Kohlrabi

Kohlrabi
Kohlrabi

Die Kohlrabi wird je nach Region auch Oberkohlrabi, Oberrübe, Rübkohl oder Stängelrübe genannt. Er ist eine Zuchtvariante des Gemüsekohls. Laut dem lateinischen Begriff handelt es sich um eine Kohlrübe. Die Herkunft und auch die Geschichte ist ungeklärt, allerdings wird eine Herkunft aus dem Mittelmeerraum und Mittelasien vermutet.

 
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Kohlrabi Herkunft

Erstmals im 16. Jahrhundert wurde sie dokumentiert. Im 19. Jahrhundert wurde sie weitverbreitet. Da sie als typisch deutsches Gemüse betrachtet und angesehen wird, ist sogar der Name Kohlrabi in andere Sprachen und Länder, wie zum Beispiel Japan, England und Russland übernommen worden.

Die Pflanze ist zweijährig, allerdings wird im zweiten nur noch der Blütenstand gebildet. Die Knolle ist ein gestauchter und verdickter Hauptspross, welcher oberirdisch wächst. Dieser Teil der Pflanze wird verwendet. Die Farbe dieser Kohlrabi Knolle kann von weiß, weißgrün, grün, bis rötlich und violett sein. Durchschnittlich wird ein Durchmesser von 5-20cm errreicht und ein Gewicht von 100g bis zu 8Kg. Diese Werte hängen von der Sorte und Verwendung ab. Mittlerweile sind in Deutschland 30 weiße und 14 blaue Kohlrabisorten verbreitet. Als wichtige Eigenschaften gelten, dass die Pflanze/Knolle nicht verholzt oder aufplatzt, der Ertrag und die Anbauzeit. Damit diese bekannt Form der Kohlrabi zustande kommt, ist ein gewisser Abstand zwischen den Pflanzen wichtig.

Kohlrabi Anbau

Diese Pflanze kann sowohl im Freiland, als auch im Gewächshaus angebaut werden. Allerdings führen größere Schwankungen der Bodenfeuchtigkeit dazu, dass die Knolle aufplazt. Zudem braucht sie vorallem in der Jugendphase viel Wärme. Diese Umgebung bietet sich vor allem in West- und Mitteleuropa. Da die Pflanze für bodenübertragende Krankheiten empfindlich ist, muss auf eine wechselnde Fruchtfolge geachtet werden, zusätzlich sollte nicht jeder Dünger verwendet werden, weil dies zu einem erhöhten Nitrit-Gehalt führen kann. Je nach Erntezeit werden pro Hektar zwischen 20 und 70 Tonnen geerntet. Für den Frischmarkt erfolgt dies in der Regel mit der Hand. Nur für die industrielle Verarbeitung werden dafür Maschinen eingesetzt. Die Sorten, die im Gewächshaus geerntet werden, dürfen als Zeichen der Frische ihr Laub behalten. Insbesondere in Deutschland, Österreich und den Niederlanden wird die Kohlrabi im Gewächshaus gezüchtet. Der Frühkohlrabi darf höchstens 2-3 Wochen gelagert werden, die Herbsternte hingegen hält es ohne Laub auch mehrere Monate aus.

Kohlrabi Ernte

Die Pflanze hat nur einen bedeutsamen tierischen Feind, den großen Kohltriebrüssler, der durch seine abgelegten Eier die Knollen zum Aufplatzen bringen. Neben Kohlherie und Falscher Mehltau gibt es noch einen Pilz der die Knolle und die Blätter befällt. Anzeichen dafür sind das Abfallen der Blätter, die graugrüne Verfärbung des Gewebes, die Knolle bekommt schwarzgraue Flecken und später Kallusgewebe.

Kohlrabi wird geschält und in Scheiben oder Stücke gekocht oder gedünstet. Sie können in Eintöpfen und Suppen, als Pürree oder Beilage, aber für Füllungen und Aufläufe verwendet werden. Nur die Blätter der jungen Pflanzen können wie Blattgemüse verarbeitet werden. Ebenso gehobelter und konservierter Kohlrabi, wie vom Sauerkraut bekannt, ist in Frankreich verbreitet. Aber auch roh kann man Kohlrabi essen.

Nährwert
(auf 100g Kohlrabi)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 3,7 g
Proteine: 1,9 g
Fett: 0,1 g
Wasser: 91,6 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Kohlrabi)
Niacin: 1,8 mg
Vitamin A: 2 µg
Vitamin B1: 0,05 mg
Vitamin B2: 0,05 mg
Vitamin B6: 0,07 mg
Vitamin C: 63 mg
Vitamin E: 0,4 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Kohlrabi)
Calcium: 68 mg
Eisen: 0,5 mg
Kalium: 322 mg
Magnesium: 43 mg
Natrium: 30 mg
Phosphor: 51 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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