftig bis brennend würzig.

Tipp: Grünen Lauch etwas feiner schneiden! Das Blanchieren macht Lauch milder! Vor dem Verzehr wird von dem Lauch das Wurzelende abgeschnitten und verwelkte Teile werden entfernt. Anschließend der Länge nach aufschneiden und unter fließenden Wasser sehr gründlich säubern sowie in die gewünschte Form schneiden. Zum beliebten Einfrieren wird das Gemüse blanchiert, runtergekühlt und schockgefrostet. Für exklusive Würzmischungen kann der Lauch getrocknet werden. Regelmäßig gegessen wirkt das Zwiebelgemüse entschlackend, entwässernd, verdauungsfördernd, infektionshemmend, schleimlösend und Antibakteriell. Nachteilig können Blähungen sein.

 

Nährwert
(auf 100g Lauch)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 3,3 g
Proteine: 2,2 g
Fett: 0,3 g
Wasser: 89 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Lauch)
Niacin: 0,5 mg
Vitamin A: 11 µg
Vitamin B1: 0,09 mg
Vitamin B2: 0,07 mg
Vitamin B6: 0,26 mg
Vitamin C: 26 mg
Vitamin E: 0,5 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Lauch)
Calcium: 63 mg
Eisen: 1 mg
Kalium: 267 mg
Magnesium: 18 mg
Natrium: 5 mg
Phosphor: 46 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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