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Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte
Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

In einer in den 1960er Jahren durchgeführten Statistik untersuchte man sowohl in den USA als auch in Europa die biochemische Zusammensetzung von Fleisch, Milch und Eiern hinsichtlich ihrer Fettwerte. Die Studie wurde über Jahre hinweg geführt und wies im Endeffekt eine bedenkliche Tendenz auf. Der Omega-3-Fettsäurewert nahm von Jahr zu Jahr ab.

Der Grund dafür war die zunehmend industrielle Haltung der verschiedenen Tierarten. Und wenn in den nächsten Jahren nicht ein Großteil der Schlacht- und Mastbetriebe auf biologische Haltung umsteigt, so geht dieser Trend unweigerlich weiter. Ein Grund zur Beunruhigung?

Omega-3-Fettsäuren aus den Meeren

MeeresfrüchteNicht zwangsweise, denn die größte aller Omega-3-Fettsäure-Quellen stellen immer noch unsere Weltmeere dar, mit all ihren Fischen und sonstigen Meerestieren. In Deutschland ist der Pro-Kopf-Verbrauch an Fisch und Meeresfrüchten im Jahr 2008 rasant angestiegen. Ganze 16,4 Kilo nahm der Durchschnittsdeutsche zu sich. Allein 85 Prozent davon waren Fisch und Fischerzeugnisse. Obgleich sie noch in der Fischereiindustrie den Ton angeben, sind die wahren "Geheimwaffen" Muscheln, Garnelen, Hummer, Langusten und sonstige Meeresbewohner. Unser Gehirn besteht aus etwa sechzig Prozent reinem Fett. Die Art der Fette, die wir zu uns nehmen, bestimmt folglich auch, woraus unsere Gehirnzellen bestehen. Meerestiere besitzen bekanntermaßen einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und diese haben es wahrlich in sich.

Gesund mit Meerestieren

Im Englischen werden sie nicht selten sogar als "happy acids" bezeichnet, da Forscher in einer Studie herausfanden, dass Leute, die regelmäßig Meerestiere essen, weniger anfällig für Depressionen sind. Sogar die Selbstmordrate ist mit ein wenig Phantasie proportional zum jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch an Meeresfrüchten. In Portugal beispielsweise sind Fälle von Suizid und Depression wesentlich geringer als in Deutschland. Der Fischkonsum dieser beiden Länder verhält sich 3,5:1. Im alltäglichen Leben reduziert ein erhöhter Konsum von Meerestieren stumpfes Haar, Schuppenbildung, brüchige Nägel und Hautprobleme. Ein weiterer Grund, der für den Verzehr von Muscheln, Hummer, Tintenfisch und Co. spricht: sie beugen Alzheimer und Demenz vor.

Meerestiere anstelle von Fisch

Ganz abgesehen vom ernährungstechnischen Standpunkt ist der Verzehr von sonstigen Meerestieren anstatt von Fisch sogar schonend für unsere leergefischten Weltmeere. Der Grund ist der, dass sie in der Nahrungskette meist ganz unten stehen. Folglich haben sie eine höhere Produktionsrate und können nicht so leicht aus den Meeren "weggefischt" werden wie der höherstehende Kabeljau oder der Dornhai.

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