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Schweinemett
Schweinemett

Schweinemett

Das Wort "Mett" kommt aus dem Niederdeutschen und bedeutet nichts anderes als "Gehacktes Schweinefleisch ohne Speck". Und man hat sie schon vielfach gehört, die verschiedenen Synonyme für das Schweinemett. So gehören Hackepeter, Gehacktes, Gewiegtes oder Hackfleisch zu der eher landestypischen Bezeichnung für das Schweinemett. Es ist eine beliebte Fleischspeise, die man im rohen Zustand, gekocht oder auch gebraten servieren kann.

Was aber ist das Schweinemett genau

Schweinemett wird aus sehnenarmen oder grob entsehnten Skelettmuskelfleisch hergestellt und außer der Anwendung von Kälte darf es keinem anderem Verfahren oder einer anderen Behandlung zugeführt werden.
Wenn Schweinemett oder Hackfleisch hergestellt wird, dann kann das Fleisch entweder gewolft werden, d.h. es wird durch den Fleischwolf gedreht oder es kommt in den Kutter. Das Fleisch wird in einen halbgefrorenen Zustand in den Kutter gegeben und verarbeitet. Auch hier gibt es laut der deutschen Hackfleischverordnung klare Regeln, denn während des Kutterns darf die Temperatur nicht über zwei Grad ansteigen. Um das zu vermeiden muss schnell gearbeitet werden, denn es darf kein Eis zur Kühlung eingesetzt werden, um das Fleisch nicht zu verderben.
Ebenso bestehen für den Verkauf klare Vorschriften und das rohe Hackfleisch oder Schweinemett darf nur an dem Tag verkauft werden, an dem es hergestellt wird. Da das Gehackte eine grob strukturierte größere Oberfläche hat als ein Stück Fleisch, können sich Mikroorganismen und Bakterien sehr schnell auf dem Gehackten ansiedeln und damit zu einer Gefahr für die menschliche Gesundheit werden.

Der Umgang mit dem Schweinemett

Die Hackfleischverordnung schreibt den genauen Umgang mit dem Schweinemett vor. So werden die Herstellung und die Lagerung des Fleisches festgelegt und erläutert, sowie der genaue Fettgehalt des Schweinemetts bestimmt. So ist zum Beispiel festgelegt, dass im Rinderhackfleisch der Fettanteil 20 % nicht überschreiten darf, während Schweinehackfleisch einen Fettanteil bis maximal 35 % aufweisen darf. Allerdings darf gemischtes Gehacktes, welches zu jeweils 50 % aus Rind- und Schweinefleisch besteht, einen Fettgehalt von höchstens 30 % ausweisen.
Für die Herstellung von Hackfleisch kann man im Prinzip jede Fleischsorte verwendet werden, allerdings darf nur Hackfleisch von Rind, Schwein oder Lamm in den Handel kommen. Das Schweinemett darf zum Beispiel nur ohne Zusätze verwendet werden, außer man fügt ihm ausreichend Zwiebeln zu, dann ist es das bekannte Zwiebelmett. Da Schweinemett leicht verderblich ist, muss es unmittelbar nach dem Kauf im Haushalt verarbeitet werden.

Schweinemett in verschiedenen Variationen

Schweinemett kann man in Form von Mettwurst haltbar machen, das ist eine kräftig gewürzte und geräucherte Rohwurst mit aromatischem Geschmack. Feines Schweinemett findet man auch in der Thüringer Bratwurst.
Außer diesen Wurstsorten kann der Kunde im Handel unter verschiedenen Hackfleischsorten wählen. Hackfleisch vom Schwein, welches mit Salz und Pfeffer gewürzt wird. In einigen Regionen wird Kümmel oder Knoblauch als Geschmacksverstärker eingesetzt oder das Schweinemett wird, wenn es gleich verzehrt werden kann, mit Zwiebeln gewürzt.

Eine besonders hohe Qualität zeichnet das Schinkenmett aus, welches aus der Oberschale des Schweins, also dem Schinken, hergestellt wird. Ob man nun frisches Schweinemett kauft oder zu den abgepackten Produkten greift, man sollte auf jeden Fall auf das Verzehrdatum achten. Ist man sich nicht ganz sicher, dann ist es besser, das Gehackte ausreichend lange zu braten oder als kleine Klopse zu kochen, damit Bakterien abgetötet werden und man einer Erkrankung entgegen wirken kann.

 

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