Ingwer Wurzel

Ingwer Wurzel
Ingwer Wurzel

Die Ingwer Wurzel gewinnt bei uns - wahrscheinlich einhergehend mit der raschen Verbreitung der exotischen Küche - zunehmend an Beliebtheit, sei es als Gewürz oder Heilpflanze. Dabei verwendet man seine Wurzeln. Aufgrund seines fruchtig-scharfen Geschmacks ist die Ingwer Wurzel heutzutage in einer Vielzahl an Speisen enthalten. Seine Schärfe bekommt er durch den Inhaltsstoff Gingerol, dessen man sich bereits im Mittelalter anstelle des Pfeffers bediente, um seinen Speisen die richtige Würze zu verleihen.

 
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Herkunft der Ingwer Wurzel

Ursprünglich kommt Ingwer aus dem asiatischen Raum und aus Indien. Um jedoch der großen Menge an Ingwer, die heutzutage benötigt wird, gerecht werden zu können, wird er zunehmend in speziellen Ingwerfarmen angebaut. Er wächst natürlicherweise in den Tropen sowie Subtropen und wird in Ländern wie beispielweise Indien, Indonesien, Nigeria, Südamerika, Vietnam, Japan, China oder Australien angebaut. Dank einer Fläche von 181.000 Hektar zählt Nigeria zum größten Ingwer-Anbauland weltweit, Indien hingegen ist mit 359.000 Tonnen - d.h. 50% der Welternte - der größte Ingwer-Produzent, wobei ein Großteil hiervon zum Eigenbedarf dient. China gilt mit 232.000 Tonnen als größter Exporteur des Gewürzes.

Die Tatsache, wo die jeweilige Ingwer Wurzel herkommt, beeinflusst sowohl seine Qualität als auch das Aroma: So gilt Ingwer aus Jamaika am intensivsten und besten, jener aus China als exotisch und kräftig im Geschmack und Ingwer aus Nigeria als typischerweise scharf.

Ernte der Ingwer-Wurzel

Heute sind Engländer und Amerikaner die Völker mit dem größten Ingwerverbrauch weltweit. Wenn Ingwer bereits nach 245 bis 260 Tagen Wachstumsphase geerntet wird, ist er für die Verwendung in der Küche vorgesehen. Denn dann ist die Wurzel noch recht dünn und geschmacklich eher von mildem Aroma. Die Ernte des Gewürzingwers wird erst nach acht bis zehn Monaten durchgeführt, sobald die Blätter anfangen, sich gelb zu verfärben. Dann kann die Ingwer Wurzel eine Dicke bis zu 10 Zentimeter erreichen. Diese wird getrocknet und daraufhin zu Pulver gemahlen.

Ingwer Inhaltstoffe

In der Ingwer Wurzel sind zahlreiche wertvolle Wirkstoffe enthalten: Zum Beispiel Vitamine, Magnesium und Mineralien wie etwa Calcium, Calcium, Kalium oder Eisen. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die bereits vermutete Wirkung auf die Gesundheit. So gilt die Ingwer Wurzel als eines der gesündesten Nahrungsmittel weltweit.

Einsatzgebiete

Damit die Ingwer Wurzel ihre vollständige Wirkung entfalten kann, ist ein täglicher Verzehr sehr ratsam. Aber ihre Verwendung ist auch nicht weiter schwierig, denn die Ingwer Wurzel passt nicht nur hervorragend zu Suppen und Gemüse, sondern auch zu Fisch- und Fleischgerichten. Hierbei bietet sich natürlich auch die asiatische Gewohnheit an, die Ingwer Wurzel zum Sushi zu essen. Doch auch Süßspeisen wie süße Cremespeisen, Obstsalate, Plätzchen oder Kuchen verleiht die Ingwer Wurzel eine aromatische Note.

Auch in der Zubereitung von Likören oder vom ätherischen Ingweröl findet die Ingwer Wurzel ihre Verwendung. In der asiatischen Medizin wird sie seit jeher verwendet und wird nun auch bei uns vor allem gegen Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden, zur Förderung von Durchblutung und Stoffwechsel und gegen Blutgefäßverschluss erfolgreich eingesetzt. Dabei wirken seine Scharfstoffe gegen den Brechreiz. Die Ingwer Wurzel wirkt zudem antioxidativ und entzündungshemmend. Im Handel gibt es verschiedenste Sorten der beliebten Ingwer Wurzel von frisch über getrocknet bis hin zu gemahlen.

Nährwert
(auf 100g Ingwer Wurzel)
kcal: 61 KJ
KJ: 256 KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 2,5 g
Fett: 0,8 g
Wasser: g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Ingwer Wurzel)
Niacin: 0,7 mg
Vitamin A: 1 µg
Vitamin B1: 0,02 mg
Vitamin B2: 0,04 mg
Vitamin B6: 0,16 mg
Vitamin C: 5 mg
Vitamin E: 0 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Ingwer Wurzel)
Calcium: 97 mg
Eisen: 17 mg
Kalium: 910 mg
Magnesium: 130 mg
Natrium: 34 mg
Phosphor: 140 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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