Schweinekeule

Schweinekeule
Schweinekeule

Als Schweinekeule oder auch Schinken bezeichnet man einen Teil des Hinterviertels vom Schwein. Aufgrund ihrer Größe machen beide Schweinekeulen etwa 25% des Tieres aus; jede Keule wiegt je nach Schlachtalter und Gewicht des Schweins zwischen 5 und 10 Kilogramm. Sie wird im Handel selten als ganzes Stück angeboten, sondern ausgebeint und ihren Teilstücken zerlegt. Diese sind die Unterschale, die Oberschale, die Nuss und die Hüfte. Dabei eignet sich jedes Teil aufgrund seiner Beschaffenheit für eine andere Zubereitungsform.

 
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Warenkunde

Die Unterschale ist der äußere Teil der Schweinekeule. Sie hat eine feine Fettmarmorierung und eine dicke Fettschicht, was diesen Teil der Schweinekeule besonders zum Schmoren oder als Braten geeignet macht. Empfehlenswert ist, die Fettschicht während der Zubereitung nicht zu entfernen. Nicht nur weil sie der Austrocknung des Fleisches vorbeugt, sondern auch weil sie, mit einem Messer eingeschnitten, während der Garzeit im Ofen sehr knusprig wird.

Sowohl die Oberschale als auch die Hüfte sind dagegen magere Teile der Schweinekeule. Die Oberschale ist der innere Teil der Schweinekeule, die Hüfte der obere Teil, sozusagen die Verlängerung des Schweinerückens. Beide haben eine wesentlich dünnere Fettschicht, was sie als Braten eher ungeeignet macht. Weil sie aber ein feinfasriges Fleisch haben, eignen sie sich hervorragend für Kurzgebratenes. Beide Fleischteile gelten als die wertvollsten Teile der Schweinekeule.

Zubereitung

Der runde Teilstück der Schweinekeule, der an der Unterschale grenzt und vor dem Knie des Schweins liegt, nennt man Nuss oder wegen ihrer Form auch Kugel. Aufgrund ihrer natürlichen Form wird sie gerne als Stück gepökelt und als Nussschinken verkauft. Wegen ihres mageren Fleisches eignet sie ebenso gut zum Kurzbraten.

Darüber hinaus kann die Schweinekeule auch am Stück weiterverarbeitet werden. Beispielsweise wird sie zurechtgeschnitten und von überstehenden Fettteilen befreit gepökelt oder luftgetrocknet als Knochenschinken angeboten. Besonders der italienische Parmaschinken und der spanische Serranoschinken heben sich als sehr aromatische Schinkenvariationen der Schweinekeule hervor.

Aufbewahrung

Das rohe und noch nicht verarbeitete Fleisch der Schweinekeule hält sich im Kühlschrank zwischen 2 bis 3 Tagen. Sofern es nicht luftdicht oder mit konservierenden Gasen verpackt worden ist, muss die Schweinekeule möglichst luftdicht abgepackt werden, zum Beispiel in einem geschlossenen Behälter. Wichtig ist, dass der Behälter vorher kurz mit heißem Wasser sterilisiert wird, damit keine Keime im Behälter zurückbleiben, die sich auf der Schweinekeule ausbreiten können. Tiefgekühlt hält sich das Fleisch sogar bis zu einem Jahr, sofern es nach der Schlachtung sich in einer ununterbrochenen Kühlkette befand oder bestenfalls sogar sofort schockgefrostet wurde.

 

Nährwert
(auf 100g Schweinekeule)
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 16,9 g
Fett: 22,9 g
Wasser: 59,3 g
Cholesterin: 85 mg
Vitamine
(auf 100g Schweinekeule)
Niacin: 4,3 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,8 mg
Vitamin B2: 0,19 mg
Vitamin B6: 0,39 mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: mg
Mineralstoffe
(auf 100g Schweinekeule)
Calcium: 9 mg
Eisen: 1,7 mg
Kalium: 292 mg
Magnesium: 21 mg
Natrium: 72 mg
Phosphor: 172 mg

Fleisch

Fleisch

Fleisch ist ein hochwertiges Grundnahrungsmittel. Es enthält zwischen 12 und 22% vollwertiges und für den menschlichen Organismus nutzbares Eiweiß. Der Eiweißbedarf des Menschen des Menschen sollte etwa zur Hälfte aus tierischem Eiweiß gedeckt werden.

