Wählen Sie hier ein Produkt aus
Menü
Kaviar
Kaviar

Kaviar

Neben Wodka stellt der so genannte Störrogen die wohl bekannte russische Delikatesse dar und ist ein Exportschlager auf der ganzen Welt. Hinter der Bezeichnung Kaviar stehen die gesäuberten und gesalzenen Fischeier des Störs, die auch unter der Bezeichnung Rogen bekannt ist. Aber auch Eier von anderen Fischarten werden als Kaviar bezeichnet.

Die hauptsächlichen Exporteure der Delikatesse, die nicht umsonst schwarzes Gold genannt wird, sind neben Russland auch der Iran und Rumänien. Die Störe sind vor allem im Schwarzen Meer, Kaspischen Meer sowie dem Asowschen Meer vorzufinden.

Kaviar - das schwarze Gold

Differenziert wird der Kaviar, der in der englischen Sprache auch als Caviar geschrieben wird, nach einem besonderen Kriterium dem Salzgehalt. Der klassische Kaviar, so wird er in der Tat genannt, ist mit einem Salzanteil von 6 bis 9 Prozent geringer gesalzen als der stark salzhaltige so genannte Fasskaviar mit einem Anteil von mehr als 9 Prozent. Der milde Kaviar, auch Malossol genannt, verfügt über einen vergleichsweise niedrigen Salzgehalt von bis zu 4 Prozent.

Darüber hinaus wird der Kaviar auch bezüglich der Störart unterschieden. Heutzutage sind drei bekannte Störarten vorzufinden, aus denen wiederum 3 Kaviarstorten resultieren: der Beluga, Ossietra und Sevruga Kaviar.

Differenziert wird jedoch auch, ob der Kaviar wild aufgewaschen und gefangen wurde, sprich ein Wildfang ist, oder ob die Eier des Störs aus einer Zucht bezogen werden. In diesem Fall wird auch von Zuchtkaviar gesprochen.

Letztendlich lässt sich das schwarze Gold aus Russland auch bezüglich einer Selektion trennen, die von den Händlern vorgenommen werden. Die edelste Variante des Kaviars ist der Royal Black Kaviar vom bis zu 20 Jahre alten Osseitra. Der Imperial Kaviar stammt vom bis zu 40 Jahre alten Ossietra und der Almas Kaviar vom bis zu 80 Jahre alten Belugastör.

Wie wird Kaviar nun verzehrt?

Im Mutterland der Luxusdelikatesse, Russland wird der Kaviar nach alter Tradition in einem Glasbehälter serviert, der wiederum auf Eis gebettet ist. In der Regel werden auch Creme Fraiche oder Blini gereicht. Hierbei sind Blini kleine Pfannkuchen aus Buchweizen, die in dünnen Fladen zum schwarzen Gold serviert werden. Alternativ wird neben Blini auch Weißbrot mit Butter oder Kartoffelpuffer zum Kaviar serviert.

Die Rogen können entweder mit einem Kunststoff- oder Perlmuttlöffel zu den Pfannkuchen gegeben und gegessen oder auch ohne Beilagen und puristisch vom Perlmutlöffel verzehrt werden. Es werden jedoch keine Metalllöffel für den Verzehr von Kaviar verwendet, da der Geschmack verfälscht werden könnte. In Punkto Getränke hingegen werden traditionell Wodka, trockener Weißwein oder auch Champagner getrunken. Diese Getränke unterstreichen den außergewöhnlichen Geschmack der Fischrogen.

Qualitätsmerkmale von Kaviar

Die Qualität von Frische von Kaviar lässt sich an drei entscheidenden Kriterien erkennen. Frischer, hochwertiger Kaviar perlt locker, sprich: je weniger die Eier aneinander kleben, desto frischer ist das Produkt.
Darüber hinaus riecht frischer Kaviar nach Salzwasser und Meer, niemals jedoch nach Fisch, Metall oder gar Tran.
Das letzte Kriterium für die Frische und Qualität ist beim Öffnen der Metalldose zu erkennen. Wenn die Fischeier beim Öffnen nicht am Dosendeckel kleben, sondern in der Dose stehen, kann sich der Verbraucher sicher sein, dass der Kaviar besonders frisch ist.

Kaviar aus Deutschland

Der deutsche Kaviar, der in Island auch als "Perles du Nord" bekannt ist, stammt vom Seehasen. Die Farbe des Seehasensrogens ist rosa bis gelb, das Korn hingegen ist im gesalzenen Zustand fest und besonders feinkörnig. Der Deutsche Kaviar wird in kalten Buffets oder auch als Dekoration auf dem Teller serviert. Er stellt eine preisgünstige Alternative zum russischen Kaviar dar.

Weitere Bilder von Kaviar

Weitere Produkte

Interessant

2017 - © Lebensmittel-Warenkunde.de - Wir lieben gesunde Ernährung