Seezunge

Seezunge
Seezunge

Die Seezunge ist ein länglich, ovaler Fisch und kann im ausgewachsenen Zustand bis zu 60 cm lang werden. Das Maximalgewicht liegt bei rund 400 g, wobei die Weibchen durchaus auch noch ein wenig größer werden können. Der Fisch gehört zu den sogenannten Plattfischen, was die äusserliche Form nochmals verdeutlicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Fischarten besitzt dieser Fisch voll entwickelte Brustflossen, sowie eine komplette Umrandung des Korpus mit Flossen. Die Augen liegen beide auf der rechten Seite des Fisches.

 
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Aussehen und Körperbau der Seezunge

Seezungen haben sich im Laufe der Jahre ihrem Untergrund angepasst und sind somit gut getarnt. Ihre Oberfläche ähnelt dem steinigen Untergrund und somit sind sie mit blossem Auge nur schwer zu erkennen. Die untere Fläche des Körpers hingegen ist gräulich bis weiß. Die Seezunge gehört zu den bekanntesten Speisefischen und ist eher eine kostenintensive Speise. Der Preis liegt bei rund 47 Euro für das fertig zubereitete Kilo.

Lebensraum von Seezungen

Die Seezunge ist hauptsächlich in der Nordsee und im Wattenmeer vetreten, wo sie hauptsächlich in Küstennähe vorkommt. Die weichen und sandigen Böden sind optimal für Sie und sind ihr bei der Jagd behilflich, da sie dort quasi unsichtbar ist. AUf die Jagd gehen sie Nachts, wohingegen Sie sich tagsüber in den Sand eingraben. Grundsätzlich sind die Fische eher Einzelgänger und ziehen sich bei Kälte zurück, da sie darauf empfindlich reagieren.

Zubereitung von Seezunge

Zur Zubereitung müssen erst einmal die äußeren Flossen abgeschnitten, die Kiemen entfernt und die Haut abgezogen werden. Danach ist es zwingend notwendig, die Schuppen des Fisches z.B. mit einem Messer abzukratzen. Wer sich dies nicht antun möchte, kann bereits eine fertig zubereitete Seezunge erwerben. Den Fisch kann man dann im Backofen bei 120° ca. 10 Minuten garen. Während des Garvorgangs muss der Fisch mit einem speziellen Fischfonds bedeckt werden, um ein optimales Aroma zu Erhalten. Optional kann die Seezunge auch gedünstet werden. Er sollte jedoch am Besten auf einmal zubereitet werden, da der Fisch sonst sehr schnell austrocknet.

Geschmack von Seezunge

Die Seezunge ist auf Grund des zarten Fleisches sehr begehrt. Je frischer der Fisch, umso intensiver ist der Genuss. Experten behaupten, dass der Geschmack im Mai am besten ist, da sich der Fisch dort in algenreichen Regionen im Meer aufhält.

 

Nährwert
(auf 100g Seezunge)
kcal: 82 KJ
KJ: 346 KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 17,5 g
Fett: 1,4 g
Wasser: 80 g
Cholesterin: 50 mg
Vitamine
(auf 100g Seezunge)
Niacin: 3 mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: 0,06 mg
Vitamin B2: 0,1 mg
Vitamin B6: 0,25 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 0,8 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Seezunge)
Calcium: 29 mg
Eisen: 0,8 mg
Kalium: 309 mg
Magnesium: 49 mg
Natrium: 100 mg
Phosphor: 195 mg

Fisch

Fisch

Fisch gehört, neben dem Fleisch und Getreideprodukten, zu den Grundnahrungsmitteln des Menschen. Nicht jeder Fisch ist zum Verzehr geeignet und so bezeichnet man essbare Meeresbewohner als Speisefisch. Eine weitere Unterscheidung findet aufgrund der Lebensräume statt. So leben einige der Speisefische in Süßwasser, andere hingegen im Salzwasser.

Seefische

Seefische

Seefische Artenvielfalt und Nutzen. Seefische bezeichnet man als alle Fischarten, deren Lebensraum das Meer ist. Man findet sie oft in Schärmen an, meist aber in großer Tiefe. Seefische haben sich auf dem internationalen Markt im laufe der Jahre immer mehr verbreitert.

Flunder

Flunder

Die Flunder ist ein Speisefisch, der aus den Küstengewässern Europas stammt. Dieser Speisefisch wird auch als Plattfisch bezeichnet. Flundern sind absolute Grundfische die diesen Lebensraum nur selten verlassen. Die Flunder hat einen ovalen abgeflachten Körper der sie für das Leben am Gewässergrund prädestiniert. Entlang der Küsten an Nord und Ostsee findet man die Flunder sehr häufig. Die Flunder findet sich zudem in Buchten, Fjorden und Mündungen der Flussläufe. Auch die Brackwasserregionen gehören zum Lebensraum der Flunder.

Weißer Heilbutt

Weißer Heilbutt

Der weiße Heilbutt gehört zur Gattung der Plattfische und hat noch zwei Kollegen, den schwarzen Heilbutt und den pazifischen Heilbutt. Mit einer Größe von bis zu 300 m Länge und einem Gewicht von bis zu 400 KG, passt der weiße Heilbutt, nur in Filetgröße, in unsere Töpfe und Pfannen. Wenn er den Weg nicht ins Netz und damit in unseren Kochtopf findet, wird er bis zu 50 Jahre alt. Der junge Heilbutt wächst als Rundfisch auf und im Laufe der Zeit wandert das linke Auge zum rechten Auge hin.

Steinbutt

Steinbutt

Der Steinbutt ist kulinarisch der beeindruckendste Vertreter der Bothidae oder der Buttfamilie, die zu den Plattfischen gehören. Der Steinbutt ist im gesamten Nordostatlantik, von der marokkanischen Küste bis nach Mittelnorwegen beheimatet. Er besiedelt das Mittelmeer, die Nordsee und die westliche Ostsee. Eine verwandte Art des Fisches, der Schwarzmeersteinbutt ist im Schwarzen Meer beheimatet. Er bevorzugt gemäßigte Gewässer mit einer Wassertiefe von 20 bis 70 Metern.

Thunfisch

Thunfisch

Thunfische gehören zu der Gattung der Makrelen. Der Thunfisch zeichnet sich primär vor allem durch die enorme Größe bzw. Länge, sowie auch durch die Tatsache aus, dass er fast keine Schuppen besitzt. Die Schuppen sind bei dem Thunfisch nur an der Brust und an dem Rücken vorhanden, sowie auch an der Seitenlinie bis hin zur Rückenflosse. Thunfische unterscheiden sich in ihrer Form und der Farbgebung, verfügen aber zumeistens über einen blauschwarzen Rücken, eine silberne Seite, sowie oftmals auch einen weißen Bauch.

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

Hummer, Krabben, Muscheln, Krebse, Meeresfrüchte

In einer in den 1960er Jahren durchgeführten Statistik untersuchte man sowohl in den USA als auch in Europa die biochemische Zusammensetzung von Fleisch, Milch und Eiern hinsichtlich ihrer Fettwerte. Die Studie wurde über Jahre hinweg geführt und wies im Endeffekt eine bedenkliche Tendenz auf. Der Omega-3-Fettsäurewert nahm von Jahr zu Jahr ab.

Süßwasserfische

Süßwasserfische

Süßwasserfische kommen in Binnengewässern vor. Das sind Seen, Flüsse und natürlich auch künstlich angelegte Anlagen. Süßwasserfische können nicht in salzigem Meerwasser existieren, da sie nicht salzwassertolerant sind und dort sterben würden.

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