Schweinefleisch

Schweinefleisch

Kaum ein Fleisch ist so vielfältig zu verwenden, wie Schweinefleisch. Fast weltweit, außer in moslemisch geprägten Ländern, wird das Fleisch des Schweines geschätzt und verarbeitet.

Schweinebacke

Schweinebacke

Das beliebteste Fleisch der Deutschen kommt vom Schwein. Etwa 58 kg pro Person werden davon jährlich verzehrt.

Schweinebauch

Schweinebauch

Das Fleischstück Schweinebauch ist als Lebensmittel vielseitig verwendbar. In der Küche schätzt man besonders den aromatischen Geschmack beispielsweise für Eintöpfe.

Schweineschulter

Schweineschulter

Als Nahrungsmittel ist die Schweineschulter besonders im süddeutschen Raum beliebt und bekannt, wird aber auch in angrenzenden Ländern wie in Österreich oder in der Schweiz gerne gegessen.

Eisbein

Eisbein

Eisbein ist ein feiner Klassiker in der deutschen und österreichischen Küche. Eine feste Fettschicht umschließt das Fleisch und sieht aus wie Schnee und Eis aus. Oder kommt der Name aus der Tradition, dass man dieses Haxenstück erst isst, wenn es kalt wird und der erste Frost kommt?

Schweinefilet

Schweinefilet

Das Schweinefilet, auch Schweinelende oder – in Österreich - Jungfernfilet genannt, ist mit Abstand das hochwertigste und zarteste Stück vom Schwein. Es handelt sich um einen dünnen Muskelstrang, der sich unterhalb der Wirbelsäule und geschützt vom Kotelett-Strang in der Hinterhälfte des Schweins befindet.

Flomenschmalz

Flomenschmalz

Als Flomen wird das Bauchfett vom Schwein bezeichnet. Es liegt zwischen dem Bauchfell und der inneren Bauchmuskulatur des Tieres und muss nach der Schlachtung zügig entnommen und gut gekühlt werden.

Schweineherz

Schweineherz

Ein Herz ist, ganz grob gesagt, nichts anderes als ein großer Muskel. Dessen Aufgabe ist es, das Blut durch den Körper zu pumpen. Ohne Herz kann man nicht leben. Das gilt für Menschen genau wie für alle höher entwickelten Tiere, wie Fische, Amphibien, Vögel und Säugetiere. Je komplizierter der Organismus, desto komplizierter auch der Aufbau des Herzens. Fische haben die einfachste, Menschen die komplexeste Strukturierung. Unserem Herzen in Grundaufbau und Struktur recht ähnlich ist das Schweineherz.

Schweinekamm

Schweinekamm

Der Schweinekamm ist auch als Schweinenacken oder Schweinehals bekannt, in Österreich wird er auch Schweineschopf genannt. Es handelt sich um die Verlängerung des Kotelett-Stranges im Nacken des Tieres. Die Trennung von Schweinekamm und Kotelett-Strang erfolgt zwischen der vierten oder fünften Rippe. Dieser Teil des Schweins ist besonders saftig und aromatisch, da es relativ stark durchwachsen beziehungsweise marmoriert ist.

Kasseler

Kasseler

Kasseler und die Stadt Kassel haben nichts gemeinsam miteinander. Der Name geht auf den Fleischermeister Cassel, der um 1900 in Berlin diese Art des Pökelns und Räucherns von Fleisch entdeckte, zurück.

Schweinekeule

Schweinekeule

Als Schweinekeule oder auch Schinken bezeichnet man einen Teil des Hinterviertels vom Schwein. Aufgrund ihrer Größe machen beide Schweinekeulen etwa 25% des Tieres aus; jede Keule wiegt je nach Schlachtalter und Gewicht des Schweins zwischen 5 und 10 Kilogramm. Sie wird im Handel selten als ganzes Stück angeboten, sondern ausgebeint und ihren Teilstücken zerlegt. Diese sind die Unterschale, die Oberschale, die Nuss und die Hüfte. Dabei eignet sich jedes Teil aufgrund seiner Beschaffenheit für eine andere Zubereitungsform.

