Blumenkohl tiefgefroren

Blumenkohl tiefgefroren
Blumenkohl tiefgefroren

Blumenkohl (österr. Karfiol) und Romanesco sind Kohlarten und gehören zur Familie der Kreuzblütler. Im Gegensatz zu den Blattkohlarten (Weiß-, Rot- u. Wirsingkohl) besteht der essbare Anteil der Pflanze aus den Blüten. Beim Blumenkohl sind es Blütenknospen, die eng zusammenstehend einen runden Kopf bilden.

 
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Farbe und Geschmack von Blumenkohl

Die typische weiße Farbe des Blumenkohls entsteht durch den Ausschluss von Sonnenlicht. Die äußeren Hüllblätter umhüllen und schützen den Kopf, so dass die Bildung von Chlorophyll, das durch Sonnenlicht in den Pflanzenzellen gebildet wird, verhindert wird. Der Romanesco wird dagegen dem Sonnenlicht ausgesetzt und erhält dadurch seine grüne Farbe und einen herzhafteren Geschmack. Der Blumenkohl ist gebleicht, vergleichbar mit z.B. Spargel oder Chicoree. Blumenkohl ist zart im Biss und milde im Geschmack, was ihn besonders für Kinder zu einem beliebten Gemüse macht.

Blumenkohl und seine Verarbeitung

Für Blumenkohl tiefgefroren wird das Gemüse sofort nach der Ernte gesäubert, entstielt und dann blanchiert und sofort bei - 30 bis -60 Grad schockgefrostet. Danach wird der tiefgefrorene Blumenkohl als sogenannte Rollware verpackt, damit eine einzelne Entnahme aus der Packung möglich ist.

Lagerung von Blumenkohl

Nach dem Verpacken wird der Blumenkohl bei - 18 Grad gelagert und an den Handel und den Verbraucher geliefert. Wichtig hierbei ist, dass die Kühlkette zu keinem Zeitpunkt unterbrochen wird, da das zu Qualitätseinbuen oder sogar zum Verderben führen kann.

Vorteile des Blumenkohls

Blumenkohl tiefgefroren wird in der Regel innerhalb von fünf Stunden nach der Ernte weiterverarbeitet, während der frische Blumenkohl schon einmal 2-3 Tage unterwegs sein kann bevor er beim Verbraucher ankommt. Anerkannte Studien sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Blumenkohl tiefgefroren noch über 80 % seiner wertvollen Inhaltsstoffe enthält. Im Gegensatz sind es beim frischen Kohl nur noch 25 - 30 %. Da beim Tiefkühlprodukt nur die reinen Röschen verkauft werden, fällt keinerlei Abfall an, was den etwas höheren Preis als bei frischer Ware schon relativiert, da diese ca 30 % Abfall enthält. Einweiterer wichtiger Pluspunkt ist der Zeitfaktor. Der Blumenkohl tiefgefroren gelangt direkt aus der Packung in den topf. Das lästige Putzen entfällt.

Verwendung des tiefgefrorenen Blumenkohls

Blumenkohl tiefgefroren wird genauso wie frischer verwendet und kann bei fast allen Rezepten den frischen Kohl ersetzen. Wichtig ist allerdings, die Kohlröschen tiefgefroren direkt in die kochende Flüssigkeit zu geben. Die Garzeit ist etwas kürzer.

 

Nährwert
(auf 100g Blumenkohl tiefgefroren)
kcal: 22 KJ
KJ: 93 KJ
Kohlenhydrate: 3,3 g
Proteine: 1,8 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 92 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Blumenkohl tiefgefroren)
Niacin: 0,6 mg
Vitamin A: 2 µg
Vitamin B1: 0,06 mg
Vitamin B2: 0,06 mg
Vitamin B6: 0,18 mg
Vitamin C: 46 mg
Vitamin E: 0,1 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Blumenkohl tiefgefroren)
Calcium: 16 mg
Eisen: 0,6 mg
Kalium: 237 mg
Magnesium: 17 mg
Natrium: 13 mg
Phosphor: 54 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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