Schweinekotelett

Schweinekotelett

Schweinekoteletts sind heute leider fast in Vergessenheit geraten, schade eigentlich, denn sie sind je noch Zubereitung schmackhaft und haben einen hohen Nährwert. Das Schweinekotelett befindet sich beim Schwein beiderseits der Wirbelsäule hinter dem Schweinerücken. Es wird auch Kotelettstrang genannt. Beim Schwein reicht der Kotelettstrang bis hin zur Hinterkeule. Die vorderen Koteletts werden Stielkotelett genannt.

Schweineleber

Schweineleber

Schweineleber gehört zu den Innereien. Definitionsgemäß sind das die inneren Organe von Schlachttieren, also jene Teile des Körpers, die in der Brust- oder Bauchhöhle oder im Schädel liegen. Schweineleber ist von kräftiger braunroter Farbe, die Konsistenz ist leicht porös. Aufgabe der Leber ist die Entgiftung und die Filterung der Schadstoffe aus dem Körper. Daher ist beispielsweise die Belastung durch Schwermetalle in der Schweineleber höher als im übrigen Schweinefleisch.

Schweinemett

Schweinemett

Das Wort "Mett" kommt aus dem Niederdeutschen und bedeutet nichts anderes als "Gehacktes Schweinefleisch ohne Speck". Und man hat sie schon vielfach gehört, die verschiedenen Synonyme für das Schweinemett. So gehören Hackepeter, Gehacktes, Gewiegtes oder Hackfleisch zu der eher landestypischen Bezeichnung für das Schweinemett. Es ist eine beliebte Fleischspeise, die man im rohen Zustand, gekocht oder auch gebraten servieren kann.

Schweinemuskelfleisch

Schweinemuskelfleisch

Das Schwein ist der älteste bekannte, in der Zucht gehaltenen Fleischlieferant. Archäologische Funde aus der heutigen Osttürkei belegen, dass das Hausschwein schon seit über 9000 Jahren in Europa domestiziert ist und bei der Herstellung von Schweinemuskelfleisch Verwendung findet.

Schweineniere

Schweineniere

Schweinenieren zählen zu den inneren Organen des Schweins, sie gehören also zu den Innereien. Schweinenieren sind paarig angeordnet. Sie sind bohnenförmig und wiegen etwa 125 Gramm. Ihre Aufgabe ist die der Harnbildung und der Ausscheidung von Endprodukten des Stoffwechsels und von Fremdstoffen. Frische Schweinenieren sind von kräftiger hellbraun rötlicher Farbe, sie glänzen und schimmern appetitlich, ihre Oberfläche ist leicht feucht, der Geruch ist relativ neutral.

Schweinefleisch Rückenspeck

Schweinefleisch Rückenspeck

Hausschweine werden ausschließlich zur Fleischerzeugung gehalten. Dabei zählt das Schweinefleisch in Europa zu der am häufigsten gegessenen Fleischart. Viele Teile des Hausschweines sind dabei zum Verzehr geeignet.

Schweineschnitzel

Schweineschnitzel

Dieses Fleisch ist von der Keule – also von der Oberschale oder Nuss des Schweines und wird in dünne Scheiben geschnitten. Das Schweineschnitzel ist eins der beliebtesten Lebensmittel der Deutschen und dazu wird gerne Pommes und Salat gegessen. Im Durchschnitt isst jeder Deutsche im Jahr 60,5 kg Fleisch und das Schweinefleisch ist am beliebtesten - dazu gehört ja auch das Schnitzel. Das Schweineschnitzel kann man auch gut variieren als Jäger-, Zigeuner- oder Rahmschnitzel.

Schweinezunge

Schweinezunge

Schweinezunge als Genussmittel – Spezialität oder No-Go? Koteletts, Schnitzel, Schinken – sie sind der "Mainstream" des deutschen Schweinefleischbedarfs. Regelmäßig finden sie sich auf den Esstischen der Deutschen wieder; rund 40 Kilo verbraucht jeder Einzelne, das sind 5 Millionen Tonnen pro Jahr. Innereien sind dagegen weniger begehrt. Leber, Herz, Nieren, aber auch Pfoten, Schwanz oder Ohren werden normalerweise nur in gut sortierten Fachfleischereien verkauft und gelten daher als Besonderheit oder Delikatesse.

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